17. Februar 2017
nach Frank Lüttig
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Freikarten für die CeBIT 2017 zu gewinnen

Heute gibt es ein kleines Gewinnspiel auf intux.de. Die ersten drei Einsender mit der richtigen Antwort erhalten ein kostenloses Ticket für die CeBIT 2017 vom 20. – 24. März.

Wie heißt der Linux-freundliche Computer- und PC-Spezialist aus Königsbrunn?

Ein kleiner Tipp – Der gesuchte Anbieter ist auch in diesem Jahr im Open Source Park der CeBIT zu finden.

Die Antwort mit dem Betreff CeBIT ist an gewinnspiel@intux.de zu senden.

Viel Erfolg!

Um das kostenlose CeBIT-Ticket zu erhalten, müssen sich die Gewinner über den zugesandten Link registrieren. Diese erhalten danach ein personalisiertes e-Ticket per eMail zugeschickt. Das Ticket muss im Din A4 Format ausgedruckt werden. Es gewährt direkten Zugang zum Messegelände und gilt als Dauerticket für alle Veranstaltungstage!

(Bitte beachten, dass das Ticket nicht als Fahrkarte im öffentlichen Nahverkehr Hannover gültig ist.)

Nachtrag

Alle Karten sind schon weg.

12. Februar 2017
nach Frank Lüttig
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vServer auf Servercow

Am 30.12.2016 mietete ich mir spontan einen vServer. Nach einigen Tagen der Einrichtung setzte ich einen Mailserver auf. Als alles zufriedenstellend lief, wurde schlussendlich mein Blog vom bisherigen Hoster mit rüber geholt. 

Bevor jedoch meine Unternehmung bzw. mein Projekt vServer startete, machte ich mir Gedanken, wo ich diesen mieten sollte. Da ich inzwischen einiges und nur positives über Servercow u.a. im OSBN gelesen hatte, war klar, dort werde ich es versuchen. Ein wirklicher Dauerbetrieb stand eigentlich nicht wirklich zur Debatte, sondern eher ein dreimonatiger Testlauf, um weitere Erfahrungen zu sammeln bzw. auszubauen. Da alles bisher so gut lief, werde ich jedoch den Server weiter betreiben.

Zu allererst wurde ein XMPP-Server, eine Nextcloud und ein IRC-Bouncer eingerichtet. Als das alles über eine eigens für dieses Unterfangen eingerichtete neue Domain lief, wagte ich mich an den aus meiner Sicht schwierigsten Part, den Mailserver.

Auch hier stellte sich heraus, dass Servercow die richtige Wahl für meine Bedürfnisse war. Der Betreiber und Tech-Blogger André Peters stellt mit Mailcow eine Mailserver-Suite, basierend auf Dovecot, Postfix, einem vorkonfigurierten Spamfilter sowie Virenschutz und weiterer Open-Source-Software, wie Roundcube und STARTTLS and SMTPS Support zur Verfügung. Ein sehr ansprechendes Web UI übernimmt nach dem Einrichten die User- und Server-Administration. Mailcow lässt sich ohne weiteres schnell, sicher und vor allem einfach aufsetzen. Die Mailcow-Mailserver-Suite ist für Debian 8 (Jessie) optimiert, unterstützt aber auch Ubuntu LTS 14.04 (Trusty Tahr) and Ubuntu LTS 16.04 (Xenial Xerus). Das kam mir sehr zu Gute, da ich mich ohnehin für Debian 8 als Server-Betriebssystem entschieden hatte. Zur Auswahl auf Servercow  stehen nicht nur große Betriebssystemvorlagen wie CentOS, Ubuntu, Fedora, FreeBSD, NetBSD sondern auch kleinere wie Alpine Linux oder Elastix. Andere Betriebssystem-ISOs sind auf Anfrage lt. Webseite problemlos einbindbar. 

Das Aufsetzen des Webservers Apache und der Umzug meiner Seite inkl. PIWIK waren zum Schluss nur noch Formsache.

Bei ein paar Kleinigkeiten musste ich jedoch den Support bemühen. Hierbei viel sofort positiv auf, wie schnell man sich kompetent und höflich den Problemen der Kunden annimmt. 

Als Bonus zu meinem Paket M und allen weiteren Konfigurationen stehen im Übrigen 150GB via FTP sowie Samba zur Verfügung.

Um einen kleinen optischen Eindruck zu gewinnen, habe ich ein paar Screenshots angehängt.

Screenshots – Servercow

Servercow – Information & Funktion

Servercow – Serversteuerung

Servercow – VPS-Panel

Servercow – Statistik

Servercow – Backups

Servercow – Storage-Server

Screenshots – Mailcow

Mailcow – Web UI

Mailcow – Admin-Zugang

Mailcow – Mail-Statistik

Mailcow – Spamfilter

Roundcube

Fazit

Mit Servercow habe ich einen sehr guten und fairen Server-Hoster gefunden, den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann. Die 1 Gigabit-Anbindung sorgt für ordentlich Geschwindigkeit. Für Backups können drei Snapshots angelegt werden, bei Bedarf auch automatisch im wöchentlichen Intervall.

4. Februar 2017
nach Frank Lüttig
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Nextcloud – Schutz vor Bruteforce-Attacken

Mit einer Passwortänderung die unangenehme Folgen hatte, musste ich letzte Woche kämpfen. Nach einem routinemäßigen Austausch des Nextcloud-Passworts stellte ich fest, dass sich der Client am Notebook nach dem Neustart nicht mehr mit meiner eigenen Cloud verbunden hat. Dieser Umstand war nicht schön, beunruhigte mich aber nicht weiter. Am Smartphone traten dann aber ähnliche Verbindungsprobleme auf. Auch der Nextcloud-Cliend für Android konnte nicht mehr auf den Raspberry Pi zugreigen. 

