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Heute möchte ich ein wenig Werbung für die regionale Open Source Community von Halle (Saale) machen. Ende Januar 2017 hatten Andreas und ich die Idee eine Online-Community für Gleichgesinnte zu gründen. Im Vordergrund sollte der Gedankenaustausch rund um freie und quelloffene Software stehen.

Hierzu haben wir am 10.02.2017 den Grundstein gelegt. Es wurde damit begonnen ein kleines soziales Netzwerk unter hality.org aufzubauen. Daran teilnehmen kann natürlich jeder! Hierbei spielt keine Rolle ob ihr Hallenser seid oder aus einer anderen Ecke der Republik kommt.

Um die Community etwas lebhafter zu gestalten, möchten wir natürlich auch Treffen organisieren. Dabei soll freie Software im Vordergrund stehen. Installationshilfen sowie Workshops sind geplant.

Unter XMPP und IRC stehen entsprechende Chaträume bereit.

XMPP: hality@conference.intux.de
IRC: #intux

Viel Spaß!

Nextcloud auf dem Raspberry Pi

Seit ca. vier Jahren habe ich auf meinen Raspberry Pi eine eigene Cloud installiert. Anfangs war es mehr oder weniger eine reine Testumgebung. Mittlerweile möchte ich aber auf die Möglichkeit, Daten zu Hause in der eigenen Wolke zu speichern, nicht mehr verzichten.  Inzwischen läuft eine Nextcloud 11.0.2 auf einem Raspberry Pi 3 Modell B.

Vor einem halben Jahr bin ich dann noch einen Schritt weiter gegangen. Meine Kontakte, Kalender und Aufgaben werden ebenfalls über die Nextcloud mit meinem Smartphone und Notebook synchronisiert. Der Vorteil hierbei: Google bleibt außen vor. Zur Synchronisation setze ich mittlerweile DAVdroid in Verbindung mit der App Calendar Color ein. Des Weiteren werden Aufgaben mit der App Open Tasks bearbeitet. Natürlich kommt auch die eigentliche Applikation Nextcloud zum Einsatz. Diese Apps sind alle kostenlos auf F-Droid erhältlich. Wer den Entwicklern etwas Geld zukommen lassen will, kann dies natürlich direkt tun.

Mit ein wenig Willen und Lust zum Basteln ist die eigene Cloud schnell installiert und einsatzbereit. Hier kurz eine Liste der von mir eingesetzten Komponenten:

Von Außen erreiche ich die Nextcloud über eine auf INWX eingerichtete DynDNS-Adresse. Um den Zugang aus dem Internet etwas zu härten, verwende ich seit Kurzem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung über den Google Authenticator.

Vorsicht: Bei der Einrichtung sind die Backup-Codes unbedingt zu sichern! Hier besteht die Gefahr, dass man sich ungewollt aussperrt.

Und wie macht sich der Kleine so?

Vor über einem Monat habe ich einen Test gestartet, wobei nun alle Kontakte, Termine und Dateien meines Smartphones mit einem Raspberry Pi synchronisiert werden. Dazu wurde die Standard-Synchronisation dieser Dienste zu Google deaktiviert.

Auf dem Raspberry Pi läuft ein aktuelles Raspbian Jessie. Die Ports 21, 22, 80 und 443 wurden zu diesem Zweck (FTP, SSH, HTTP und HTTPS) am heimischen Router geöffnet. Um nun von außen einen Zugang zu bekommen, nutze ich den Dienst NoIP. So kann ich mit einer festen Internetadresse über die sich ständig ändernde öffentliche IP auf meinem Raspberry Pi zugreifen. Der RasPi gleicht diese IP mit dem installierten ddclient ab. Weiterhin sind der Webserver Apache2 und eine ownCloud installiert. Letztere dient der Speicherung der zuvor erwähnten Daten. Das Ganze wurde mit einem Let’s Encrypt Zertifikat verschlüsselt. 

Um diese Daten dann mit der Cloud zu synchronisieren, nutze ich mit dem Smartphone die drei kostenpflichtigen Apps CardDAV-SyncCalDAV-Sync und FolderSync. Am PC synchronisiert Debian 8 die Daten mit dem ownCloud Client. Kontakte und Termine werden im Mail-Programm Evolution abgegriffen.

Wie läuft das alles nun rückblickend?

