Defekte Blöcke ermitteln

HeungSoon / Pixabay

Mit dem Werkzeug badblocks kann man am Terminal einen Datenträger auf defekte Blöcke überprüfen. Dies kann je nach Festplatte mehrere Stunden dauern.

Zuvor ermittelt man die genaue Festplattenbezeichnung im Voraus mit fdisk.

fdisk
Ermitteln der Datenträger mit fdisk

Im Anschluss kann der Befehl zur Überprüfung des Datenträgers abgesetzt werden.

badblocks
0 defekte Blöcke

VirtualBox ins Netzwerk einbinden

Um ein System, welches in einer VirtualBox läuft, in das eigene Netzwerk einzubinden, bedient man sich einer Netzwerkbrücke (Siehe Grafik).

Im aktuellen Beispiel habe ich Ubuntu 17.10 über die IP 192.168.1.6 eingepflegt. 

VirtualBox
VirtualBox – Netzwerkbrücke
Ubuntu 17.10
Ubuntu 17.10 – IP 192.168.1.6 via DHCP

Lubuntu 17.10

Hier ein paar Impressionen zu Lubuntu 17.10. Ein Betriebssystem für leistungsschwächere und ältere Rechner. Bei den Screenshots wurde die 32-Bit Variante als Livesystem ausgeführt. Die komplette Hardware inkl. WLAN wurde in diesem speziellen Fall problemlos erkannt.

Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 Desktop
Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 verfügbare WLAN-Netzwerke
Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 Startmenü
Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 Firefox als Standardbrowser

TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 8

Die letzten zwei Monate habe ich ausschließlich mit dem TUXEDO InfinityBook Pro 13 von TUXEDO gearbeitet. Alle zu erledigenden Aufgaben, welche sonst mein ThinkPad übernimmt, habe ich problemlos auf das Pro 13 übertragen. In Puncto Akkulaufleistung und Performance ist das InfinityBook kaum zu schlagen. Wie sich das Gerät allerdings unter Last verhält, zeigt der folgende kleine Beitrag.

Da ich hin und wieder einige neu erschienene Betriebssysteme teste, verschaffe ich mir oftmals hierüber einen ersten Einblick in einer virtuellen Maschine. Dazu verwende ich die VirtualBox aus dem Hause Oracle. Ab und zu wird aber auch einmal ein Game über die Spieleplattform Steam gezockt. Auf beide Anwendungen gehe ich nun etwas näher ein.

Virtualisierung auf dem InfinityBook

Aus eigenem Interesse, aber auch um darüber zu berichten, schaue ich mir gern einmal neue Betriebssysteme für den Desktop näher an. Hierzu installiere ich diese i.d.R. in einer VM. Dort kann ich so ziemlich alles simulieren und das OS auf Tauglichkeit checken. Zuletzt hatte ich mir Ubuntu 17.10 auf diesem Gerät näher angesehen.

Ubuntu 17.10
Ubuntu 17.10 Desktop
Ubuntu 17.10
Ubuntu 17.10 GNOME Dash

Aus technischer Sicht gibt es kaum etwas zu schreiben. Das InfinityBook bewältigt solche Aufgaben spielend. Der einzige Wermutstropfen ist, dass CPU-Temperaturen bei entsprechender Last von ca. 85°C erreicht werden. Der Lüfter ist dann in den Spitzen deutlich zu hören. Solche hohen Temperaturen werden allerdings nicht während des gesamten Testlaufs erreicht. Das schont nicht nur die CPU, sondern auch die Ohren.

Gaming auf dem InfinityBook

Beim Gaming sieht das Ganze etwas anders aus. Hier pendeln sich die Temperaturen zwar auch um die 85°C ein, jedoch verharren diese während des Spielens auch auf dem Niveau. Das hat zur Folge, dass der Lüfter doch recht lautstark das Spielvergnügen beeinflusst. Die folgende Grafik verdeutlicht das recht anschaulich.