Sicherheitshalber wurde das neue Passwort meinerseits nochmal gecheckt. Dabei fiel auf, dass beim Login am Webinterface sehr viel Zeit verging, man sich danach aber wie gewohnt in der Cloud bewegen konnte. Ein wenig Recherche brachte dann die Lösung. Der durch Bruteforce-Attacken geschützte Zugang musste für die entsprechende IP zurück gesetzt bzw. entfernt werden. Dazu werden die IP-Einträge des Clients aus der Tabelle oc_bruteforce der MySQL-Datenbank gelöscht (xx.xx.xx.xx durch gesperrte IP ersetzen).

Anschließend konnten alle Clients, wie zuvor problemlos auf die Nextcloud zugreifen.

25. Januar 2017
nach Frank Lüttig
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MySQL Bilder-Pfade anpassen

Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass einige Bilder-Pfade meiner Seite noch mit www. begannen und somit falsch verlinkt waren. Diese wurden, da noch kein ServerAlias (mit www.) in der Config des Virtual Host auf dem Server eingetragen war, nicht mehr im Browser dargestellt.
Ein kleiner Eingriff in die MySQL-Datenbank machte die Bilder aber wieder sichtbar.

23. Januar 2017
nach Frank Lüttig
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Prosody – Migrator

Vor ein paar Tagen habe ich nachträglich Prosody auf meinem Server an eine MySQL-Datenbank angebunden. Diese Funktion hat einige Vorteile gegenüber der herkömmlichen Speicherung der Daten im Datenverzeichnis. 

Die Anbindung an MySQL ist relativ einfach. Deshalb möchte ich hierauf nicht weiter eingehen.

Mit dem Prosody Migrator kann man nun den Altbestand der User in die Datenbank übernehmen. Der Pfad des Datenverzeichnisses ist in meinem Fall /etc/prosody/data. Zu beachten wäre, dass alle schon vorhandenen User-Daten dabei überschrieben werden.

Um mit der Migration zu beginnen, wechselt man in das Verzeichnis in dem der Ordner „data“ liegt. 

Von der Beispiel-Konfiguration sollte man vorhe eine Sicherung anlegen.

Nun öffnet man die Config und bearbeitet diese folgendermaßen:

Hierbei ist der Pfad (falls data woanders liegt) sowie die Zugangsdaten zur MySQL-Datenbank anzupassen. Das Ganze speichert man mit Ctrl + o und verlässt den Editor mit Ctrl + x. Nun migriert man mit 

alle bestehenden Accounts. Erscheint

Migrating…
Done!

war die Migration erfolgreich.

Viel Spaß!

28. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Und wie macht sich der Kleine so?

Vor über einem Monat habe ich einen Test gestartet, wobei nun alle Kontakte, Termine und Dateien meines Smartphones mit einem Raspberry Pi synchronisiert werden. Dazu wurde die Standard-Synchronisation dieser Dienste zu Google deaktiviert.

Auf dem Raspberry Pi läuft ein aktuelles Raspbian Jessie. Die Ports 21, 22, 80 und 443 wurden zu diesem Zweck (FTP, SSH, HTTP und HTTPS) am heimischen Router geöffnet. Um nun von außen einen Zugang zu bekommen, nutze ich den Dienst NoIP. So kann ich mit einer festen Internetadresse über die sich ständig ändernde öffentliche IP auf meinem Raspberry Pi zugreifen. Der RasPi gleicht diese IP mit dem installierten ddclient ab. Weiterhin sind der Webserver Apache2 und eine ownCloud installiert. Letztere dient der Speicherung der zuvor erwähnten Daten. Das Ganze wurde mit einem Let’s Encrypt Zertifikat verschlüsselt. 

Um diese Daten dann mit der Cloud zu synchronisieren, nutze ich mit dem Smartphone die drei kostenpflichtigen Apps CardDAV-SyncCalDAV-Sync und FolderSync. Am PC synchronisiert Debian 8 die Daten mit dem ownCloud Client. Kontakte und Termine werden im Mail-Programm Evolution abgegriffen.

Wie läuft das alles nun rückblickend?

Eigentlich erstaunlich gut und ohne Probleme meinerseits. Ein zwischenzeitlicher Ausfall, hatte mich aber kurzzeitig hierbei aus der Bahn geworfen. Mein Internet-Provider stellte ohne Ankündigung meinen Anschluss auf Port and Address Translation (PAT). Dabei war es nicht mehr möglich über die öffentliche IP auf mein Heimnetz zuzugreifen. Erst nach Rücksetzung durch den Support auf Network Address Translation (NAT) konnte ich meine Cloud wieder erreichen.

Fazit

Ja, es geht auch ohne Google, wenn man die Daten des Smartphones sichern möchte. Mit dieser Heim-Lösung bin ich im Moment sehr zufrieden. Die Anschaffungs- und Stromkosten eines Raspberry Pi inkl. Zubehör halten sich in Grenzen. Zudem nutze ich eine 64GB MicroSD, die wirklich sehr viel Spielraum zur Datensicherung bietet.

Übrigens gibt es CardDAV-Sync, CalDAV-Sync und FolderSync auch in kostenlosen Light-Versionen. Diese verfügen aber nicht über den vollständigen Funktionsumfang.

Ich habe hier anhand dieses Beispiels eine Einkaufsliste der eingesetzten Hardware zusammen gestellt.