ScreenFetch

Infos über das installierte System lassen sich bekanntlich durch Terminalbefehle oder installierte Tools abfragen. Ein weiteres schönes Terminal-Programm ist ScreenFetch, welches es für Linux-Distributionen sowie Mac OS aber auch Windows gibt. Voraussetzung ist hier jedoch die Bash.

ScreenFetch zeigt eine Übersicht des verwendeten Systems, des Kernels, der Auflösung, Prozessortyp, RAM etc. mit entsprechendem Logo im ASCII-Format.

ScreenFetch installiert man über die Paketverwaltung

# apt install screenfetch

und führt es mit folgendem Befehl aus:

screenfetch

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Viel Spaß!

Linux – Das umfassende Handbuch

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Linux – Das umfassende Handbuch“ oder „der Kofler“ ist seit 20 Jahren das Standardwerk zu Linux. Hierbei handelt es sich um ein sehr ausführliches Fachbuch, welches in jedes Bücherregal eines Linux-Anwenders gehört, egal ob dieser das freie Betriebssystem auf dem Desktop, dem Notebook, einem Einplatinencomputer wie dem Raspberry Pi oder auf dem Server einsetzt. „Linux – Das umfassende Handbuch“ von Dr. Michael Kofler ist 2015  in der 14., aktualisierten Auflage im Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Press) erschienen und umfasst 1430 Seiten. Dem Buch liegt eine CD-ROM mit eBook und Codebeispielen bei.

Im ersten Teil des Buches führt ein kleiner Abriss durch die Geschichte von Linux. Der Autor erklärt verständlich, was sich hinter Linux verbirgt. Begriffe wie Kernel, Distribution, Paketsystem etc. werden ausreichend erläutert. Auch Vor- und Nachteile zum Microsoft-Betriebssystem Windows werden gegenüber gestellt.  Damit räumt der Autor mit Behauptungen und Vorurteilen zu Linux auf, ohne den Leser jedoch zu beeinflussen. Installationsgrundlagen bzw. -anleitungen zeigen wie das System aufgespielt wird. Unterschiede zwischen den populärsten Linux-Distributionen zeigt der Autor auf und klärt über die verschiedenen Supportzyklen der einzelnen Versionen auf.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Umgang des Betriebssystems, zeigt die wichtigsten Desktop-Umgebungen und den Umgang mit Multimedia-Inhalten.

Die weiteren Abschnitte richten sich dann eher an die fortgeschritten Anwender, angefangen von der Nutzung des Terminals, über den Einsatz der gebräuchlichsten Editoren bis hin zur Systemadministration, der Serverkonfiguration sowie der Thematik Systemsicherheit.

„Linux – Das umfassende Handbuch“ ist in 7 Teile gegliedert und umfasst 41 Kapitel.

TEIL I Installation

Was ist Linux?
Installationsgrundlagen
Installationsanleitungen
Linux-Schnelleinstieg

TEIL II Desktop-Nutzung

Gnome, KDE, Unity & Co.
Web, Mail & Co.
Fotos und Bilder
Audio und Video
VirtualBox
Raspberry Pi

TEIL III Arbeiten im Terminal

Terminalfenster und Konsolen
bash (Shell)
Dateien und Verzeichnisse
Prozessverwaltung
Konverter für Grafik, Text und Multimedia
Netzwerk-Tools
Vim
Emacs

TEIL IV Systemkonfiguration und Administration

Basiskonfiguration
Software- und Paketverwaltung
Bibliotheken, Java und Mono
Grafiksystem
Administration des Dateisystems
GRUB
Das Init-System
Kernel und Module

TEIL V LAN-Server

Netzwerkkonfiguration
Internet-Gateway
Samba
NFS und AFP
CUPS

TEIL VI Root-Server

Secure Shell (SSH)
Apache
MySQL und MariaDB
Postfix und Dovecot
ownCloud

TEIL VII Sicherheit

Backups
Firewalls
Squid und DansGuardian (Webfilter)
SELinux und AppArmor
KVM

Leseproben und Downloads

Fazit

Der Kofler ist ein guter Begleiter im täglichen Umgang mit Linux, egal ob man eine entsprechende Distribution auf dem Desktop-PC oder einem Server einsetzt. Dieses Nachschlagewerk mit über 1400 Seiten sorgt für einen sicheren Umgang, gleichwohl bei Anfängern als auch bei fortgeschrittenen Linux-Usern. Das Buch vermittelt Neulingen die wichtigsten Grundlagen und hilft bei der Entscheidungsfindung zur Wahl der einzusetzenden Distribution, bevor es dann direkt in die Konfiguration und Administration des Grundsystems geht. „Linux – Das umfassende Handbuch“ ist das umfassende Kompendium für Linux schlechthin.

Interview mit Jürgen Donauer von BITblokes

Fast täglich durchstöbere ich das Netz zu den Themen Linux und Open Source. Dabei stößt man u.a. auf Blogs, die sich ausgiebig dieser Problematik widmen. Egal ob nun News, Tutorials, Problemlösungen, Produktvorstellungen etc. thematisiert werden, so ist es immer wieder interessant neue Artikel zu lesen. Nun wollte ich einmal mehr über die Autoren hinter diesen Seiten erfahren. Herausgekommen dabei ist eine Interview-Serie, die ich nun nach und nach hier auf intux.de veröffentlichen werde.

Heute stand mir hierzu Jürgen Donauer (jdo) von BITblokes Rede und Antwort.

