Sphärische Panoramen

Ich beschäftige mich z.Z. mit so genannten sphärischen Panoramas und möchte hier mal meine bisherige Erfahrung damit darstellen. Zuerst meine technischen Vorraussetzungen: Ich habe eine Semi-Fischeye Vorsatzlinse die ich zum Probieren freundlicherweise von meinen Eltern geschenkt bekommen habe, ein Stativ und natürlich eine EOS 450D. Doch hier erstmal einen Link damit ihr überhaupt wisst worum es geht: (bitte auf das Bild klicken)

Wie ihr seht, geht es um Panoramas in denen man sich „bewegen“ kann. Eine tolle Sache um gerade auch Einzelfotos meiner Meinung nach besser hervorheben zu können und interaktiver zu machen. Mit meiner Ausrüstung stoße ich jedoch sehr schnell an die Grenzen. Das Semi-Fisheye hat mich zwar sehr weit gebracht und vereinfacht die Sache enorm, jedoch bin ich mit der Abbildungsschärfe recht unzufrieden. Daraus folgt, dass ich um der Unschärfe entgegen zu wirken ein besseres Objektiv brauche. Das wiederum hab ich zwar, aber die Brennweite nötigt mich zu sehr vielen Aufnahmen. Das führt zu sehr vielen so genannten „Parallaxefehlern“.

Verhindern kann ich das nur wenn ich einen „Nodalpunktadapter“ verwende.

Dieser ist nicht nur teuer sondern auch unerlässlich egal welches Objektiv man benutzt. Um die Anzahl der Aufnahmen nun zu minimieren und die Zenit / Nadir aufnahmen fast unnötig zu machen müsste ich ein Fisheyeobjektiv besitzen.

Dieses ermöglicht mir Aufnahmen im 180° Winkel so das solche Panoramas mit nur 4-6 Aufnahmen möglich sind. Die Nadir (Boden) und Zenit (Himmel) Aufnahmen sind eigentlich nur noch dafür da um etwaige „schwarze Punkte“ beim nach oben schauen zu retuschieren und zur Entfernung des Stativs oder der eigenen Füße in der Bodenansicht. Beide technischen Schmankerl kosten zusammen fast an die 1400€ weshalb ich es erst mal weiter mit meinen technischen Hilfsmitteln ausprobieren will. Aber um einen Nodalpunktadapter werde ich nicht herumkommen.

Software 

Ich benutze PTGui um meine Einzelfotos zu stitchen (zusammenfügen). Es erinnert sehr an Hugin welches eine Freeware ist aber leider nicht an die Leistungsfähigkeit von PTGui heran reicht. Da ich eine Vorsatzlinse habe und PTGui natürlich die Objektivdaten per EXIF ausliest, bekommt das Programm natürlich falsche Daten (von meinem 18 – 55mm Kitobjektiv) das heißt ich muss den Abbildungswinkel und den Cropfaktor selber einstellen. Das geht ganz gut nur muss man die Daten der Linse kennen, welche ich jedoch durch ausprobieren heraus fand. PTGui gibt es IMHO leider nicht für Linux jedoch bin ich überzeugt das ähnliche Software auch als Freeware dafür existiert. Ob sie jedoch genauso leistungsfähig ist wage ich mir nicht zu beurteilen. Syborg Architect erledigte dann den Rest. Das Programm ist sehr einfach und selbsterklärend. Die durch den Klick auf „Speichern“ entstandenen Daten werden unter einem beliebigen Verzeichnis auf dem Webspace abgelegt und können unter „www.eureaddy.de/euerbeliebigesverzeichnis/index.html“ abgerufen werden. Soviel erst einmal dazu, ich wird euch auf dem laufenden halten.

Euer Cevren

Panorama mit AutoStitch

Da ich schon lange Panoramen abbildungstechnisch auf meine Festplatte brenne will ich euch folgendes Tool, dass das ganze Unterfangen erst möglich gemacht hat, nicht vorenthalten. Die Rede ist von AutoStitch. Es ist frei erhältlich und SEHR leistungsfähig. Viele kommerzielle Programme nutzen die Technik jedoch ist auch die Freeversion meiner Meinung nach ausreichend.

=> AutoStitch

Neues Foto….

Erst einmal muss ich sagen das ich froh bin das der Mitgliederbereich wieder online ist. Und zweitens möchte ich alle auffordern hier und da auch ein wenig zu FAL-digital.de beizutragen.

Ich habe z.Z. sehr viel um die Ohren mit meiner neuen Wohnung und deren Ausbau, das ich kaum noch Zeit finde fotografieren zu gehen. Das ist sehr bedauerlich und nagt auch etwas an mir. Dennoch habe ich es geschafft auf dem Heimweg ein kleinen Eindruck einzufangen.

Euer Cevren

Petersbergtour

Oft fängt man an Dinge zu vermissen wenn sie nicht mehr da sind. Ich bedauere es sehr nicht an mehr Touren teilgenommen zu haben. Ich denke, man sollte hier immer wieder betonen, dass die Organisation so einer Tour auch immer mit sehr viel Zeit verbunden ist. Nach der 10. Verausgabung und Organisation kann man es durchaus vertreten die Tour mit einem furiosen Ende zu einer Legende zu machen. Ich für mein Teil bin stolz an 3 Touren teilgenommen zu haben und werde die Erlebnisse nicht vergessen und wer weiß was noch kommen wird. In diesem Sinne widme ich ein Foto dieser Tour:

Eine Tür die, ersteinmal aufgebrochen, den Weg für neue Dinge frei macht.

OS Statement

Also wenn man wirklich auf Linux umsteigen will, sollte man nicht gleich mit SUSE beginnen… Meine Empfehlung lautet Kubuntu oder Mandrake… Die Diskussion über Open Source ist immer aktuell und überall… Ich für meinen Fall bin von Open Source nicht immer überzeugt. Bugs und grobe Fehler stehen bei jungen Releases an der Tagesordnung. Auch bei Updates und vermeintlichen Bugfixes kann es immer wieder zu Problemen kommen. Wer darüber hinwegsehen kann, ist mit OS Software gut bedient… Wer jedoch Qualität haben möchte der muss halt dafür bezahlen… Was Linux angeht sollte sich bewusst sein das man viel Zeit investieren muss da selbiges eine ganz andere Struktur verwendet. Abgesehen davon bin ich dennoch sehr froh, dass es OS Software gibt da viele meiner Projekte ohne sie nicht realisierbar gewesen wären. Soweit von mir ein Statement.