Eigentlich erstaunlich gut und ohne Probleme meinerseits. Ein zwischenzeitlicher Ausfall, hatte mich aber kurzzeitig hierbei aus der Bahn geworfen. Mein Internet-Provider stellte ohne Ankündigung meinen Anschluss auf Port and Address Translation (PAT). Dabei war es nicht mehr möglich über die öffentliche IP auf mein Heimnetz zuzugreifen. Erst nach Rücksetzung durch den Support auf Network Address Translation (NAT) konnte ich meine Cloud wieder erreichen.

Fazit

Ja, es geht auch ohne Google, wenn man die Daten des Smartphones sichern möchte. Mit dieser Heim-Lösung bin ich im Moment sehr zufrieden. Die Anschaffungs- und Stromkosten eines Raspberry Pi inkl. Zubehör halten sich in Grenzen. Zudem nutze ich eine 64GB MicroSD, die wirklich sehr viel Spielraum zur Datensicherung bietet.

Übrigens gibt es CardDAV-Sync, CalDAV-Sync und FolderSync auch in kostenlosen Light-Versionen. Diese verfügen aber nicht über den vollständigen Funktionsumfang.

Ich habe hier anhand dieses Beispiels eine Einkaufsliste der eingesetzten Hardware zusammen gestellt.

Kontakte und Kalender der Nextcloud

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Vor drei Jahren hatte ich schon einmal über die Synchronisation von Kontakten mit der ownCloud geschrieben. Zu dieser Zeit hatte ich mit der freien Version von CardDAV-Sync experimentiert. Diese hatte damals jedoch leider nicht alle Daten synchronisiert.

Nun habe ich die Kaufversionen CardDAV-Sync und CalDAV-Sync von Marten Gajda mit meiner Nextcloud getestet.

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Fazit

Es klappt sehr gut. Die Apps machen genau was sie sollen.

Man muss sich also nicht immer blind in die Hände von Google begeben.

bq Aquaris X5 Cyanogen Edition

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Ich hatte wieder einmal das Glück mir ein Smartphone aus dem Hause bq etwas näher ansehen zu dürfen. Hierbei handelte es sich um ein bq Aquaris X5 Cyanogen Edition. 

Im Inneren des X5 arbeiten ein Snapdragon™ 412 Quad Core, kombiniert mit 2GB RAM und 16GB internem Speicher. Dieser lässt sich jedoch mit einer MicroSD um max. 32GB erweitern. Im Moment läuft das X5 mit Cyanogen OS 12.1. Wobei das Upgrade auf Version 13 mit Android Marshmallow kurz bevor steht. Das 5 Zoll Display ist scharf und kontrastreich, mit einer HD-Auflösung von 720×1280 Pixeln. Bemerkenswert ist das schöne Design, verbunden mit einer sehr angenehmen Haptik durch den Einsatz hochwertiger Materialien. So besitzt das Gehäuse einen eloxierten, matten Aluminiumrahmen und eine robuste Kunststoff-Rückseite. Der fest verbaute Akku mit 2900 mAh hält bei entsprechender Nutzung ca. zwei Tage. Die Front- und die Rückkamera machen bei ausreichenden Lichtverhältnissen akzeptable Bilder. Die Auslösegeschwindigkeit ist dabei recht flott. Ein eingebautes FM-Radio in Verbindung mit dem hauseigenen Equalizer sorgen auch ohne Datenverbindung unterwegs für Unterhaltung. Hiebei wäre jedoch zu erwähnen, dass kein Headset im Lieferumfang enthalten ist. Ein Netzteil fehlt ebenfalls. Des Weiteren beherrscht das X5 bedauerlicherweise keine Near Field Communication.

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Vorteile

  • Cyanogen OS
  • gut abgestimmte Hardware
  • gute Haptik
  • wertiges Gehäuse mit Aluminiumrahmen
  • erweiterbarer Speicher (MicroSD)
  • gute Akkuleistung
  • UKW-Radio