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Jürgens Arbeitsplatz (Foto: Jürgen Donauer)

intux: Wer sich mit Linux und Open Source auseinandersetzt kommt an BITblokes nicht vorbei. Du versorgst uns nicht nur fast täglich mit News rund um Linux und Open Source, sondern auch mit Tutorials aus diesen Bereichen. Was treibt Dich hierzu immer wieder an?

jdo: Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und mir macht es Spaß, mit neuen Sachen zu experimentieren und zu spielen. Open Source entwickelt sich sehr schnell und man hat Zugriff auf eine riesige Spielwiese, ohne gleich tief in die Tasche greifen zu müssen. Das ist eine Seite. Die andere Seite ist, dass ich viel von dem Zeug selbst aktiv im Einsatz habe. Somit muss ich die Sache einfach nur noch aufschreiben. Open Source ist unter anderem mit dem Gedanken erschaffen, sein Wissen mit anderen zu teilen.

intux: Was bedeutet der Name BITblokes?

jdo: Bit ist ein Bit und Bloke ist Englisch für einen Typ. Mehr steckt da eigentlich auch nicht dahinter. Blokes, also der Plural wurde genommen, falls mal mehrere Leute an der Seite schreiben. Dazu ist es aber nie wirklich gekommen. Außerdem war die Domain frei. Eigentlich ein ziemlich dämlicher Name, aber zum Ändern ein bisschen zu spät.

intux: Wie findest Du neben Deiner beruflichen Tätigkeit noch die Zeit noch für deine Artikel?

jdo: Indem ich es als Teil meines Berufs gemacht habe. Viel von dem Wissen kann ich aktiv wieder brauchen und umsetzen. Was ich privat recherchiere und aufschreibe, kann ich bei späterem Gebrauch einfach aus dem Ärmel schütteln. So irre das klingt, aber der Zeitaufwand spart mir später oft Zeit. Die Beiträge schreibe ich, wenn ich Zeit habe. Statt mich zu langweilen oder auf der Couch zu vergammeln, strenge ich lieber meine grauen Zellen an und schreibe die Erkenntnisse dann auf. In anderen Situationen muss es schneller gehen und dann kann ich auf dieses Wissen zurückgreifen.

intux: Ich kann mich noch gut an den Artikel „Schwenkbare Halterung für das Kamera-Modul des Raspberri Pi selbst gebastelt“ erinnern. Zu dieser Zeit habe ich selbst nach einem Gehäuse für die RasPiCam gesucht. Woran bastelst Du jetzt gerade?

jdo: Direkt gebastelt wird derzeit gar nicht – meinen Wassersensor Raspberry Pi werde ich demnächst etwas schicker machen. Ich mache mir aber im Moment Gedanken, wie man mit dem Budget einer normalen Einzelperson 360°-Panoramen unter Wasser bewerkstelligen könnte. Ich bin zwar nicht der Erste der das macht, aber das steht auf meiner To-Do-Liste. Da gibt es einige Herausforderungen, die man knacken muss. Die größte sind die Lichtverhältnisse beziehungsweise die schwindenden Farben in größeren Tiefen.

intux: Na dann wünsch ich Dir mal viel Erfolg bei der Realisierung dieses Vorhabens. Läuft auf Deinen Rechnern ausschließlich Linux?

jdo: Ja. Ich habe derzeit nicht mal mehr einen Dual-Boot-Rechner, auf dem Windows läuft. Windows brauchte ich für Spiele. Mit mehr als 1500 Spielen in Steam benötige ich das Microsoft-Betriebssystem nicht mehr. Dass es einige Spiele nicht für Linux gibt, finde ich schade – Fallout zum Beispiel. Ich bin aber zu stur, um nur deswegen Windows zu installieren.

intux: Was hast Du für Hardware im Einsatz?

jdo: Meine Hardware ist durchwegs etwas älter. Ich habe einen 2,5 Jahre alten Acer i7 mit 8 GByte RAM und SSD, ein Samsung Ultra 5 (zwei Jahre) für Reisen oder die Couch, einen der ersten Mac Minis mit Intel-Prozessoren (auf dem Linux hervorragend läuft) und ein Serverchen. Letzteres ist eine ZBOX mit Intel Atom Dual Core. Nicht schnell, aber für meine ownCloud, Squid und pdnsd reicht es. Weiterhin habe ich noch ein Raspberry Pi und ein Raspberry Pi 2. Momentan spiele ich mit dem Gedanken, die ZBOX durch das Raspberry Pi 2 zu ersetzen. Muss aber erst testen, wie performant das ist. Als großer Datenspeicher und Backup-Lösung steht noch ein älteres Synology herum.

Meine Hardware ist nicht die allerneueste, aber ich komme damit mehr als gut zurecht. Ich lasse mir ungern von den Konsumfritzen einreden oder vorschreiben, was ich gerade kaufen muss oder brauche. Hier kommt mir Linux als Betriebssystem sehr zu gute. Für den Mac Mini bekomme ich meines Wissens schon lange kein Mac OS X mehr, das noch unterstützt ist und darauf läuft. Macht aber nichts, da derzeit Linux Mint 17.2 Xfce darauf tickert und das sehr gut. Never change a running system! – und das an dieser Stelle nicht verbratene Geld gebe ich lieber für Urlaube aus.

intux: Wie man auf Deiner Seite sieht fotografierst Du gern. In letzter Zeit haben es Dir die 360°-Panoramen angetan. Kommst Du mit Open Source Software hierbei ausreichend zurecht oder vermisst Du hier einige Windows-Programme?

jdo: Ich brauche kein einziges Windows-Programm dafür, wobei es Hugin und GIMP auch für Windows gäbe. Ich habe angefangen, einen umfangreichen Beitrag über das Thema zu schreiben. Das wird aber noch eine Zeit lang dauern, weil das Thema recht komplex ist.