Psensor
Temperaturaufzeichnung mit Psensor

Getestet wurde mit den zwei älteren Games Duke Nukem 3D: Megaton Edition und Mount & Blade: Warband

Duke Nukem 3D
Duke Nukem 3D: Megaton Edition
Duke Nukem 3D
Duke Nukem 3D: Megaton Edition

Bei Duke Nukem 3D gab es keinerlei Probleme. Das Spiel lief flüssig und machte bis auf die Lüftergeräusche nach wie vor Spaß.

Bei Mount & Blade hingegen kam doch die Grafik ab und zu leicht ins stocken. Da es das Game auch generell an Spannung vermissen lässt, war die Spielfreude hier schnell eingetrübt.

Mount & Blade
Mount & Blade: Warband
Mount & Blade
Mount & Blade: Warband

Fazit

Wenn das InfinityBook Last bekommt, fängt dieses an tüchtig zu schnaufen. Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich bei dem Gerät um kein GamigBook mit einer leistungsstarken Grafikkarte handelt. Seine Stärken spielt das InfinityBooks im mobilen Einsatz aus, wo es nahezu geräuschlos seine Arbeit verrichtet. Das Pro 13 ist, wie schon so oft erwähnt, der perfekte Begleiter auf Reisen.

Vorschau

Im nächsten Artikel werde ich berichten, wie sich das TUXEDO InfinityBook Pro 13 mit Solus 3 schlägt. 

Searx in Docker

Inspiriert durch Martins Artikel „Searx auf Uberspace einrichten“ habe ich mich nun auch an der Metasuchmaschine Searx versucht. Da es mit der aktuellen Installationsanleitung aber unter Debian Stretch aktuell Probleme gibt, habe ich mich für die Docker-Variante entschieden. Hierzu wurde Searx hinter einen Reverse Proxy auf dem Apache2 meines Servers gepackt. 

Searx läuft auf dem Port 8888 (http://5.1.76.25:8888/). Der Reverse Proxy leitet nun die über https://searx.cybt.de (Port 443) eingehende Anfrage auf den Port 8888 des Servers um.

Der Reverse Proxy wurde als VirtualHost in /etc/apache2/sites-available/proxy.conf angelegt und sieht in meinem Fall so aus:

Damit das alles auch funktioniert, müssen die entsprechenden Module aktiviert sein. Hier die Ausgabe zu meinem Apache2 der HTTPS für die entsprechende URL erzwingt.

Ubuntu 17.10 Artful Aardvark

Ich hatte nun die Zeit mir die Ende Oktober erschienene Version Ubuntu 17.10 etwas näher anzusehen.

Ubuntu 17.10 Anmeldebildschirm – GDM 3
Ubuntu 17.10 Desktop

Ubuntu wendet sich mit dieser Version vom teils beliebten und teils gehassten Unity-Desktop ab. Stattdessen kommt Artful Aardvark erstmals mit der GNOME Shell. Obwohl die Entwickler ursprünglich versprochen hatten, möglichst auf Anpassungen an der GNOME Shell für Ubuntu zu verzichten und alles so ursprünglich wie möglich zu belassen, war mein erster Eindruck diesbezüglich sehr gemischt. Auf Ubuntu 17.10 wird man zwar mit dem GDM3 begrüßt, jedoch sieht nach der Anmeldung der Desktop beim flüchtigen Betrachten aus wie das alte Unity. Vlt. hat Canonical vor die Community langsam an GNOME 3 zu gewöhnen, bevor der Desktop in der unbearbeiteten Form in Ubuntu Einzug hält. Ich würde mir dies sehr wünschen.

Die Einstellmöglichkeiten in diversen Fenstern erinnern auch noch sehr stark an den alten Desktop und sehen ein wenig unprofessionell umgesetzt aus. Diese Integration ist aus meiner Sicht nicht erforderlich, da GNOME-Tweak hier zur Konfiguration völlig ausreichend wäre.