Nachteile

  • NFC fehlt
  • Displayoberfläche aus Dragontail-Glass

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Ausstattung

  • Größe: 144,4 x 70,5 x  7,5 mm
  • Gewicht: 148 g
  • Größe: 5 “
  • Auflösung: HD 720×1280 – 294 ppi
  • CPU: Qualcomm® Snapdragon™ 412 Quad Core MSM8916T bis 1,4 GHz
  • interner Speicher: 16 GB (davon 11,8 GB frei)
  • RAM: 2 GB
  • Akku: LiPo 2900 mAh
  • Kartenslot: Dual Nano-SIM
  • Speicher: MicroSD™ Slot
  • Konnektivität: 4G (LTE) FDD (800/1800/2100/2600) – (B20/B3/B1/B7) – 3G HSPA+ (900/2100) – (B8/B1) – 2G GSM (850/900/1800/1900) – WLAN 802.11 b/g/n – Bluetooth® 4.0 – GPS + GLONASS
  • OS: Cyanogen OS
  • Kamera: 13 Mpx (Dualer Blitz und Autofokus) hinten, 5 Mpx vorn

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Fazit

Das bq Aquaris X5 ist ein gutes Mittelklasse-Smartphone in edler Optik. Die Ausstattung ist für den Preis völlig in Ordnung. Während des zweiwöchigen Dauertests hatte ich mit dem X5 keinerlei Probleme. Unter anderem wurden Videos stets ruckelfrei dargestellt. Die Sprachqualität ist ebenfalls in Ordnung. Das Smartphone hinterlässt einen wertigen Eindruck und wirkt keinesfalls billig.

Zur Kritik tragen das Fehlen eine NFC- Chips sowie eine weniger robuste Displayoberfläche aus Dragontail-Glass bei.

Alles in Allem ist das bq Aquaris X5 ein gutes Handy zu einem fairen Preis. Technik-Freaks wird hingegen die verbaute Hardware etwas zu angestaubt sein, wobei man bei durchschnittlicher Nutzung keineswegs ins Schwitzen kommen sollte.

bq Aquaris M5

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Kurz vor Jahresende konnte ich ein weiteres Mal ein Smartphone aus dem Haus bq testen. Dabei handelte es sich um ein bq Aquaris M5 und damit den großen Bruder des bq Aquaris E5 LTE. Was hier besonders positiv auffällt, ist der wesentlich größere Arbeitsspeicher. Mir wurde freundlicherweise die 3GB-Variante mit 32GB internen Speicher zur Verfügung gestellt.

Im Inneren arbeitet ein Snapdragon™ 615 Octa Core Prozessor und sorgt hierbei für eine gute Leistung. Als Betriebssystem kommt Android 5.1.1 Lollipop zum Einsatz. Der nicht wechselbare Akku hält je nach Benutzung bis zu zwei Tagen. Das Display löst gegenüber dem E5 in Full HD auf. Erwähnenswert ist ebenfalls der im M5 verbaute NFC-Chip (Near Field Communication). Die Kamera macht auch wie bei den Modellen bq Aquaris E5 LTE und bq Aquaris E5 HD Ubuntu Edition akzeptable Bilder mit bis zu 13 Megapixeln. Das Gehäuse hat ein schnörkelloses Design und liegt gut in der Hand. Auch dieses Gerät bietet, wie das E5, die Möglichkeit zwei Micro-SIM Karten gleichzeitig nutzen zu können.

Negativ fiel die nicht installierte eMail-App sowie ein fehlendes Headset ins Gewicht. Ein Netzteil ist ebenfalls nicht im Lieferumfang enthalten.

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Vorteile

  • Android
  • gut abgestimmte Hardware
  • gute Haptik
  • robustes Kunststoffgehäuse
  • erweiterbarer Speicher (MicroSD)
  • gute Akkuleistung
  • UKW-Radio

Nachteile

  • fehlende eMail-APP

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Ausstattung

  • Größe: 143 x 69,4 x  8,4 mm
  • Gewicht: 144 g
  • Größe: 5 “
  • Auflösung: Full HD 1080×1920 – 440 ppi
  • CPU: Qualcomm® Snapdragon™ 615 Octa Core A53 bis 1,5 GHz
  • interner Speicher: 32 GB (davon 27,8 GB frei)
  • RAM: 3 GB
  • Akku: LiPo 3120 mAh
  • Kartenslot: Dual Micro-SIM
  • Speicher: MicroSD™ Slot
  • Konnektivität: 4G (LTE) FDD (800 / 1800 / 2100 / 2600), 3G HSPA+ (900/2100) – (B8/B1), 2G GSM (850/900/1800/1900), WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth® 4.0, GPS und Glonass, NFC (HCE)
  • OS: Android
  • Kamera: 13 Mpx (Dualer Blitz und Autofokus) hinten, 5 Mpx – 8 Mpx vorn

