Inkscape

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Das Buch „Inkscape – Praxiswissen für Einsteiger“ von Winfried Seimert ist im mitp-Verlag 2018 in der 1. Auflage erschienen. Auf 320 Seiten richtet sich dieses Werk an Einsteiger sowie fortgeschrittene Benutzer, welche die Freie Software Inscape zur Bearbeitung von Vektorgrafiken verwenden möchten.

Im Jahr 2003 wurde Inkscape veröffentlicht. Im Buch arbeitet der Autor mit der Version 0.92. Inzwischen wurde zwar schon Inkscape 1.0 reseased, jedoch sind alle Erklärungen 1:1 zur aktuellen Version umsetzbar. Auch dieses Werk von Winfried Seimert ist in Form eines Seminars aufgebaut und vermittelt dem Leser nicht nur die Grundfunktionen der Software, sondern zeigt an Beispielen diese souverän einzusetzen. Leider muss der Anwender auch hier auf Beispieldateien verzichten. Alternative Möglichkeiten zum Download freier Grafiken werden aber auch hier aufgezeigt.

Inkscape ist die freie Alternative zu mächtigen kommerziellen Programmen wie Adobe Illustrator oder Corel Draw. Dabei ist diese Anwendung frei und kostenlos für Linux-, MacOS- und Windows-User nutzbar. Alle Erklärungen im Buch wurden auf einem Windows-System reproduziert und unterscheiden sich nur im Detail von der Darstellung auf anderen Betriebssystemen. Ein großer Vorteil ist, dass Inkscape als Standard auf SVG (Scalable Vector Graphics) setzt, womit alle relevanten Webbrowser auch umgehen können.

Der Leser dieses Buches wird von Anfang an gut in die Software eingeführt. Erklärungen zum Aufbau von Inkscape sind dabei die Grundlage, um Verktorgrafiken zu erstellen und die eigene Kreativität beim Gestalten umzusetzen. Hierbei ist u.a. eine Aufstellung der anwendbaren Shortcuts hilfreich. Ausreichende Erklärungen zum Umgang mit Pfaden und Ebenen finden in der Publikation von Winfried Seimert genügend Aufmerksamkeit, was dem Leser zu Gute kommt und dabei hilft eigene Vektorgrafiken zu gestalten.

Dieses Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • Basiswissen Inkscape
  • Arbeiten mit Grafikdateien
  • Gestalten von Grafikobjekten
  • Erstellen und Bearbeiten von Pfaden
  • Objekte kreativ anpassen
  • Textobjekte erstellen und formatieren
  • Veränderungen durch Filter und Erweiterungen
  • Publikationen erstellen

Leseproben und Downloads

Fazit

„Inkscape – Praxiswissen für Einsteiger“ arbeitet den Leser sehr gut in das Programm Inkscape ein. Die Erklärungen und Beispiele sind ebenfalls sehr gut nachvollziehbar. Eine Auflistung der anwendbaren Tastenkombinationen ist hierbei hilfreich. Der Autor vermittelt mit seinem Werk viel Basiswissen. 

PHP-FPM Einstellungen für Nextcloud

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Php Elephant Pink Elephant Php Php  - alekseynemiro / Pixabay
alekseynemiro / Pixabay

Um PHP-FPM Ladezeiten zu reduzieren empfiehlt Nextcloud folgende Einstellungen, um mehr Prozesse zeitgleich zu ermöglichen:

Hierbei sind die Einstellungen auf ein System mit 4 GB RAM und 1 GB MySQL-Cache optimiert. Die Konfiguration wird bei Verwendung von PHP7.3 in der /etc/php/7.3/fpm/pool.d/www.conf vorgenommen.

Um die Änderungen zu übernehmen, wird der Service zu PHP-FPM neu gestartet.

Gimp 2.10 – Praxiswissen für Einsteiger

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Das Buch „Gimp 2.10 – Praxiswissen für Einsteiger“ von Winfried Seimert ist im mitp-Verlag 2018 in der 1. Auflage erschienen. Auf 328 Seiten richtet sich dieses Werk, dem Autor nach, in erster Linie an Einsteiger, welche die Freie Software GIMP (GNU Image Manipulation Program) zur Bearbeitung von Pixelgrafiken einsetzen möchten.

Im Jahr 1995 wurde die erste Betaversion von Gimp für Linux veröffentlicht und begann sich von da an schnell in der Community zu etablieren. Es dauerte nicht sehr lange bis dieses mächtige Grafikprogramm auch auf Windows und MacOS portiert wurde. Gimp hat gewaltiges Potential und ist das freie Pendant zu bekannten propritären Grafikprogrammen, wie Adobe Photoshop oder Corel PhotoPaint. Gimp findet somit auch in diversen Designbüros professionelle Anwendung.

Das Buch „Gimp 2.10 – Praxiswissen für Einsteiger“ ist wie ein Seminar aufgebaut und führt den Leser Schritt für Schritt durch entsprechende Szenarien. Am Anfang geht der Autor auf den Aufbau von Gimp ein, erklärt Besonderheiten und widmet sich den Shortcuts (Tastenkombinationen) die das Arbeiten mit diesem Grafikprogramm deutlich erleichtern.

Nach einer Einarbeitung in die grundlegendsten Möglichkeiten, Korrekturen an Pixelgrafiken in Gimp auszuführen, geht es dann im weiteren Verlauf mehr ins Detail. Der Leser lernt u.a. Motive freizustellen und bekommt Erklärungen im Umgang mit Ebenen, Pfaden etc. Es wird ausgiebig beschrieben, wie Bilder weiter optimiert werden können und gelungene Fotomontagen entstehen.

Leider liegen keine der im Buch gezeigten Grafiken als Beispieldateien bei. Hier heißt es, mit eigenen Bildern selbst kreativ zu werden.

Im Buch werden folgende Kapitel abgehandelt:

  • Basiswissen GIMP
  • Arbeiten mit Bilddateien
  • Grundlegende Bildbearbeitung
  • Separieren und Freistellen
  • Einsatz von Ebenen
  • Bilder im rechten Licht
  • Bilder verändern
  • Die besten Einstellungen
  • Werkzeug- und Trickkiste
  • GIMP erweitern

Leseproben und Downloads

Fazit

Obwohl der Autor eine gewisse Distanz zu Gimp durchscheinen lässt, wird man gut in die Software und deren Anwendung eingeführt. Dieses Buch bildet sehr viele Bearbeitungsszenarien detailliert ab. Als Nachschlagewerk ist es ein guter Begleiter, um Pixelgrafiken souverän zu manipulieren. Eine Auflistung der anwendbaren Shortcuts im Buch ist dabei sehr hilfreich.

Ubuntu 20.04 LTS erschienen

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Heute ist die neue Long Term Support Version Ubuntu 20.04 LTS Focal Fossa erschienen. Damit ist eine Untersützung des Systems bis in das Jahr 2025 gesichert.

Optisch wurde die neue LTS durch das Yaru-Theme aufgehübscht. Die Startleiste und die darin angebrachten Icons fügen sich hier sehr gefällig ein. Der umstrittene Amazon Button gehört der Vergangenheit an. Im System arbeitet der Kernel 5.4. Als Desktop kommt GNOME 3.36 zum Einsatz.  Weiterhin sind Firefox 75.0 und Thunderbird 68.7 neben LibreOffice 6.4.2.2 vorinstalliert.

Ubuntu 20.04 steht als 64-Bit Variante für Desktop und Server ab sofort zum Download bereit.

Debian Dark Mode

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Heute zeige ich, wie man Debian 10 (GNOME) in den Dark Mode versetzt.

Installation

Hierzu werden folgende Pakete nachinstalliert (Siehe auch Synaptic).

Test

Konfiguration

Anschließend kann über Tweak das Erscheinungsbild von Adwaita (Vorgabe) auf Adwaita-dark gewechselt werden.

So sieht das Ergebnis dann aus.

Einstieg in Linux

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Einstieg in Linux“ von Steffen Wendzel und Johannes Plötner ist 2019 in der 8. Auflage im Rheinwerk Verlag erschienen und umfasst 410 Seiten. Das Buch richtet sich, dem Titel nach, in erster Linie an Einsteiger, ist aber im weiteren Verlauf auch Lesestoff für fortgeschrittene Anwender.

Zu Beginn werden Fragen rund um das Thema Linux beantwortet. Ein kurzer Abriss zur Kernel-Entwicklung sowie ein kleiner Einblick in die Entstehungsgeschichte der einzelnen und bedeutendsten Distributionen werden dem Leser nahe gebracht. Praktische Beispiele zeigen, wie man das neue Betriebssystem produktiv auf der Festplatte als Single-System oder neben einem bestehenden OS (Operating System), aber auch in einer Virtualisierungsumgebung wie der VirtualBox installiert. Dabei gehen die Autoren auf bekannte Systeme wie Ubuntu, openSUSE und Fedora näher ein. Mögliche auftretende Probleme mit der Hardware werden diskutiert, so dass Anfänger schon im Vorfeld eruieren können, welche Kombination Hardware/Betriebssystem hier von Vorteil wäre. Weiterhin werden Desktop-Umgebungen, wie auch Login-Manager erklärt. Die gängigsten Applikationen Freier Software wie Firefox, Gimp oder LibreOffice werden ebenfalls kurz vorgestellt. Ausführlicher geht es dann zur Shell, der Schnittstelle vom Anwender zum System. Hier bekommt der Leser die wichtigsten Befehle vermittelt. Wie bereits eingangs erwähnt, geht das Buch „Einstieg in Linux“ auch in die Tiefe und beantwortet nicht nur Anfängerfragen. Eine Erklärung des Linux-Systems aber auch die Grundlagen der Shellskript-Programmierung richten sich genau an diese Leser. Netzwerke und deren Handhabung sowie Multimedia und der Umgang mit den benötigten Codecs sind wichtig für ein reibungsloses Arbeiten. Hier gibt das Buch zahlreiche Antworten zu aufkommenden Fragen. Wenn über Linux gesprochen bzw. geschrieben wird, so darf natürlich auch der Einplatinencomputer Raspberry Pi nicht fehlen. Wie man diesen Rechenzwerg mit einem Betriebssystem bespielt und ein Mediacenter einrichtet, beschreibt das letzte Kapitel.