Ubuntu 17.10 GNOME Dash
Ubuntu 17.10 GNOME Tweak

Das neue Startmenü verschwindet wenn gewünscht automatisch und lässt sich ruckelfrei und zuverlässiger aus dem linken Bildschirmrand holen als mit Unity. Die Fenster-Knöpfe (minimieren, maximieren und schließen) befinden sich wieder oben rechts. Wer damit nicht zurecht kommt, kann diese mit Tweak wieder nach links verschieben. Als Mail-Client kommt Thunderbird zum Einsatz. Andere GNOME-Distributionen wie Debian setzen da hingegen schon länger auf Evolution. Das ist natürlich Geschmacksache. Als Standard-Browser ist Firefox vorinstalliert.

Fazit

Alles in Allem arbeit Ubuntu 17.10 zuverlässig. Zu Problemen kann es aber hingegen mit Bluetooth unter dem verwendeten Kernel 4.13 kommen.

Der Desktop versprüht den Charme von Unity und wirkt aber aus meiner Sicht samt Unterbau irgendwie unfertig.

Ubuntu verliert zwar immer mehr an Bedeutung. Trotz allem ist dieses Betriebssystem immer noch das Maß der Dinge in diesem Segment. Man darf also gespannt sein, welches Konzept Canonical der Community mit der bevorstehenden Long Term Support Version 18.04 präsentieren wird.

TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 7

Seit einer ganzen Weile habe ich nun das TUXEDO InfinityBook Pro 13 von TUXEDO zum Testen. Meine vorherigen Artikel bezogen sich darauf, wie das Notebook mit diversen Betriebssystemen u.a. Windows, Ubuntu oder Debian zurecht kommt.

InfinityBook Pro 13
dem InfinityBook geht mobil kaum die Puste aus

Nun möchte ich aber darüber berichten, wie sich das Gerät in meinem normalen Alltag bei schlägt.

Um arbeitsfähig zu sein, habe ich meine Daten, auf die ich regelmäßig zugreife, auf das Gerät kopiert. Die eMail-Konten waren, dank Evolution sichern/wiederherstellen, schnell eingerichtet. Seit Jahren nutze ich ausnahmslos Notebooks. So fiel mir die Umgewöhnung auf dieses Gerät nicht sonderlich schwer. Die Tastatur des InfinityBook finde ich persönlich, bei ausreichendem Hub und gutem Anschlag, recht angenehm. Dadurch bereitet das Tippen von Texten keinerlei Schwierigkeiten. Was mir jedoch ein wenig fehlt, ist der Nummernblock. Darauf muss man jedoch bei einem 13 Zoll Gerät verzichten können. Dieser Umstand stellt aber kein wirkliches Problem dar. Das matte entspiegelte Display ist kontrastreich und lässt genügend Spielraum für ausreichend Helligkeit. Ich persönlich bevorzuge auf dem Pro 13, auf Grund der Full-HD Auflösung, die GNOME-Shell. Texte und Menüs werden so für meine Begriffe recht gut dargestellt.

Die kompakte Bauform sammelt bei mir einige Pluspunkte, weil ich das Gerät ständig dabei haben möchte, um Artikel zu schreiben oder aus der Ferne am Server zu arbeiten. Das InfinitiBook Pro 13 ist dünn, leicht und besitzt ein robustes Gehäuse, welches allerdings im produktiven Einsatz schnell einmal einen Kratzer abbekommen kann. Abnutzungen an den Touchpad-Tasten sind entgegen meiner Erwartung noch nicht zu erkennen.

Des Weiteren finde ich es angenehm wenn kein WLAN am Standort vorhanden ist, auf LAN ausweichen zu können. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell. Da die Nutzung von CDs oder DVDs immer weiter an Bedeutung verliert, habe ich auch kein Problem mit diesem Gerät auf ein entsprechendes Laufwerk zu verzichten.

InfinityBook Pro 13
LAN und HDMI

Ich arbeite in meinem kleinen Home-Office gern mit einem zweiten Monitor. Das InfinityBook Pro 13 lässt mich auch hierbei, dank einer HDMI-Schnittstelle, nicht im Stich. Der Kartenleser (SD/MMC) ist für meine Zwecke ausreichend. Dieser kommt aber nur zum Einsatz wenn ich mit meinem Raspberry Pi experimentiere oder ein Backup des Einplatinencomputer-Systems mache. Mit den vorhandenen USB-Schnittstellen kann ich mich arrangieren.

Arbeitsplatz
mein Arbeitsplatz

Im Gegensatz zu meinem ThinkPad bin ich auch durch die an neuere Prozessoren anpassten Kernel ab Version 4.11 von der Akkulaufleistung des Notebooks begeistert. Wo mein ThinkPad schlapp macht, arbeitet das InfinityBook locker noch ein paar Stündchen weiter.

Fazit

Gerade im mobilen Einsatz komme ich sehr gut mit dem InfinityBook zurecht. Das Gerät benötigt wenig Stauraum, ist leicht und verfügt über genug Power um einige Stunden mit dem Gerät zu arbeiten. Das InfinityBook macht aber auch am Schreibtisch eine gute Figur. Ein zweiter Monitor lässt sich problemlos anschließen.

Vorschau

In den nächsten Artikeln werde ich berichten, wie das InfinityBook mit Virtualisierungen und der Spiele-Plattform Steam zurecht kommt.

Prosody – inaktive User ausfindig machen

Da Spam-Registrierungen unter XMPP an der Tagesordnung sind, wird es immer mal wieder notwendig inaktive Accounts wieder los zu werden.

Mit folgendem Befehl kann man entsprechende User innerhalb des letzten Jahres  auf seinem Prosody XMPP-Server ausfindig machen. Vorausgesetzt man hat das entsprechende Community-Module installiert. 

Der Zeitraum lässt sich mit day, week oder month natürlich auch kürzer fassen.

Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt.

GnuPG Schlüssel exportieren

Wie man den privaten und den öffentlichen GnuPG Schlüssel auf einem neuen System einspielt, hatte ich im Artikel „GnuPG Schlüssel umziehen“ beschrieben. Hat man jedoch keine Sicherungen der Keys mehr zur Hand, so kann man die entsprechenden Schlüssel von einem bestehenden System via Terminal leicht mit folgenden Befehlen exportieren.

Dies hat den Vorteil, dass Änderungen am geheimen Schlüssel übernommen werden.

Beispiel: Ich hatte, als ich mein Schlüsselpaar erzeugt hatte, anfangs eine unsichere Passphrase (Passwort) vergeben. Dann wurde einige Zeit später das damalige Backup des geheimen Schlüssels von mir auf einem anderen Rechner eingespielt. In der Zwischenzeit hatte ich aber das Kennwort geändert. Die Passphrase auf dem anderen System stimmte so nicht mehr mit dem aktuellen Key überein. Da ich mich aber noch an das alte Passwort, dank KeepassX, erinnern konnte, war es kein Problem den Schlüssel zu verwenden.

Aus diesem Grund ist es besser die aktuellen Schlüssel wie hier beschrieben zu exportieren, um nicht mit Passwörtern und anderen Änderungen Probleme zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, das komplette Verzeichnis ~/.gnupg zu sichern.

GnuPG Schlüssel umziehen

Den geheimen sowie den öffentlichen GnuPG Schlüssel hatte ich damals gut in meinen persönlichen Daten gesichert. Diese Sicherungen konnte ich nun auf einem weiteren Rechner wie folgt einspielen:

Hierzu musste ich nun noch meinem geheimen Schlüssel auf dem neuen System vertrauen.

Dazu wurde Option „5 = Ich vertraue ihm absolut“ gewählt und mit 

bestätigt. Um nun mit Evolution verschlüsselte Nachrichten senden zu können, wurden folgende Einstellungen gewählt.

Evolution,Debian
Evolution

Ich versende nun als Standard signierte eMails. Bei Bedarf kann ich diese verschlüsseln. Hierzu füge ich die entsprechenden Adressen via Seahorse hinzu, mit denen ich chiffriert über GnuPG eMails austauschen möchte.

Seahorse, Debian
Seahorse