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Fazit

Das bq Aquaris M5 ist ein Mittelklasse-Smartphone, welches durch seine gute Verarbeitung und Performance im Alltag überzeugen kann. Durch den großen Arbeitsspeicher von 3GB und einem Octa Core Prozessor kommt es zu keiner Zeit ins Stocken. Das Gehäuse besitzt wie das E5 eine gute Haptik und hinterlässt einen wertigen Eindruck. Das Display sollte man jedoch vor mechanischer Beanspruchung schützen. Das verbaute Dragontail-Glas wies schon am Testgerät einige Kratzer auf. Was nicht ganz nachzuvollziehen war, ist die in dieser Android-Version fehlende eMail-App.

bq wirbt beim M5 mit Fünf Jahren Garantie ohne Zusatzkosten. Das M5 hat somit 2 Jahre Gewährleistung + 3 Jahre Garantie. Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer wird somit noch einige Zeit Freude am bq Aquaris M5 haben.

LG G Watch R

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Über den Sinn einer Smartwatch lässt sich mit Sicherheit streiten. Auch ich hatte bislang solch einem Gerät gegenüber meine Zweifel.

Freundlicherweise wurde mir von LG eine LG G Watch R für einen zweiwöchigen Test zur Verfügung gestellt. Während dieses Zeitraums habe ich die Uhr tagsüber ständig am Handgelenk getragen.

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Im Lieferumfang ist ein zweites Lederarmband, eine Ladestation und Schnellanleitung enthalten. Der Betrieb dieser Uhr setzt ein Android-Smartphone voraus. Nach dem ersten Start wird hier eine dauerhafte Verbindung via Bluetooth eingerichtet. Des Weiteren muss die App Android Wear auf dem Handy installiert werden. Um in den Genuss weiterer Features zu gelangen benötigt man weiterhin u.a. LG Anruf für Android Wear, um ggf. Anrufe anzunehmen bzw. abzuweisen. Nun ist es möglich Informationen vom Handy wie etwa die Wetteraussichten, Kurznachrichten, Google Now oder eMails abzufragen sowie einen Musik Player wie Googles Play Music zu steuern. Mit dem am Gehäuseboden verbauten Sensor kann man innerhalb weniger Sekunden eine Pulsmessung durchführen. Dies ist bei sportlichen Aktivitäten von Vorteil. Zusätzliche Sensoren wie Barometer und Kompass geben weitere nützliche Informationen. Wobei sich die Orientierung in Google Maps, bedingt durch das kleine runde Display, sehr schwierig gestaltet.

Die 62 Gramm schwere Uhr lässt sich gut tragen und wirkt nicht aufdringlich. Das schwarze Standard-Ziffernblatt, sieht auf den ersten Blick sehr real aus. Dieses lässt sich natürlich fast beliebig ändern. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und im Vergleich zu manchen Chronographen nicht größer und auffälliger. Auf den ersten Blick wird man hier kaum einen Unterschied bei Tageslicht zu einer herkömmlichen Armbanduhr feststellen. Was mir gut gefällt ist das etwas versenkte Touch-Display. Dies schützt vor Stoß und Kratzern. Eine Akkuladung hält je nach Benutzung, ähnlich wie beim Smartphone bis zu zwei Tagen. Der Akku mit 410 mAh ist ebenfalls wie bei vielen mobilen Endgeräten nicht wechselbar. Das Laden erfolgt über eine magnetische Dockingstation, über die an der Unterseite freiliegenden Kontakte.

Vorteile

  • genaue Uhrzeit
  • ständige Versorgung mit Informationen vom Smartphone
  • GPS-Tracking (ideal zum Wandern, Radfahren etc.)
  • robustes Kunststoffgehäuse
  • Wechselarmband

Nachteile

  • nicht wasserdicht

Ausstattung

  • Größe: 4.6 x 5.4 x 1 cm
  • Gewicht: 64 g
  • Displaygroße: 1,3 Zoll rundes P-OLED Display
  • Akku: 410 mAh Akku
  • Sensoren: Pulsmesser, Schrittzähler, Druckmesser, Kompass-Funktion und Google Sprachsteuerung
  • OS: Android Wear Betriebssystem (kompatibel mit Android-Smartphones ab Version 4.3)

