23. September 2016
nach Frank Lüttig
Keine Kommentare

Ubuntu 16.04 LTS – Das umfassende Handbuch

9783836242998_267

Ubuntu 16.04 LTS – Das umfassende Handbuch“ von Marcus Fischer ist 2016 in der 9., aktualisierten Auflage im Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Press) erschienen. Das Buch umfasst 1145 Seiten. Im ersten Teil befasst sich der Autor ausgiebig mit der Entstehung von Linux und erläutert Zusammenhänge sowie diverse Begrifflichkeiten zum Thema. Ein kleiner Abriss führt durch die über zehnjährige Geschichte von Ubuntu. Hier wird kurz auf die wichtigsten Unterschiede und Besonderheiten der bisher veröffentlichten Ubuntu-Versionen eingegangen. Die erste Ubuntu-Version 4.10 wurde im Oktober 2004 veröffentlicht. Die bisherige Long Term Support Version 16.04 hingegen im April 2016. Ab Release werden LTS-Versionen von Ubuntu 5 Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt. Dieses umfassende Handbuch ist in dieser Zeit ein guter Begleiter.

Nachdem der Autor einen kurzen Überblick zur Entstehungsgeschichte geben konnte, geht das Buch näher auf den Ein- bzw. Umsteiger ein. Hierbei soll dem User die Furcht vor dem Neuen und Unbekannten genommen werden. Zugleich wird er auf die sehr große und durchaus etwas raue Community vorbereitet, die i.d.R. bei Problemen zur Seite steht.

Dem Anwender wird vor der endgültigen Installation der Weg aufgezeigt, Ubuntu mit Hilfe des beigefügten Live-Mediums (DVD) oder einem dazu vorbereiteten USB-Stick auszuprobieren. Hierbei durchläuft die Hardware schon den ersten Test. Wurden WLAN und Grafik erkannt, kann der User über eine Installation von Ubuntu 16.04 LTS (Xenial Xerus) nachdenken.

Steht der Entschluss fest, Ubuntu auf dem PC bzw. dem Notebook zu installieren, so gibt dieses Buch auch hier die nötige Hilfestellung und führt durch die Möglichkeiten, dieses Betriebssystem entweder als Single-OS oder gar parallel zu Windows (Dualboot) einzuspielen und zu betreiben.

news-680

news-681

Nachdem Ubuntu nun Einzug am heimischen PC oder Notebook gehalten hat, werden dem User einige Grundlagen erklärt, u.a. zum neuen Desktop Unity, Officeanwendungen, Bildbearbeitung und Multimedia unter Linux.

Die weiteren Teile des Buches beschäftigen sich mit dem System und dessen Administration. Hierbei werden alle wichtigen Themen, angefangen von der Paketverwaltung über die Verwendung des Terminals bis hin zum Betrieb eines Servers intensiv erläutert und ausreichend mit Beispielen unterlegt.

Dieses umfassende Handbuch ist in fünf Teile mit 27 Kapiteln gegliedert.

Teil I Die Geschichte von GNU/Linux und Ubuntu

Teil II Grundlagen im Umgang mit Ubuntu 

Teil III Ubuntu inside

Teil IV Ubuntu auf Servern 

Teil V Das Terminal und die Referenz 

Dem Buch liegt ein Installationsmedium (DVD) bei.

Leseproben und Downloads

Fazit

Ubuntu 16.04 LTS – Das umfassende Handbuch“ ist mittlerweile das Standardwerk zur aktuellen Long Term Support Version von Ubuntu. Dieses umfangreiche Nachschlagewerk hilft nicht nur dem Ein- bzw. Umsteiger, sondern auch dem fortgeschritteneren Anwender im sicheren Umgang über den gesamten Supportzeitraum.

Da erfreulicherweise ein Installationsmedium beiliegt, kann man gleich die Linux-Distribution Ubuntu testen und  ggf. sofort installieren.

13. September 2016
nach Frank Lüttig
Keine Kommentare

Raspbian-Darstellung mit schwarzem Rahmen

Wer schon mal einen Raspberry Pi über HDMI an einen FullHD-Monitor angeschlossen hat, wird vielleicht festgestellt haben, dass um den Desktop ein unschöner schwarzer Rahmen prangt. Dadurch wird nicht der komplette Monitor ausgenutzt. Dies ist natürlich unschön wenn man am Monitor, wie im Beispiel „Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 1“ mit dem Raspberry Pi arbeiten möchte. Der Rahmen ist hier deutlich zu sehen.

news-758

Der Grund ist ein an RasPi voreingestellter Overscan. Dieser lässt sich über

wie folgt deaktivieren.

news-762

news-763

news-764

Nach einem Neustart füllt der Desktop den Bildschirm nun voll aus.

Das Ganze geht auch über

Dort entfernt man die Raute (#) vor

Nach dem Abspeichern mit Ctrl + o und dem Verlassen des Editors mit Ctrl + x führt man einen Neustart mit

durch. Das Ergebnis ist dann dasselbe.

Viel Spaß!

12. September 2016
nach Frank Lüttig
2 Kommentare

Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 4

Die erstellten Daten im Mini-Office werden wie erwähnt in einer Cloud gespeichert. Hierzu dient der vorhandene 1&1 Online-Speicher. Dieser war bisher  über ein Lesezeichen als Favorit in PCManFM zu erreichen. Die Problematik hierbei war, dass immer wieder Benutzername und Passwort eingegeben werden mussten.

Das Ganze geht natürlich auch wesentlich einfacher. Der 1&1 Online-Speicher kann ganz einfach in in das Dateisystem gemountet werden.

Dazu installiert man davfs2.

Die folgende Eingabe Aufforderung bestätigt man mit ja. N

news-760

Nun erstellt man das Mount-Verzeichnis.

Nun wird in der Datei /etc/davfs2/davfs2.conf die Option if_match_bug einkommentiert und auf 1 gesetzt.

Dazu einfach die Raute (#) vor dem Eintrag entfernen (siehe hier).

Nun werden in der Datei /etc/davfs2/secrets Benutzername und Passwort hinterlegt.

Dazu wird folgende Zeile eingefügt. BN und PW sind durch die entsprechenden Daten zu ersetzen.

Der Benutzer der auf das WebDAV-Verzeichnis zugreifen soll wird nun in die Benutzergruppe davfs2 eingetragen. Im meinem Fall ist das pi.

Nun noch die /etc/fstab editieren

und die Zeile

einfügen.

Nun abschließend das System neu starten und fertig.

news-761

3. September 2016
nach Frank Lüttig
3 Kommentare

Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 3

Heute konnte ich das Projekt vorerst abschließen. Der Raspberry Pi wurde über eine DynDNS von außen erreichbar gemacht. So kann dieser nun via SSH und RDP über das Internet administriert werden. Als Browser zur Preisabfrage beim Großhandel wird Firefox verwendet. Als eMail-Client dient Icedove. Dokumente werden auf einem 1&1 Online-Speicher (100 GB) abgelegt.

news-757

news-758

news-759

Nun fehlt nur noch ein entsprechender Multifunktionsdrucker mit Fax und WLAN.

31. August 2016
nach Frank Lüttig
8 Kommentare

Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 2

Geplant ist ein kleines Büro eines Ein­mann­be­triebs aus der Metallbau-Branche internetfähig zu machen.

Was war bisher im Einsatz?

Bis jetzt wurde hier mit einem Uralt-Notebook (Windows XP), angeschlossen an ein Multifunktionsdrucker, gefrickelt. Obwohl Internet und Wlan vorhanden sind, war das Notebook wegen XP nie online. Die Kommunikation lief ausschließlich über Telefon und Fax. Wobei das Fax vorrangig für den Empfang von Dokumenten und Zeichnungen diente. Mit dem Notebook wurden Rechnungen erstellt, die dann an den veralteten Multifunktionsdrucker von Brother weiter gegeben wurden.

Was soll jetzt zum Einsatz kommen?

Nun soll ein Rechner installiert werden, welcher eine permanente Verbindung zum Internet hat und über eine DynDNS von außen administrierbar ist. Dieser soll zum Surfen dienen, um u.a. Preise beim Großhandel abzufragen. Rechnungen sollen nach wie vor erstellt und ausgedruckt werden. Dabei sollen diese Daten in einer Cloud bzw. auf einer Online-Festplatte gespeichert werden. Der Drucker soll später im Netzwerk hängen, um Dokumente auch vom Smartphone bzw. Tablet aus drucken zu können. Dies soll dann aber auch aus der Ferne möglich sein.