Das Buch ist wie folgt gegliedert:

  • Einleitung
  • Installationsvorbereitung
  • Linux-Installation
  • Der Linux-Desktop
  • Grundlagen der Shell
  • Die grundlegende Funktionsweise von Linux
  • Der Bootstrap-Vorgang
  • Programme und Prozesse
  • Grundlegende Administration
  • Die Shell richtig nutzen
  • Der vi(m)-Editor
  • Einführung in Netzwerke
  • Netzwerktools
  • Speichermedien unter Linux
  • Multimedia und Spiele unter Linux
  • Umgang mit dem Raspberry Pi

Leseproben und Downloads

Fazit

Das Buch „Einstieg in Linux“ gibt einen guten Einblick in das Thema Linux. Dabei werden nötige Grundlagen vermittelt. Bestimmte Themenbereiche werden jedoch weitaus intensiver behandelt. So ist das Werk von Steffen Wendzel und Johannes Plötner eine klare Empfehlung für jeden Anfänger.

Wer jedoch eine Anleitung sucht, wie eines der im Buch besprochenen Betriebssysteme installiert und zu Ende konfiguriert wird, hat hier jedoch schlechte Karten. Dafür sollte man auf entsprechende Tutorials oder Foren im Internet zurück greifen.

Frohe Ostern!

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Ostern
fabe-lau / Pixabay

Ich wünsche allen Besuchern von intux.de ein frohes Osterfest.

Mumble-Server aufsetzen

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Headset
ds_30 / Pixabay
Den Mumble-Server für Sprachkonferenzen kann man auf einem Debian-Server mit sehr wenig Aufwand installieren und auch administrieren. Die gute Audioqualität sowie die hervorragende Performance sind bestens geeignet für Online-Gamer und virtuelle Konferenzen, wobei Server und Internet mit einer weitaus geringeren Last konfrontiert werden als bei Videokonferenzen mit Skype, Jitsi oder Nextcloud Talk.

Installation

Zuerst wird der Mumble-Server installiert.

Konfiguration

Im ersten Schritt der Konfiguration (siehe Screenshots) legt man fest, ob der Server während des Bootvorgangs mitstartet. Weiterhin gibt man die Priorität des Servers sowie das Passwort für den SuperUser an.

Mumble-Server – Verhalten beim Booten

Mumble-Server – Priorität

Mumble-Server – SuperUser Passwort

Im zweiten Schritt wird in der /etc/mumble-server.ini der Mumble-Server für den Gebrauch angepasst.


Zu empfehlen ist es, folgende Werte entsprechend zu editieren:

Mumble-Server starten

Abschließend wird der Mumble-Server gestartet und sollte dann erreichbar sein.

Client

Als Client wird auf dem PC oder Notebook Mumble installiert. Diese Software ist neben Linux auch für Windows und MacOS verfügbar. Weiterhin sind auf der offiziellen Webseite zum Projekt auch Clients für mobile Endgeräte (Android und iOS) verlinkt.

TURN-Server für Nextcloud Talk

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Video Konferenz
mohamed_hassan / Pixabay

Um Nextcloud Talk nutzen zu können, ist es sinnvoll einen TURN-Server aufzusetzen, da unter bestimmten Voraussetzungen keine Videokonferenzen möglich sind. 

Zu diesem Zweck wird Coturn installiert.

Der TURN-Server wird dann in /etc/default/coturn aktiviert, indem der entsprechende Eintrag, wie hier gezeigt, auskommentiert wird.

Im Nachgang wird der Server folgendermaßen konfiguriert. Hierzu legt man eine Konfigurationsdatei mit entsprechendem Inhalt an.

Abschließend wird der Service gestartet.

Nun wird noch der Eintrag cloud.domain.tld:5349 als STUN- und TURN-Server in den Einstellungen der Nextcloud gesetzt. Bei Letzterem ist noch das in der Konfigurationsdatei hinterlegte Passwort anzugeben. Danach kann der installierte Server getestet werden. Mit einem Haken wird die Funktion bestätigt.

Viel Spaß!

TLS 1.0 und 1.1 deaktiviert

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Security Cyber Internet Computer
TheDigitalArtist / Pixabay

Auf meinem Server wurde die Unterstützung für TLS 1.0 und TLS 1.1 deaktiviert. Dazu habe ich die ssl.conf entsprechend angepasst:

Hier wurde die Datei mit dem Eintrag 

ergänzt.

Analog wird die options-ssl-apache.conf 

auch durch 

erweitert.

Abschließend wird der Webserver neu gestartet.

Info 

Hierbei besteht natürlich die Gefahr, Besucher mit älteren Endgeräten auszusperren.