Fazit

Meine Skepsis gegenüber dem Sinn einer Smartwatch ist deutlich geringer geworden. Ob man solch eine Uhr tatsächlich benötigt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht, dass in bestimmten Situationen die G Watch R ein nützliches Gadget darstellt, um Informationen vom Smartphone zu erhalten. Ich denke dabei an Bahn- oder Busfahrten, Besprechungen, Restaurantbesuche etc., wo das Telefon auf lautlos gestellt ist und man durch eine leichte und diskrete Vibration am Handgelenk z.B. auf den Eingang einer eMail oder Hangouts-Nachricht aufmerksam gemacht wird. Auch zum Joggen, Wandern und Radfahren liefert die G Watch R durch ständiges Tracking via GPS viele nützliche Informationen. Wer also ständig online sein möchte, wird mit einer Smartwatch seine wahre Freude haben. Hierbei sollte man sich jedoch vorher über den Preis und die Halbwertzeit eines solchen Gerätes schon im Klaren sein.

bq Aquaris E5 LTE

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Heute möchte ich kurz das bq Aquaris E5 LTE vorstellen. Auch dieses Gerät wurde mir freundlicherweise von bq zu einem ausführlichen Test zur Verfügung gestellt.

Bei diesem Gerät handelt es sich um das Android-Pendant zum zuvor getesteten bq Aquaris E5 HD Ubuntu Edition. Äußerlich unterscheiden sich beide Smartphones kaum von einander. Die Android-Variante verfügt über Smartkeys, wie Listen-, Home-, und Zurück-Button. Das Gehäuse ist dadurch etwas größer als das vom E5 Ubuntu Edition.

Die wirklichen Unterschiede liegen jedoch im Inneren des bq Aquaris E5 LTE. Hier wurde eine Quad Core Snapdragon CPU verbaut, welche mit bis zu 1,2 Ghz getaktet wird. Obwohl hier die Taktrate etwas niedriger liegt, wurde auf einen, wie beim Ubuntu Phone, nicht wechselbaren aber etwas größeren 2850 mAh Akku gesetzt. Dieser hält bei normalem Gebrauch einen ganzen Tag durch. Das Telefon wird durch den größeren Akku geringfügig schwerer. Das Gehäuse ist robust und von der Haptik sehr angenehm.

Zum Testen hatte ich die Variante mit 16 GB und 1 GB RAM. Für den normalen Einsatz ist das zwar völlig ausreichend, wobei das Aquaris E5 LTE 16 GB – 2 GB RAM mit doppeltem Arbeitsspeicher hier etwas flüssiger laufen sollte. Auf dem Gerät arbeitet momentan eine nahe am Stock gehaltene Android-Version 5.0.2. Leider liegt auch diesem Telefon der Verpackung kein Headset bei. Positiv fällt allerdings das verbaute FM-Modul auf, was heute übrigens kaum noch üblich ist. Auch die Kamera liefert bei entsprechenden Lichtverhältnissen eine akzeptable Qualität.

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Vorteile

  • Android
  • gut abgestimmte Hardware
  • gute Haptik
  • robustes Kunststoffgehäuse
  • erweiterbarer Speicher (MicroSD)
  • gute Akkuleistung
  • UKW-Radio

Nachteile

  • Arbeitsspeicher

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Ausstattung

  • Größe: 143,15 x 72,15 x 8,7 mm
  • Gewicht: 139 g
  • Displaygröße: 5 “
  • Auflösung: HD 720 x 1280 – 294 ppi
  • CPU: Quad Core Cortex A7 bis zu 1.3 GHz MediaTek
  • interner Speicher: 16 GB (davon 13 GB frei)
  • RAM: 1 GB
  • Akku: LiPo 2850 mAh
  • Kartenslot: Dual Micro-SIM
  • Speicher: MicroSD™ Slot
  • Konnektivität: 4G (LTE) FDD (800 / 1800 / 2600), 3G HSPA+ (900/2100) – (B8/B1), 2G GSM (850/900/1800/1900), WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth® 4.0, GPS und Glonass
  • OS: Android
  • Kamera: 13 Mpx (Dualer Blitz und Autofokus) hinten, 5 Mpx – 8 Mpx vorn

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Fazit

Das bq Aquaris E5 ist ein gutes Smartphone der Einsteigerklasse, zu einem akzeptablen Preis. Besonders positiv zu erwähnen ist das nahe am Stock-Android gehaltene OS. Ein FM-Radio ist im Gerät verbaut, lässt sich aber nur mit einem als Antenne genutzten Headset einschalten. Dieses ist leider im Lieferumfang nicht enthalten. Alle an das Handy gestellten Aufgaben des Alltags lassen sich gut bewältigen. Im Vergleich zum bq Auaris E5 Ubuntu Edition, schneidet das Gerät hier deutlich besser ab. Wer es jedoch etwas performanter wünscht, sollte jedoch gleich zur Variante mit 2 GB RAM greifen.