In einer ersten Testumgebung konnte ich das bereits zu Hause simulieren. Dazu wurde ein HP-Drucker im WLAN-Netzwerk angesteuert. Zu installieren waren neben dem HP-Treiber HPLIP der Print Server CUPS sowie ein Druckerkonfigurations-Tool.

news-756

Was wird nun benötigt?

  • RPi 42,60€
  • Gehäuse + Netzteil 21,99€
  • MicroSD (32GB) 11,99€
  • Tastatur + Maus 25,99€
  • Monitor 102,80€

Der Gesamtpreis beträgt im Moment 205,37€.

  • opt. Drucker (Laser) ca. 300€

Ich berichte wie es weiter geht und sich die Technik im Alltag schlägt.

30. August 2016
nach Frank Lüttig
3 Kommentare

Upgrade Nextcloud 9.0.50 => 10.0.0

Ich habe schnell mal die Nextcloud auf Version 10 in meinem Uberspace angehoben. Leider kam hierzu im Administrator-Bereich kein Hinweis zum Update auf die Nextcloud 10 stable. Deshalb musste der ganze Vorgang über SSH erledigt werden.

Bevor man jedoch anfängt, sollte man unbedingt ein Backup anlegen. Solche Sachen gehen ja auch gern mal schief.

Zuerst deaktiviert man die Apps Kontakte und Kalender.

Ist dies geschehen geht man via Terminal über SSH in das Verzeichnis wo sich die Nextcloud befindet. Bei mir sieht das so aus:

Nun läd man die aktuelle Version aus dem Netz.

Die alte NC wird umbenannt

und der Download entpackt.

Nun wird die Config und das Data-Verzeichnis aus der NC 9 in die NC 10 kopiert.

Nach dem Aufruf der Nextcloud im Browser folgt man den Anweisungen zur Installation.

Wenn alles läuft, kann die alte Version 9 gelöscht werden.

Leider gingen die Kontakte verloren. Hier konnte ich aber auf meine Sicherung zurück greifen und diese schnell wieder einspielen.

Viel Spaß!

29. August 2016
nach Frank Lüttig
1 Kommentar

Joomla! 3 – Das umfassende Handbuch

9783836237116_267

Joomla! 3 – Das umfassende Handbuch“ von Richard Eisenmenger ist 2015 im Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Press) in gebundener Auflage erschienen und umfasst 1094 Seiten. Dieses Buch baut auf der inzwischen veralteten Version 3.4 auf, ist jedoch voll übertragbar auf die aktuelle Joomla!-Version 3.6. Dieses Kompendium führt sicher durch die Installation von Joomla! und hilft dabei dieses Open Source Content Management System (CMS) mit Erweiterungen nach eigenen Bedürfnissen auszubauen.

Um erste Erfahrungen mit dem CMS Joomla! zu sammeln, empfiehlt es sich, alles in einer Testumgebung zu installieren, bevor man mit der ersten erstellten Seite online geht. „Joomla! 3 – Das umfassende Handbuch“ hilft natürlich auch hierbei eine entsprechende Plattform zu schaffen. Dabei wird ausgiebig auf die Installation der beliebten PHP-Entwicklungsumgebung XAMPP auf Windows, OS X und Linux eingegangen.

Nach der Installation von Joomla! wird der Aufbau des Content Management Systems erklärt. Hierbei erfährt der User den Unterschied zwischen dem Front- und dem Backend. Wie letzteres zu bedienen ist, wird in den nachfolgenden Artikeln dargelegt. Ein großer Vorteil eines CMS ist der Umgang mit dem Layout der Webseite. Mit Joomla! ist es problemlos möglich das Aussehen per Mausklick zu ändern. Hierfür stehen zahllose kostenlose, aber auch kostenpflichtige Templates bereit. Wo man diese bezieht und wie diese zu installieren sind, zeigt dieses Buch. Weiterhin werden Hilfestellungen u.a. beim Aufbau einer Seite mit mehreren Benutzerkonten und definierten Benutzerrollen gegeben. Dies ist besonders interessant, wenn bestimmte Bereiche nur für registrierte User einsehbar sein sollen. Es können bestimmte Rollen wie Super Users, Publisher, Editor, Author etc. mit den dazu gehörigen Rechten vergeben werden. Die einzelnen Unterschiede werden hier ausgiebig beschrieben. Weiterhin wird gezeigt wie man sinnvoll mit diesen Gruppen umgeht.

Joomla! aktuell und sicher zu halten sollte natürlich beim späteren Betrieb selbstverständlich sein, um Angreifern keine Chance zu bieten in das System einzudringen und dieses ggf. zu verändern oder zu übernehmen. Leider ist die Migration auf eine aktuelle Version hier und da mit Schwierigkeiten und einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Dieses Handbuch erklärt wie man genau vorgeht und gibt Tipps wie auch noch Inhalte älterer 1.5-Versionen in eine aktuelle Joomla!-Installation migriert werden können. Auch auf das Thema der Suchmachinenoptimierung (SEO) wird ausreichend eingegangen.

Der letzte Teil des Buches richtet sich an den ambitionierten und erfahrenen Anwender. Wer Templates, Plugins, Module oder auch Komponenten selbst entwickeln möchte, findet hier den nötigen Einstieg.

Dieses umfassende Handbuch ist in fünf Teile mit 30 Kapiteln gegliedert.

Teil I Grundlagen

  • Einleitung
  • Testumgebung einrichten
  • Live-Umgebung einrichten
  • Website planen

Teil II Joomla! benutzen

  • Website-Frontend kennenlernen
  • Administrations-Backend bedienen
  • Content verwalten
  • Contentpflege konfigurieren
  • Menüs aufbauen
  • Layout und Design anpassen
  • Benutzerverwaltung einrichten
  • Mehrsprachigkeit aktivieren
  • System konfigurieren

Teil III Joomla! erweitern

  • Erweiterungen aktivieren
  • Offizielle Joomla!-Komponenten
  • Empfohlene Erweiterungen
  • Joomla! als Content-Management-System
  • Joomla! als Community-Plattform
  • Joomla! als Online-Shop

Teil IV Joomla! warten

  • Wartung allgemein
  • Joomla! und Content deployen
  • Sicherheit ausbauen
  • Performance- und Suchmaschinenoptimierung
  • Notfallmaßnahmen

Teil V Joomla!-Erweiterungen entwickeln

  • Grundlagen zur Erweiterungsentwicklung
  • Templates entwickeln
  • Plugins entwickelnBeitragsbild festlegen
  • Module entwickeln
  • Komponenten entwickeln
  • Erweiterungen veröffentlichen

Dem Buch liegt kein Installationsmedium (CD oder DVD) bei. Die aktuelle Version Joomla! 3.6 erhält man kostenlos auf der offiziellen Seite joomla.org.

Leseproben und Downloads

Fazit

„Joomla! 3 – Das umfassende Handbuch“ präsentiert sich als gutes Nachschlagewerk für das beliebte freie Content Management System Joomla! Es hilft bei der Installation, der Erweiterung und Wartung. Mit Joomla! stehen dem Anwender zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Egal ob man eine Seite statisch, als Blog, Portal mit eigenem Internet-Forum oder als Community-Plattform gestalten will. Dieses Handbuch zeigt dabei einige Wege auf und hilft Einsteigern als auch fortgeschritteneren Anwendern beim sicheren Umgang mit dem freien CMS Joomla!

25. August 2016
nach Frank Lüttig
7 Kommentare

Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 1

news-719

Heute beginnt mein kleines Projekt Mini-Office mit dem Raspberry Pi. Geplant ist den RPi 3 im Dauereinsatz in einem kleinen Büro so zu integrieren, dass er den Mailverkehr übernimmt, zum Surfen dient und mit der Bürosuite LibreOffice Dokumente erstellt, um diese an einen Drucker zu übergeben. Erstellte Dokumente sollen dann in einer Cloud abgespeichert werden.

Mal sehen, ob der Einplatinencomputer im Alltag bestehen kann.

news-755