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Jürgen bei der Aufnahme eines 360°-Panoramas (Foto: Clive Hanna)

intux: Wie sieht Deine Fotoausrüstung im Detail aus?

jdo: Ah, es geht um meinen Schatzzzzzzzz …
Ich habe eine Canon EOS 7D, ein Tamron 17-50mm, ein Canon 70-200mm, ein Canon 100mm Macro und ein Tokina 10-17mm Fischauge. Letzteres verwende ich für die 360°-Panoramen und für unter Wasser. Weiterhin besitze ich eine Sony RX100 III, die ich mir wegen der Nasslinsen für unter Wasser gekauft habe. Damit kann ich Objektive unter Wasser wechseln und bin somit wesentlich flexibler. Nur im Makro-Bereich vermisse ich manchmal die Canon unter Wasser – ein UW-Sherpa wäre an dieser Stelle toll. Über Wasser ist die Canon aber flexibler, da ich bei der Sony keine Objektive wechseln kann (wobei die Sony für so eine kleine Knipse schon unglaublich geile Fotos macht – DSLR für die Hosentasche ist gar nicht mal so weit hergeholt). Ich werde diese Kameras sehr wahrscheinlich auch so lange verwenden, bis sie auseinander fallen. Die Unterwassergehäuse passen jeweils nur immer für das entsprechende Modell und sind alles andere als günstig.

Meine Ausrüstung ist laut Definition wohl nicht an der obersten Grenze des Profi-Spektrums definiert. Meine Meinung an dieser Stelle ist, dass man sich nicht vom Marketing-Geschwafel beeindrucken lassen sollte – eigentlich wie überall – die erzählen einem auch, dass man alle zwei Jahre ein neues Notebook braucht. Meine Hardware ist wie oben erwähnt schon älter und ich sehe derzeit keine Notwendigkeit, diese zu tauschen. Natürlich haben sehr teure Kameras bessere Technik. Das alleine macht aber noch kein gutes Foto. Wenn mich Leute zum Kauf einer DSLR fragen (die ein Bugdet haben), rate ich grundsätzlich zu einem etwas günstigeren Body und zu einem teureren Objektiv. Objektive hat man oft viele viele Jahre, wenn nicht ein Leben lang. Außerdem machen das Objektiv und Du das Bild und nicht der Body.

Das Fotografieren erinnert mich oft an den Umgang mit Open Source. Wenn man mit günstigeren Komponenten das gleiche Ergebnis erhalten möchte, muss man oft kreativ sein oder sich zu helfen wissen. Ein Panoramakopf ist ein Beispiel. Meiner hat unter 150 Euro gekostet und ich erziele die gewünschten Ergebnisse. Der hat aber keine Klicks und so Scherze, sondern ist sehr simpel. Du kannst aber auch ohne Probleme 500 Euro und mehr für so eine Komponente ausgeben.

Entwickelt man solche Fähigkeiten für Workarounds, kommt einem das immer wieder zu gute. Bei Linux, vor allen Dingen in den Anfangszeiten, musste man oft Workarounds finden oder Improvisieren, wofür man eigentlich dauernd als Frickler bezeichnet wurde. Ich bin im Nachhinein froh, das mitgemacht zu haben, weil es mir überall entgegenkommt. Vor allen Dingen beim Fotografieren unter Wasser muss man oft improvisieren oder Kompromisse eingehen und das schnell, sonst ist der Fisch weg. Improvisieren will aber gelernt sein. 🙂

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Unterwasserkamera (Foto: Jürgen Donauer)

intux: Ab und an zockst Du ja auch. Glaubst Du an den Erfolg der Steam-Box?

jdo: Ja, auf jeden Fall. Wenn jemand gegen Microsoft und Sony anstinken kann, dann ist das Valve. Die Firma hat die Mittel, die Anwenderzahlen und somit den richtigen Hebel. Auch wenn immer wieder Kritik laut wird (in letzter Zeit zum Glück immer weniger), dass proprietäre Elemente in Open Source nichts zu suchen haben, helfen solche Projekte ungemein. Die wenigsten werden wohl an der Steam Machine doktern. Sie hat aber dennoch den Vorteil, dass viele Spiele mit Unterstützung für Linux auf den Markt kommen. Je mehr sogenannte AAA-Titel verfügbar sind, desto weniger braucht man Windows, um diese zu spielen. Spiele und Windows gehörten lange Zeit zusammen wie Windows und Office. Beide Seiten werden derzeit immer weiter aufgeweicht und ich hoffe, dass dieser Trend anhält. Ich vermeide an dieser Stelle mit Absicht „das Jahr des Linux-Desktops“ zu erwähnen, weil wir darüber schon hinaus sind. Der Linux-Kernel ist überall zu finden und Canonical hat mit Ubuntus Konvergenz die richtige Idee. Es wird sich aber zeigen, wer im Endeffekt das Rennen macht. Google hat ja angekündigt, Chrome OS und Android irgendwie unter einen Hut zu bringen. Die riechen an dieser Stelle natürlich auch den Braten. Der Desktop wird meiner Meinung nach nicht verschwinden, sondern in andere Geräte gepackt. Allerdings sind diese Geräte im Moment nicht leistungsfähig genug für Spiele oder komplexe Bildbearbeitung wie bei den 360°-Panoramen. Somit wird die Steam Machine eine perfekte Lösung für Leute sein, die einen Desktop brauchen, der nicht so viele Ressourcen benötigt (einfache Office-Aufgaben und so weiter) und sich in ein tragbares Gerät packen lässt, aber die PC-Spiele zocken wollen.

intux: Eine Frage noch, die sicher nicht nur mich interessiert. Wie hat es Dich ausgerechnet nach Ägypten verschlagen?

jdo: Ich habe damals meinen Tauchlehrerschein hier gemacht und es hat mir einfach gefallen. Nach einer zweijährigen Odyssee durch diverse andere Länder bin ich hierher zurückgekehrt. 360 Tage Sonne im Jahr und als Taucher das Rote Meer vor der Nase …

intux: Vielen Dank für das Interview, Jürgen.

Interview mit Steven Seifried von canox.net

Fast täglich durchstöbere ich das Netz zu den Themen Linux und Open Source. Dabei stößt man u.a. auf Blogs, die sich ausgiebig dieser Problematik widmen. Egal ob nun News, Tutorials, Problemlösungen, Produktvorstellungen etc. thematisiert werden, so ist es immer wieder interessant neue Artikel zu lesen. Nun wollte ich einmal mehr über die Autoren hinter diesen Seiten erfahren. Herausgekommen dabei ist eine Interview-Serie, die ich nun nach und nach hier auf intux.de veröffentlichen werde.

Heute stand mir hierzu Steven Seifried von canox.net Rede und Antwort.

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Stevens Arbeitsplatz (Foto: Steven Seifried)

intux: Dein Blog canox.net ist 2015 wie aus dem Nichts gekommen. Du hast dich auf kurze und knappe Tutorials spezialisiert.  Ist canox.net Deine erste eigene Seite?

Steven: Die Seite canox.net betreibe ich seit Februar 2014. Daraus entstand dann im darauf folgendem Juli der Blog, da ich zuvor alle Anleitungen in HTML geschrieben hatte und mir das auf Dauer zu anstrengend war. Da ich bereits mit WordPress Erfahrung gesammelt und auch für einen anderen Blog geschrieben hatte, konnte ich mit WordPress gleich loslegen. canox.net ist nicht meine erste Seite. Bereits 2012 hatte ich eine kleine Webseite, welche mittlerweile offline ist.

intux: Was bedeutet der Name CANOX?

Steven: Der Name CANOX setzt sich aus dem alten Namen meines YouTube-Kanals Canis Nova zusammen. Das X steht für die unterschiedlichen Themen die im Blog behandelt werden. Die Domain canox.net war dazu dann auch noch zu haben.

intux: Werden die veröffentlichten Tutorial von Dir auch real durchgetestet?

Steven: Ja, werden sie.

intux: Seit wann interessierst Du dich für Open Source Software und wann hast Du Dich dazu entschlossen darüber zu schreiben?

Steven: Ich habe seit dem ich mich mit dem PC beschäftige immer wieder von Open Source und vorallem von Linux gehört. Ein knappes Jahr vor dem Supportende von Windows XP, welches ich bis dahin eingesetzt hatte, lud ich mir aufgrund einer Empfehlung Knoppix aus dem Internet. Damit sammelte ich die ersten Erfahrungen auf dem Laptop. Davon begeistert suchte ich nach einer geeigneten Distribution für meinen Lappi und bin dabei auf Lubuntu gestoßen.

Im Dezember 2013 machte ich mir Gedanken evtl. über die Themen Linux und Open Source zu schreiben. Als dann im Januar 2014 mein Raspberry Pi endlich eintraf entschloss ich mich eine neue Internetseite zu starten und auf dieser über den Raspberry Pi zu berichten. Das war dann der Startschuss für canox.net.

intux: Die Schwerpunkte Deiner Seite liegen neben Linux und Android eher bei den Einplatinencomputern. Welcher ist da momentan Dein Favorit?

Steven: Mein momentaner Favorit ist der Raspberry Pi 2 B. Ich besitze zwar noch einen Banana Pi und Banana Pro, welche ich beide aber nicht mehr einsetze. Auf meinem Raspberry Pi 2 läuft derzeit meine ownCloud.

intux: Welche Hardware setzt Du gerade ein?

Steven: Seit Oktober besitze ich einen neuen PC, mit 4 x 2,0 GHz, 8 GB Arbeitsspeicher und 500 GB Festplatte. Der Monitor ist ein HANNS-G HT231. Des Weiteren besitze ich noch einen Samsung NP305V5A-A04DE mit 2 x 2,20 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher und 500 GB Festplatte.

Mobil bin ich mit meinem Google Nexus 5, auf welchem aktuell Android 6.0 installiert ist, da ich auf CyanogenMod 13 warte, unterwegs. Mein MacBook „Late 2009“ mit OS X 10.11 habe ich mittlerweile nicht mehr im Einsatz.

intux: Du schreibst, dass Du mittlerweile auf Linux umgestiegen bist. Welche Distributionen verwendest Du gerade?

Steven: Getestet habe ich bislang Debian, Linux Mint, openSUSE und Ubuntu mit seinen Derivaten. Auch Fedora habe ich mir einmal angesehen.

Auf meinem PC und auf meinem Laptop benutze ich aktuell Ubuntu 14.04 LTS. Sobald Kubuntu 16.04 erscheint werde ich selbiges benutzen, da mir die KDE-Desktopumgebung erst seit Plasma 5 gefällt und ich nur die LTS-Versionen der Ubuntu-Varianten einsetzen möchte. Generell benutze ich am liebsten Distributionen auf Basis von Debian.

intux: Warum nur LTS-Versionen? Als Tech-Blogger könntest du aber risikofreudiger sein!?

Steven: Mit den „Zwischenversionen“ (14.10, 15.04, 15.10) spielt Canonical ja ein bisschen rum. Deswegen, da ich auf diese Spielereien verzichten kann, setze ich die LTS-Versionen ein.

intux: Also wäre ein Rolling Release auch keine Alternative?

Steven: Auch wenn ich mit Arch Linux bereits Erfahrungen gesammelt habe, würde ich kein Rolling Release einsetzen, da ich Distributionen auf Debian-Basis bevorzuge.

intux: Kannst Du mittlerweile ganz auf Windows verzichten?

Steven: Privat ja, beruflich leider nein. Im Job läuft eine Spezialsoftware für Windows auf einer CNC-Maschine. Hierfür gibt es leider keine Alternativen.

intux: Vielen Dank für das Interview, Steven.

Interview mit Dietmar Janowski von Didis Blogazo

Fast täglich durchstöbere ich das Netz zu den Themen Linux und Open Source. Dabei stößt man u.a. auf Blogs, die sich ausgiebig dieser Problematik widmen. Egal ob nun News, Tutorials, Problemlösungen, Produktvorstellungen etc. thematisiert werden, so ist es immer wieder interessant neue Artikel zu lesen. Nun wollte ich einmal mehr über die Autoren hinter diesen Seiten erfahren. Herausgekommen dabei ist eine Interview-Serie, die ich nun nach und nach hier auf intux.de veröffentlichen werde.

Den Anfang hierzu macht Dietmar Janowski (Didi) von Didis Blogazo.

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Aufbau eines Linux-PC (Foto: Dietmar Janowski)

intux: Wann kamst Du das erste Mal mit Linux in Berührung?

Didi: Das erste Mal kam ich im Jahre 2010 und noch zu Zeiten Windows XPs mit Linux in Berührung. Einerseits war Windows Vista bereits am Markt. Da viele Entwickler ihre Programme auf dieses Betriebssystem umstellten und sich herauskristallisierte, dass die Unterstützung XPs nach und nach eingestellt wird bzw. Vista u. U. Schwierigkeiten mit betagterer Hardware haben wird, ich aber meine Geräte auf keinen Fall aufgeben wollte, nur weil Microsoft dies so beabsichtigte, nutzte ich zunächst Ubuntu mit Wubi, um zu prüfen, ob meine aktuelle Hardware einschließlich Drucker, Scanner Kameras etc. unter Linux erkannt wird, was der Fall war. Andererseits suchte ich ein Live-System für unterwegs, wobei die Wahl auf Knoppix fiel.

Ich hatte jedoch schon viel früher mit dem Einsatz einer Linux-Distribution geliebäugelt, mich aber einfach nicht getraut. Insofern muss ich Microsoft für die Einführung Vistas wirklich dankbar sein.

intux: Seit wann setzt Du Linux produktiv ein?

Didi: Wubi half mir dabei, mich nicht vorschnell entmutigen zu lassen, wenn ich ein gewünschtes Ergebnis verfehlte. Denn mit Wubi konnte ich das System bei einem Fehler zurücksetzen, wenn sich mir die Lösung des Problems verschloss. Als ich im Umgang mit Ubuntu sicher war und ich auftretende Probleme -sei es durch eigene Recherche oder mit Hilfe einschlägiger Foren- lösen konnte, vollzog ich den Umstieg um den 11. 10. 2010 herum. Windows gehört seit diesem Zeitpunkt der Vergangenheit an.

intux: Kommst du ohne kommerzielle Software bzw. MS-Produkte aus?

Didi: Nein, leider komme ich nicht ganz ohne kommerzielle Software bzw. MS-Produkte aus. Ubuntu selbst ist ja auch kommerziell, was ein Grund war, zu einer anderen Distribution zu wechseln.

Ich versuche, gewerbliche Software bzw. solche mit geschlossenem Quellcode und Programme Microsofts so restriktiv wie möglich einzusetzen. Nehmen wir z. B. Skype: Durch meine Vergangenheit habe ich noch viele Kontakte nach Südamerika, insbesondere nach Chile. Es ist schier unmöglich, auf open-source oder unkommerzielle Alternativen zu setzen, wenn die Gesprächspartner nicht mitziehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich allenfalls noch Google Hangouts antun würde. Anderenfalls bliebe mir dann nur noch die Möglichkeit, auf Skype und Co. und damit auf Videogespräche zu verzichten, was ich aber auf keinen Fall tun werde, weil mir meine Freunde und Bekannten viel zu wichtig sind.

Außerdem nutze ich Teamviewer, um gelegentlich zu helfen. Auch diesbezüglich war die Verwendung einer Alternative mangels Bereitschaft hierzu bisher nicht durchsetzbar.

