Mailcow Dockerized Postfach sichern

Ob es nun die eleganteste Lösung ist sein Postfach so zu sichern, sei einmal dahin gestellt. Ich habe nach einem Weg gesucht und mich hierfür entschieden.

Dazu wurde ein Script /root/MailBoxscript.sh

mit folgendem Inhalt erstellt

und

ausführbar gemacht. Weiterhin wurde ein Crontab angelegt.

Hier habe ich am Ende 

eingetragen, um die Sicherung drei Uhr morgens auszuführen. Zum Schluss startet man den Dienst Cron neu.

ElsterFormular 19 unter Debian Stretch

Es gibt Tage, da denkt man, dass es doch nicht ohne Windows geht. Nachdem ich auf die neue Version ElsterFormular 19 auf meinem Debian 9 Stretch aktualisieren musste, war das Programm quasi unbrauchbar. Die ersten Versuche das alles zu reparieren schlugen fehl.

Da ich aber meine Steuererklärung schnell an das Finanzamt übermitteln wollte, griff ich kurzerhand zu einem Windows 10, welches noch in einer VirtualBox läuft. Hier habe ich dann ElsterFormular installiert, stundenlange Updates ertragen und die Daten an das Finanzamt übermittelt. 

Windows 10
Windows 10 – Installation von ElsterFormular 19
Windows 10
Windows 10 – der Updatewahnsinn
Windows 10
Windows 10 – Übertragung der Daten an das Finanzamt

Da ich so schnell nicht aufgebe, wurde kurzerhand WineHQ komplett neu installiert. Dazu erstellt man die Datei /etc/apt/sources.list.d/winehq.list.

Hier wird die entsprechende WineHQ-Quelle eingetragen.

Es erfolgt eine Aktualisierung der Paketquellen und die Installation von winehq-devel und winetricks.

Nun kann ElsterFormular via Mausklick installiert werden.

ElsterFormular
ElsterFormular – Installation
ElsterFormular
ElsterFormular – Bestätigung der Lizenzvereinbarung
ElsterFormular
ElsterFormular – Installationsverzeichnis
ElsterFormular
ElsterFormular – Umgang Updates
ElsterFormular
ElsterFormular – Installation
ElsterFormular
ElsterFormular – Installation Abschließen

Beim ersten Start von Elsterformular kommt es dann zu der oben im Artikel erwähnten Fehlermeldung.

ElsterFormular
ElsterFormular – Fehlermeldung

Um ElsterFormular nun doch zum Arbeiten unter Debian Stretch zu zwingen, startetet man winetricks, um Microsoft Visual C++ zu installieren.

winetricks
winetricks – Hinweis

Jetzt geht man wie folgt vor, um Visual C++2015 zu installieren.

winetricks
winetricks – Standard wineprefix auswählen
winetricks
winetricks – Informationen an die winetricks-Entwickler übertragen (kein Zwang)
winetricks
winetricks – Informationen an die winetricks-Entwickler übertragen. 
winetricks
winetricks – Windows DLL installieren auswählen
winetricks
winetricks – vcrun2015 auswählen

Es kommt nun zu einer Reihe von Warnungen und Fehlermeldungen, welche einfach zu ignorieren sind.

winetricks
winetricks – Fehlermeldung
winetricks
winetricks – Fehlermeldung
winetricks
winetricks – Installation von Microsoft Visual C++
winetricks
winetricks – Fehlermeldung
winetricks
winetricks – Visual C++ Fehlermeldung
winetricks
winetricks – Fehlermeldung

Nun ist es geschafft und ElsterFormular kann ohne weitere Fehlermeldungen gestartet werden. 

Nun kann mit ElsterFormular wie gewohnt gearbeitet werden. Der Test der Datenübermittlung verläuft problemlos.

ElsterFormular
ElsterFormular 19 unter Debian 9 Stretch
ElsterFormular
ElsterFormular – Datenübertragung
ElsterFormular
ElsterFormular – erfolgreiche Datenübermittlung

Der Kampf geht weiter!

Defekte Blöcke ermitteln

HeungSoon / Pixabay

Mit dem Werkzeug badblocks kann man am Terminal einen Datenträger auf defekte Blöcke überprüfen. Dies kann je nach Festplatte mehrere Stunden dauern.

Zuvor ermittelt man die genaue Festplattenbezeichnung im Voraus mit fdisk.

fdisk
Ermitteln der Datenträger mit fdisk

Im Anschluss kann der Befehl zur Überprüfung des Datenträgers abgesetzt werden.

badblocks
0 defekte Blöcke

VirtualBox ins Netzwerk einbinden

Um ein System, welches in einer VirtualBox läuft, in das eigene Netzwerk einzubinden, bedient man sich einer Netzwerkbrücke (Siehe Grafik).