Zuk Z1

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Heute möchte ich kurz das Smartphone Zuk Z1 der Lenovo-Tochter ShenQi vorstellen. Das Zuk Z1 wird in der internationalen Version mit dem Cyanogen OS 12.1 Android 5.1.1 ausgeliefert und macht richtig Spaß. Die verbaute Hardware gleicht fast der des OnePlus One und ist inzwischen zwar etwas angestaubt, aber läuft zusammen mit dem Cyanogen OS perfekt. Wo man beim OPO in letzter Zeit den Eindruck hatte, Cyanogen Inc. macht nur noch Dienst nach Vorschrift und hat die Lust an der Zusammenarbeit mit OnePlus ganz verloren, so merkt man am Z1, dass hier alles gut aufeinander abgestimmt ist. Das Display besticht durch eine gute Auflösung (Full HD). Das Bild ist satt und kontrastreich. Das Zuk kommt durch den verbauten 3 GB Arbeitsspeicher zu keiner Zeit ins Stocken. Der interne Speicher von 64 GB ist großzügig bemessen, jedoch nicht erweiterbar. Der Akku hat eine Speicherkapazität von 4100 mAh und reicht bei normaler Nutzung locker zwei Tage, ist aber nicht wechselbar. Beim Mobilfunkanbieter sollte man rechtzeitig für dieses Smartphone eine Nano-SIM bestellen, wenn man nicht selbst beim Anpassen durch Zuschneiden der SIM-Karte Hand anlegen will. Des Weiteren besteht die Möglichkeit eine zweite Nano-SIM im Gerät zu nutzen. Für das Display wurde Gorilla Glas 3 verwendet, welches von einem formschönen CNC gefrästen und eloxierten Aluminiumrahmen eingefasst ist. Das Design wirkt nicht aufdringlich und könnte aber für den Ein oder Anderen zu langweilig daher kommen. Ein Fingerabdruck-Sensor sorgt für die nötige Sicherheit. Dieser arbeitet bei mir ohne Probleme und gibt den Bildschirm auf einen Druck frei. Die Rückseite des Handys besteht aus dünnem Kunststoff und ist neben der nicht ganz aktuellen Hardware mein einziger Kritikpunkt. Ein weiter Vorteil gegenüber dem OnePlus One ist der USB Typ C Anschluss. Ein entsprechendes Schnell-Ladegerät und Datenkabel liegen der Verpackung bei. Erwähnenswert ist neben der Ausstattung auch hier das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Vorteile

  • Cyanogen OS
  • 5,5″ Display
  • wertiges Design
  • großer Akku
  • Fingerabdrucksensor
  • USB 3.0 Typ C

Nachteile

  • ältere Hardware
  • dünn wirkende Rückseite aus Kunststoff

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Ausstattung

  • Größe: 155.7 x 77.3 x 8.9mm
  • Gewicht: 175 g
  • Displaygröße: 5,5 „
  • Auflösung:1920 x 1080 Full HD IPS LTPS
  • CPU:Snapdragon 801
  • interner Speicher: 64GB
  • RAM: 3 GB
  • Akku: LiPo 4100 mAh
  • Kartenslot: Dual Nano-SIM
  • Speicher: nicht erweiterbar
  • Konnektivität: 3G HSPA+ (850/900/1900/2100), 2G GSM (850/900/1800/1900), Wi-Fi 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth® 4.0, GPS+GLONASS
  • OS: Cyanogen OS
  • Kamera: 13 Mpx (Dual flash und Autofocus) hinten, 8 Mpx4 vorn

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Fazit

Das Zuk Z1 ist, obwohl nicht ganz auf dem Höhepunkt der Zeit, ein gut ausgestattetes Smartphone, welches sich nicht vor den aktuellen Modellen der Konkurrenz verstecken muss. Wer große Displays mag wird mit diesem mit Cyanogen OS ausgestattetem Phablet seine Freude haben. Das Handy ist sehr gut verarbeitet und aufgrund des installierten Betriebssystems von Cyanogen Inc. und des großen Akkus eine klare Kaufempfehlung.