Ein anderes Beispiel, welches zwar nicht meine Rechner-Software aber Online-Dienste betrifft, ist Facebook: Ich habe, damit meine Fotos nicht irgendwo im Netz kommerzialisiert werden, auf meinem bei Uberspace gemieteten Server mittels WordPress Bildergalerien erstellt, die nur für registrierte und von mir zugelassene Besucher einsehbar sind. Jedoch scheint selbst diese Registrierung für die meisten Kontakte zu viel Aufwand zu sein. Bei Facebook eingestellte Bilder hingegen werden reichlich kommentiert. Ich bin nun dazu übergegangen, nur ganz wenige Bilder, von denen ich es verantworten kann, dass sie eventuell und wohin auch immer verkauft werden, bei FB einzustellen. Denn es macht keinen Sinn, mit gutem Beispiel voranzugehen, wenn die eigentliche Funktion eines sozialen Netzwerkes dabei auf der Strecke und man selbst alleine bleibt. Gleiches gilt für Geraspora, was für mich, so gerne ich es auch ausgiebig nutzen würde, mangels Nutzer keine Alternative darstellt.

Offensichtlich hat sich die Aufregung um die NSA-Affäre gelegt, und man ist wieder zum Tagesgeschäft übergegangen. Sicherheit und Transparenz scheinen -zumindest im Privatbereich- kein Thema mehr zu sein. Die mir begegnende Gleichgültigkeit insbesondere auch derjenigen, die zuvor laut geschrien haben, ist schon befremdend.

intux: Auch im Job?

Didi: Im Job komme ich zumindest ohne spezielle Windows-Software aus. Die meisten meiner Kollegen arbeiten mit der kostenpflichtigen Windows-Kanzleisoftware AnNoText, ich hingegen mit der kostenlosen, unter der CC BY-NC-ND 3.0 DE-Lizenz stehenden closed source Freeware j-lawyer und mit einigen von Kollegen entwickelten OpenOffice- bzw. LibreOffice-Vorlagen. J-lawyer kann sowohl unter Windows als auch unter Linux betrieben werden.

Zur Zeit erfolgt die Einrichtung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches, wofür zwar weder eine spezielle Software, noch ein bestimmtes Betriebssystem, jedoch ein Kartenlesegerät erforderlich ist. Damit könnte es u. U. Treiberprobleme geben. Offene Treiber sind mir derzeit jedenfalls unbekannt. Ich warte noch ein wenig die Erfahrungen meiner Kollegen ab, bevor ich mich für die entsprechende Hardware entscheiden werde.

intux: Hast Du den Umstieg bereut?

Didi: Nein, noch nie. Auch der Teil meiner Verwandtschaft, der mit meiner Hilfe auf Linux-Rechner umgestiegen ist, will auf keinen Fall zurück zu Windows, was mir gelegen kommt, bleiben doch lästige Fragen, die früher an der Tagesordnung waren, unter Linux aus. Denn Ubuntu läuft problemlos, wenn es erst einmal eingerichtet ist, was zumindest für die LTS gilt.

intux: Fehlt Dir in punkto Software etwas?

Didi: Mir fehlt nichts. Ich habe für all die vormals eingesetzte Windows-Software Alternativen gefunden. Einzig die Qualität der damals mit der Adobe Creative Suite erstellten .pdf Dateien war etwas besser, als die der mittels Scribus i. V. m. Gimp und Inkscape exportierten Dokumente, was aber im Ergebnis unerheblich ist.

intux: Mit welchen Distributionen hast Du bisher gearbeitet?

Didi: Als erstes nutzte ich Ubuntu, dann, weil mir diese Distribution zu kommerziell war, Fedora. Derzeit arbeitet auf allen Rechnern -teils mit Gnome 3 oder XFCE- Debian, weil ich nicht immer die neuste Software, sondern vielmehr ein stabiles System benötige. Gelegentliche Sicherheitsaktualisierungen reichen mir völlig. Desweiteren gibt es für Debian bestimmte Pakete, wie ME TV, die als .rpm vorkompiliert für Fedora nicht existieren. An der Selbstkompilierung ME TVs scheiterten neben mir selbst ITler des Fedoraforums.

Außerdem nutze ich Knoppix, welches ich mir jedes Jahr auf der CeBIT besorge und das dort vom Entwickler Herrn Klaus Knopper vorgestellt wird.

intux: Erzähle bitte etwas zur von Dir eingesetzten Hardware.

Didi: Meinen Hauptrechner hat ein netter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bzw. System Administrator und Bloggerkollege Malte speziell im Hinblick auf die Kompatibilität mit Linux zusammengestellt und -gebaut. So konnte ich auf den Einbau bestimmter Komponenten Einfluss nehmen, was einem bei einschlägigen Linux-Onlineshops oft verwehrt bleibt. Die Einzelheiten mag der Interessierte hier nachlesen. Leider fehlt mir das Fachwissen, einen PC selber zusammenzubauen. Deshalb bin ich für die damalige Unterstützung dankbar.

intux: Spielst Du irgendwelche Games unter Linux? Wenn ja, welche?

Didi: Da gibt es zur Zeit nur UrbanTerror. Eine kurze Ballerei reicht zum Abreagieren. Dort bevorzuge ich das Team DM und einen Low Grav-Server. Sobald ich gewonnen oder einen der vorderen Plätze belegt habe, vergeht mir auch schon wieder die Lust. Für Rollen- und Strategiespiele fehlen mir Zeit und Ausdauer.

intux: Warum hast Du begonnen, zu bloggen?

Didi: Im Grunde ist mein Blog ein Nachschlagewerk. Stellt sich ein Problem, so halte ich die erarbeitete Lösung für den Fall fest, dass sich diese oder eine ähnliche Frage irgendwann noch einmal stellen sollte. Außerdem kann ich meine Erfahrungen so mit anderen Menschen teilen, die bei ihrer Suche auf den entsprechenden Beitrag stoßen. Sollte ich das Blog einmal schließen, blieben mir sämtliche mit QTM verfassten Beiträge offline zur Verfügung. Die Arbeit würde also nicht vergeblich gewesen sein.

Das Blog dient natürlich auch der Unterhaltung. Übrigens fetze ich mich dort recht häufig mit einem bestimmten Kommentator, der einem auch schon an anderer Stelle begegnet sein dürfte. Wir kennen uns persönlich. Ganz ernst sollte man die Angelegenheit also nicht nehmen.

intux: Vielen Dank für das Interview, Dietmar.

Projektmanagement mit Planner

In naher Zukunft steht bei mir Zuhause die Renovierung der Küche an. Bevor jedoch die Küchenmöbel geliefert werden, ist natürlich noch einiges zu erledigen. Um alles im Vorfeld richtig zu koordinieren, ist es sinnvoll einen Projektmanager einzusetzen. Hier habe ich mich des Programms Planner bedient, um die entsprechenden Zeitlinien und Abhängigkeiten in einem Gantt-Diagramm darzustellen, damit nichts schief geht.

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Übrigen kann man mit Planner Daten vom Pendant MS Project einlesen. Hier muss laut Wiki von ubuntuusers.de jedoch mit Datenverlust gerechnet werden. Abspeichern ist nur im *.planner-Format möglich.

Planner ist für Linux und Windows erhältlich. Mehr zum Projekt findet man hier.

Planner ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.

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Wie bekomme ich Windows 10 auf mein ThinkPad E550?

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Am gleichen Tag als Windows 10 erschienen ist, habe ich mir das Image (3,4GB) über mein Ubuntu aus dem Netz herunter geladen, um das neue OS von Microsoft einmal anzutesten. Da ich vorhatte Windows 10 in der VirtualBox zu installieren, brauchte ich den Productkey. Früher klebte ein Sticker mit dem Code direkt unter meinem Notebook. Jetzt ist auf meinem neuen Gerät nur noch das Logo von Windows 8 zu identifizieren.

Nach der Neuanschaffung des Notebooks gab ich Windows 8 gar nicht erst die Chance sich auf meinem E550 zu entfalten. Die Festplatte wurde gleich für Ubuntu 14.04 LTS partitioniert und formatiert. Somit konnte Windows weder registriert noch aktiviert werden.

Will man aber Windows 8 oder 10 in der VirtualBox nach der Installation aktivieren, so braucht man den richtigen Productkey, der im BIOS eines mit Windows erworbenen Rechners hinterlegt ist.

Dieser lässt sich mit dem Befehl

sudo cat /sys/firmware/acpi/tables/MSDM

auslesen. Heraus kam bei mir dann folgendes:

MSDMU�LENOVOTP-J5 PPTECXXXXX-XXXXXX-XXXXXX-XXXXXX-XXXXXintux@ThinkPad-E550:~$

Dabei habe ich die Buchstaben-Zahlen-Kolonne des Schlüssels durch X verschleiert.

Bei einer frischen Installation auf die Festplatte holt sich übrigens Windows i.d.R. den Key direkt aus dem BIOS. Eine Eingabe ist so nicht erforderlich.

Ein großes Problem, welches ein Linux-User, wie ich hat, ist die Beschaffung des eigentlichen Windows-Images. Das ISO von Windows 10 kann man zwar hier downloaden, jedoch wird der Productkey nicht angenommen. Mein Key ist für Windows 8 vorgesehen. Also muss zuerst Windows 8 installiert werden um auf Version 10 upzugraden. Windows 8 lässt sich jedoch nicht direkt herunterladen. Dies geht nur über das Media Creation Tool für Windows 8 (3,3GB). Wenn man also hier an die ISO kommen will, ist man auf einen Windows-PC (ab Version 7) angewiesen, mit dem man Windows 8 downloaden kann. Microsoft, wie kompliziert ist das denn! Dieses Media Creation Tool gibt es im Übrigen auch für Windows 10. Der Linux-User wird also mal wieder im Regen stehen gelassen.

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Windows 8.1

Windows 10-6

Windows 10

Nachdem diese Hürden genommen wurden, konnte ich Windows 8 in der VirtualBox installieren und aktivieren. Darüber wurde im Anschluss dann Windows 10 installiert. Die Aktivierung über meinen zuvor ausgelesenen Productkey war so auch kein Problem mehr.

Photoshop Elements 13 und Premiere Elements – Pro und Kontra?

In der heutigen Computerwelt gibt es viele begeisterte Bild- und Video-Bearbeiter. Doch woher weiß man welches das richtige Programm für einen ist? Allein bei Adobe tauchen verschiedenste Versionen auf mit unterschiedlichen Funktionen. Um die Auswahl für die richtige Version ein wenig zu erleichtern, werden hier ein paar der wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten, somit der Pros und Kontras, von zwei dieser Versionen aufzeigen.

Wenn man schon ein bisschen recherchiert hat, wird man unter anderem auf die folgenden beiden Programme von Adobe gestoßen sein: Photoshop Elements 13 und Premiere Elements. Beide scheinen auf den ersten Blick sehr ansprechend zu sein. Doch was sind die neusten Funktionen der jeweiligen letzten Versionen der Programme? Im folgenden Teil werden diese nun vorgestellt.

gebel1Photoshop Elements 13 scheint auf den ersten Blick den anderen Vorgängerversionen ähnlich zu sein. Neu bei dieser Version ist unter anderem die Überblendungsfunktion für Profil- oder Titelbilder wie z.B. für Facebook. Ebenso hat man nun die Möglichkeit eine Photomerge Funktion zu benutzen mit der man mehrere Bilder zu einen Werk werden lassen kann. Dieses ist insbesondere für Landschaftsfotografien oder Gruppenbilder interessant, da man einfach die unerwünschten Teile des Bildes austauschen kann. Auch die Bildverwaltung hat sich bei Photoshop verändert. So kann man seine Bilder entsprechenden Personen, Orten oder nach Ereignissen sortieren und diese auch gegebenenfalls auf Facebook, Twitter, Flix oder andere Online-Alben hochladen. Ebenso können bearbeitete Filme beispielsweise mit Musik hinterlegt werden. Auch technisch hat sich einiges getan seit der CC-Version von Photoshop. Die neue Version unterstützt HiDPI auf Windows- und Retina-Display auf Mac-Systemen. Durch die 64-Bit-Unterstützung kann man nun mehrere Photos gleichzeitig bearbeiten. Ebenso neu ist die mobile Bild- und Videobearbeitung bei Photoshop Elements 13. Fotos und Videos lassen sich problemlos mit anderen mobilen Geräten synchronisieren. So können diese jederzeit und auf jeden Gerät bearbeitet werden. Ausführliche Informationen zu den neuen Funktionen finden Sie im Video-Training vom Adobe Certified Instructor und Trainer für digitale Bildbearbeitung Sven Fischer.

Quelle: Youtube

gebel2Premiere Elements ist mit einer besonderen Videobearbeitungsfunktion ausgestattet. Diese Version richtet sich vor allem an Hobbyfilmer, die gerne ihre Videos nachbelichten, schneiden, mit Effekten versehen wollen etc., wie Sie im Tutorial von Videoaktiv sehen können. Es werden über 200 Effekte für die Videobearbeitung angeboten. Ebenso hat man eine Auswahl von 250 Sound- und 50 Musikeffekten. Neu in dieser Version sind die Funktionen „Videostory“ und „Lieblingsmomente“. Hier hat man step-by-step die Möglichkeit seine eigene kleine Geschichte zusammenzustellen. Das Programm erstellt dann anhand der Auswahl ein fertiges Video. Ebenso ist die Anzeige des Programms verbessert worden. Durch die Unterstützung hoher DPI-Werte und des Retina Displays kann der Anwender seine Bilder in voller Auflösung anzeigen. Auch bei Premiere Elements ist die Verwaltung der Fotos und Videos vereinfacht worden und ist ähnlich wie bei Photoshop jeweiligen Kategorien zuzuordnen. Wie auch Photoshop hat es einen 64-Bit-Support. Auch bei Premiere Elements ist die mobile Videobearbeitung neu.

Quelle: Youtube

Die inzwischen im Paket erhältlichen Programme Photoshop Elements und Premiere Elements sorgen so für eine optimale Bild- und Videobearbeitung.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Photoshop sehr viele interessante Bearbeitungs- und Anwendungsfunktion beinhaltet. Hervorzuheben ist unter anderem die enorme Geschwindigkeit mit der das Programm diese Arbeit verrichtet. Die Software ist für Bildbearbeitungs-Einsteiger freundlich und verständlich gestaltet. Außerdem ist sie sehr kostengünstig zu erwerben. Einziger Nachteil ist lediglich die ungenügende Qualität bei großen Fotomontagen.

Über Premiere Elements lässt sich sagen, dass es sehr benutzerfreundlich ist, einen 64-Bit Support bietet und auf Adobe Schriften zugreifen kann. Bei den bisherigen Kunden kam dies bisher sehr gut an. Wie im Netzsieger-Test schon erwähnt, wirkt sich ein inzwischen reduzierter Kundensupport auf das Produkt hier etwas nachteilig aus. Für die Nutzung der entsprechenden Software-Communities sind Englisch-Kenntnisse von Vorteil. Premiere selbst bietet nur noch einen „Einfachen Support“ im direkten Kontakt an. Ein erweiterter Support über E-Mail oder Telefon ist nicht vorgesehen. Wer sich jedoch im Bereich der Foto- und Videobearbeitung auskennt, findet sich trotzdem gut zurecht. Auch der Funktionsumfang ist leider ein bisschen eingeschränkt Weiterhin ist es nicht möglich, wie bei Photoshop, seine Videos direkt auf eine Online Plattform wie z.B. Facebook zu laden.

Insgesamt gibt es einige neue Aspekte, die durchaus interessant für Hobby-Bild- und Videobearbeiter sind. Insbesondere die Schnelligkeit, die Photomergefunktion, die geringen Kosten und die mobile Synchronisation zu den Vorgängerprogrammen wären hier zu erwähnen. Alles in allem schneidet Photoshop Elements etwas besser ab als Premiere Elements, insbesondere was einige Mängel in der Software selbst und den Kundensupport angeht. Für wenig Geld erhält man aber trotzdem mit Premiere Elements eine sehr gute Software zur Bild- und Videobearbeitung.