Im aktuellen Beispiel habe ich Ubuntu 17.10 über die IP 192.168.1.6 eingepflegt. 

VirtualBox
VirtualBox – Netzwerkbrücke
Ubuntu 17.10
Ubuntu 17.10 – IP 192.168.1.6 via DHCP

Servercow – Image mounten

Regelmäßig sichere ich die Snapshots meines vServers, welcher auf Servercow läuft auf meinem lokalen Rechner. Um diese Images jedoch in Debian zu mounten, muss die Startposition des Images angeben werden.

Im Beispiel wird diese wie folgt abgefragt:

Nun wird der Mountbefehl entsprechend angepasst und das Image ins Dateisystem eingebunden.

Searx in Docker

Inspiriert durch Martins Artikel „Searx auf Uberspace einrichten“ habe ich mich nun auch an der Metasuchmaschine Searx versucht. Da es mit der aktuellen Installationsanleitung aber unter Debian Stretch aktuell Probleme gibt, habe ich mich für die Docker-Variante entschieden. Hierzu wurde Searx hinter einen Reverse Proxy auf dem Apache2 meines Servers gepackt. 

Searx läuft auf dem Port 8888 (http://5.1.76.25:8888/). Der Reverse Proxy leitet nun die über https://searx.cybt.de (Port 443) eingehende Anfrage auf den Port 8888 des Servers um.

Der Reverse Proxy wurde als VirtualHost in /etc/apache2/sites-available/proxy.conf angelegt und sieht in meinem Fall so aus:

Damit das alles auch funktioniert, müssen die entsprechenden Module aktiviert sein. Hier die Ausgabe zu meinem Apache2 der HTTPS für die entsprechende URL erzwingt.

TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 7

Seit einer ganzen Weile habe ich nun das TUXEDO InfinityBook Pro 13 von TUXEDO zum Testen. Meine vorherigen Artikel bezogen sich darauf, wie das Notebook mit diversen Betriebssystemen u.a. Windows, Ubuntu oder Debian zurecht kommt.

InfinityBook Pro 13
dem InfinityBook geht mobil kaum die Puste aus

Nun möchte ich aber darüber berichten, wie sich das Gerät in meinem normalen Alltag bei schlägt.

Um arbeitsfähig zu sein, habe ich meine Daten, auf die ich regelmäßig zugreife, auf das Gerät kopiert. Die eMail-Konten waren, dank Evolution sichern/wiederherstellen, schnell eingerichtet. Seit Jahren nutze ich ausnahmslos Notebooks. So fiel mir die Umgewöhnung auf dieses Gerät nicht sonderlich schwer. Die Tastatur des InfinityBook finde ich persönlich, bei ausreichendem Hub und gutem Anschlag, recht angenehm. Dadurch bereitet das Tippen von Texten keinerlei Schwierigkeiten. Was mir jedoch ein wenig fehlt, ist der Nummernblock. Darauf muss man jedoch bei einem 13 Zoll Gerät verzichten können. Dieser Umstand stellt aber kein wirkliches Problem dar. Das matte entspiegelte Display ist kontrastreich und lässt genügend Spielraum für ausreichend Helligkeit. Ich persönlich bevorzuge auf dem Pro 13, auf Grund der Full-HD Auflösung, die GNOME-Shell. Texte und Menüs werden so für meine Begriffe recht gut dargestellt.

Die kompakte Bauform sammelt bei mir einige Pluspunkte, weil ich das Gerät ständig dabei haben möchte, um Artikel zu schreiben oder aus der Ferne am Server zu arbeiten. Das InfinitiBook Pro 13 ist dünn, leicht und besitzt ein robustes Gehäuse, welches allerdings im produktiven Einsatz schnell einmal einen Kratzer abbekommen kann. Abnutzungen an den Touchpad-Tasten sind entgegen meiner Erwartung noch nicht zu erkennen.

Des Weiteren finde ich es angenehm wenn kein WLAN am Standort vorhanden ist, auf LAN ausweichen zu können. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell. Da die Nutzung von CDs oder DVDs immer weiter an Bedeutung verliert, habe ich auch kein Problem mit diesem Gerät auf ein entsprechendes Laufwerk zu verzichten.

InfinityBook Pro 13
LAN und HDMI

Ich arbeite in meinem kleinen Home-Office gern mit einem zweiten Monitor. Das InfinityBook Pro 13 lässt mich auch hierbei, dank einer HDMI-Schnittstelle, nicht im Stich. Der Kartenleser (SD/MMC) ist für meine Zwecke ausreichend. Dieser kommt aber nur zum Einsatz wenn ich mit meinem Raspberry Pi experimentiere oder ein Backup des Einplatinencomputer-Systems mache. Mit den vorhandenen USB-Schnittstellen kann ich mich arrangieren.

Arbeitsplatz
mein Arbeitsplatz

Im Gegensatz zu meinem ThinkPad bin ich auch durch die an neuere Prozessoren anpassten Kernel ab Version 4.11 von der Akkulaufleistung des Notebooks begeistert. Wo mein ThinkPad schlapp macht, arbeitet das InfinityBook locker noch ein paar Stündchen weiter.

Fazit

Gerade im mobilen Einsatz komme ich sehr gut mit dem InfinityBook zurecht. Das Gerät benötigt wenig Stauraum, ist leicht und verfügt über genug Power um einige Stunden mit dem Gerät zu arbeiten. Das InfinityBook macht aber auch am Schreibtisch eine gute Figur. Ein zweiter Monitor lässt sich problemlos anschließen.

Vorschau

In den nächsten Artikeln werde ich berichten, wie das InfinityBook mit Virtualisierungen und der Spiele-Plattform Steam zurecht kommt.

Prosody – inaktive User ausfindig machen

Da Spam-Registrierungen unter XMPP an der Tagesordnung sind, wird es immer mal wieder notwendig inaktive Accounts wieder los zu werden.

Mit folgendem Befehl kann man entsprechende User innerhalb des letzten Jahres  auf seinem Prosody XMPP-Server ausfindig machen. Vorausgesetzt man hat das entsprechende Community-Module installiert. 

Der Zeitraum lässt sich mit day, week oder month natürlich auch kürzer fassen.

Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt.

GnuPG Schlüssel exportieren

Wie man den privaten und den öffentlichen GnuPG Schlüssel auf einem neuen System einspielt, hatte ich im Artikel „GnuPG Schlüssel umziehen“ beschrieben. Hat man jedoch keine Sicherungen der Keys mehr zur Hand, so kann man die entsprechenden Schlüssel von einem bestehenden System via Terminal leicht mit folgenden Befehlen exportieren.

Dies hat den Vorteil, dass Änderungen am geheimen Schlüssel übernommen werden.

Beispiel: Ich hatte, als ich mein Schlüsselpaar erzeugt hatte, anfangs eine unsichere Passphrase (Passwort) vergeben. Dann wurde einige Zeit später das damalige Backup des geheimen Schlüssels von mir auf einem anderen Rechner eingespielt. In der Zwischenzeit hatte ich aber das Kennwort geändert. Die Passphrase auf dem anderen System stimmte so nicht mehr mit dem aktuellen Key überein. Da ich mich aber noch an das alte Passwort, dank KeepassX, erinnern konnte, war es kein Problem den Schlüssel zu verwenden.

Aus diesem Grund ist es besser die aktuellen Schlüssel wie hier beschrieben zu exportieren, um nicht mit Passwörtern und anderen Änderungen Probleme zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, das komplette Verzeichnis ~/.gnupg zu sichern.

Prosody Admin Web

Das Neuaufsetzen von Prosody auf einen Server mit Debian 9 lief bei mir mal wieder nicht ganz ohne Probleme. So hatte ich erst am Wochenende festgestellt, dass es nicht möglich war einzelne Usern zu löschen. Die letzten Spam-User-Registrierungen, wollte ich aber schnell wieder los werden. Der Lösch-Befehl

brachte in /var/log/prosody/prosody.err eine Fehlermeldung mit dem Hinweis auf ein Upgrade der neuen Datenbank. Dies war notwendig, da Prosody zuvor auf MySQL lief. Debian 9 hingegen nutzt MariaDB. Dieser Fehler konnte nun recht einfach mit

behoben werden.

Nun fiel mir aber noch ein weiteres Problem ins Auge. Seit einiger Zeit nutze ich das Modul mod_admin_web. Auch hier konnte ich mich nicht mehr im Webinterface einwählen.

Prosody – Admin Web

Die Ursache bestand darin, dass ich das Modul wie in der offiziellen Beschreibung

zwar in die prosody.cfg.lua eingebunden hatte, jedoch die Installation im Nachgang nicht ausgeführt hatte.

Da meine Community-Module in /usr/lib/prosody/prosody-modules liegen, sah die Lösung dann wie folgt aus:

Der Systemstatus sah danach nun wieder unauffällig aus: