Preview Generator

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Wenn man wie ich viele Bilder in der Nextcloud ablegt, ist die Vorschau oft recht zäh. Abhilfe schafft hier eine Nextcloud App namens Preview Generator. Da Vorschaubilder per Standard nur bei Bedarf erstellet werden, kommt es zu leider unschönen Wartezeiten. Ist jedoch der Preview Generator installiert und ein entsprechender Cronjob eingerichtet werden diese Wartezeiten minimiert.

Ich habe im Beispiel diesen auf 15 Minuten eingestellt. Man öffnet den Crontab

und fügt folgende Zeile am Ende hinzu:

XEP-0156 auf XMPP aktivieren

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Die Erwartungen an einen XMPP-Server steigen ständig. Deshalb bin ich bemüht meinen auf Prosody basierenden XMPP-Server stets auf dem neueseten Stand der Technik zu halten.

Gestern fiel mir jedoch auf, dass mein XMPP-Server den Complience-Test von Daniel Gultsch, dem Entwickler von Conversations, nicht mehr komplett bestehen konnte. XEP-0398: User Avatar to vCard-Based Avatars Conversion und Contact Addresses for reporting abuse konnten recht schnell aktiv gesetzt werden. Bei der Gelegenheit habe ich auch die Möglichkeit geschaffen Avatare für Chaträume einzubinden.

Ein größeres Problem hatte ich hingegen mit der Aktivierung von XEP-0156: Discovering Alternative XMPP Connection Methods (HTTP). Hierzu musste eigentlich nur im Webroot das Verzeichnis .well-known erstellt und dort eine Datei host-meta mit folgendem Inhalt erzeugt werden.

Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren.

Viel Spaß!

Hintergrund-Aufgaben der Nextcloud auf Cron umstellen

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Man kann die Performance der Nextcloud noch etwas erhöhen indem man die Hintergrund-Aufgaben von Ajax (Eine Aufgabe bei jedem Laden einer Seite ausführen) auf Cron umstellt. Dazu erzeugt man für den Systemnutzer „www-data“ einen Cronjob.

Hierzu wird

eingegeben und die folgende Zeile ans Ende der Datei gesetzt. Hier bitte den Pfad entsprechend an die Installation anpassen.

Dann mit Ctrl + o speichern und den Editor mit Ctrl + x verlassen. Anschließend werden in den Einstellungen der Nextcloud über Grundeinstellungen die Hauptaufgaben auf Cron umgestellt. Der Cronjob wird nun alle 15 Minuten ausgeführt und trägt zur Leistungsverbesserung der Cloud bei.

Nextcloud
Umstellung auf System-Cron-Service

Viel Spaß!

GnuGP Key Gültigkeitsdauer festlegen

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Um die Gültigkeitsdauer eines GnuPG-Keys festzulegen bzw. zu editieren führt man folgenden Befehl aus. Die eMail-Adresse ist hier entsprechend anzupassen.

Dann geht es mit

weiter. Im folgenden Beispiel habe ich zwei Jahre gewählt.

Nun wird der Key gesichert

und an einen Keyserver versendet, der diesen dann weiter verteilt.

Es erscheint in meinem Fall folgende Ausgabe:

TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 11

Als vorerst letztes Betriebssystem habe ich mir Qubes OS auf dem InfinityBook Pro 13 von TUXEDO angesehen. Diese Distribution setzt auf Sicherheit durch Isolation und rangiert bei Distrowatch derzeit auf Rang 53. 

Auf Wikipedia heißt es hierzu:

Qubes OS ist ein auf IT-Sicherheit fokussiertes Computer-Betriebssystem, welches dies durch Isolation gewährleistet. Die dafür benötigte Virtualisierung wird durch Xen ermöglicht. Die Benutzerumgebung kann basierend auf Fedora, Debian, Whonix, Microsoft Windows und weiteren anderen sein.

Installation

Leider war es mir nicht möglich die aktuelle Version Qubes Release 3.2 auf dem InfinityBook zu installieren. Hier gab es Probleme, wie auch bei einigen anderen Distributionen, mit der NVMe M.2 SSD von Samsung.

Die Version Qubes Release 4.0-rc4 (release candidate) hingegen ließ sich im Legacy-Mode auf dem Gerät installieren. Um später Zugriff auf das Netzwerk zu erhalten, sollte im BIOS Thunderbold deaktiviert werden.

Qubes
Qubes Desktop
Qubes
Qubes Startmenü mit den einzelnen VMs
Qubes
Qubes Kernel 4.14

Qubes OS im Einsatz

Wer sich auf das Abenteuer Qubes einlässt, sollte ein wenig Frickelei in Kauf nehmen. Nach der Installation auf TUXEDOs InfinityBook wird man feststellen, dass das Netzwerk fehlt. An dieser Stelle ist etwas Handarbeit angesagt. Hierzu erstellt man im Editior in dom0 die Datei /etc/systemd/system/qubes-pre-netvm.service

mit folgendem Inhalt:

Dann wird der Befehl

zum Erstellen des Service abgesetzt und das System neu gestartet.

In der VM sys-net müssen dann noch in Devices LAN und WLAN hinzugefügt werden. Im Anschluss startet man im Qube-Manager sys-net neu. Ist dies erledigt, ist das Netzwerk aktiv und es haben u.a. die vorinstallierten VMs von Debian, Fedora und Co. Zugriff auf das World Wide Web.

Qubes
Qubes Manager
Qubes
sys-net Settings – Basic
Qubes
sys-net Settings – Devices

Die meisten Funktionstasten lassen sich auch bei Qubes OS wie bei den zuvor getesteten Systemen nach der Installation problemlos ansteuern.

Fazit

Qubes OS hat ein interessantes Konzept und lässt sich mit einigen Kniffen auf dem InfinityBook Pro 13 installieren. Auch hier sperrt die Hardware von TUXEDO diesen Exoten nicht aus. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Arbeiten in den Virtualisierungen doch an der Performance nagt und so auch die Akkulaufleistung deutlich beeinflusst. Im Arbeitsmodus kam ich über 4 Stunden meist nicht hinaus. Darüber sieht aber sicher der typische auf Sicherheit bedachte Qubes-User hinweg.

Vorschau

Im letzten Artikel werde ich eine kleine Zusammenfassung bringen, wie sich das InfinityBook Pro 13 rückblickend im letzten Jahr geschlagen hat.

searx.intux.de

Seit Ende letzten Jahres habe ich auf meinem Server die Metasuchmaschine Searx searx.intux.de laufen. Diese habe ich in Docker neben meiner Mailcow installiert. Was mich bei der Installationsanleitung gestört hat, dass man hierbei keinen Service für den Dienst berücksichtigt hat. Nach einem Reboot des Servers wäre also die Suchmaschine offline.

Searx
Metasuchmaschine Searx

Dies konnte ich nun in meinem Fall umgehen, indem ich Searx folgendermaßen gestartet habe.

Viel Spaß!

Lubuntu 17.10

Hier ein paar Impressionen zu Lubuntu 17.10. Ein Betriebssystem für leistungsschwächere und ältere Rechner. Bei den Screenshots wurde die 32-Bit Variante als Livesystem ausgeführt. Die komplette Hardware inkl. WLAN wurde in diesem speziellen Fall problemlos erkannt.

Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 Desktop
Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 verfügbare WLAN-Netzwerke
Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 Startmenü
Lubuntu 17.10
Lubuntu 17.10 Firefox als Standardbrowser

Suchmaschine Grams ist Geschichte

Suchmaschine im Darknet
Grams – die Suchmaschine

Die Suchmaschine Grams, Das Pendant zu Google im Darknet, ist seit dem 16.12.2017 Geschichte. Für den Administrator sei die Pflege der  Seite, Angaben zu Folge, zu aufwendig und komplex geworden. Nach einem finanziell und persönlich hartem Jahr sah der Administrator keine andere Möglichkeit als die Suchmaschine vom Netz zu nehmen.

Netzabdeckung im Mobilfunk: vor dem Vertragsabschluss Versorgung prüfen

Vor dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages werden vor allem Kosten und Leistungen miteinander verglichen – ein anderer wichtiger Aspekt sollte in die Überlegungen allerdings mit einbezogen werden: die Netzabdeckung entscheidet maßgeblich darüber, ob und in welcher Geschwindigkeit das mobile Datennetz genutzt werden kann. Während die Telefonie auch außerhalb der Ballungszentren meist problemlos möglich ist, weist das Datennetz noch einige Lücken auf. Was sollten Mobilfunknutzer zum Thema Netzabdeckung wissen?

Lücken im mobilen Internet: Netzbetreiber scheuen vollständigen Ausbau

Als Netzabdeckung wird die Verfügbarkeit eines Mobilfunknetzes verstanden. Finden sich am eigenen Standort nur wenige Funktürme des eigenen Netzbetreibers und liegen diese gar in weiter Entfernung, sinkt die nutzbare Bandbreite. In sehr ungünstigen Fällen kommt es gar zu einem Abbruch der Verbindung, sodass das Smartphone nicht mehr weiter genutzt werden kann, bevor wieder eine Verbindung besteht. Problematisch ist hierbei, dass der flächendeckende Ausbau des Mobilfunknetzes mit hohen Kosten verbunden ist – die von den Netzbetreibern in Deutschland möglichst vermieden werden. Aktuell liegt die Netzabdeckung nach eigenen Angaben der Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile und O2 Telefónica bei mehr als 90 %. Problematisch ist hierbei allerdings, dass die Abdeckung unter ungünstigen Bedingungen sinken kann. Wenn sich viele Nutzer in die Funkzellen eines Funkturms einwählen, reduzieren sich Bandbreite und Reichweite. Häufig kommt es dann auch zu dem Phänomen, dass das Smartphone eine ausreichende Signalstärke anzeigt, die Verbindungsgeschwindigkeit aber dennoch gering ausfällt. Zudem kann eine hohe Netzabdeckung nur im UMTS-Netz gewährleistet werden, hier sind die Bandbreiten allerdings ohnehin gering – im deutlich leistungsfähigeren 4G-Netz.

Netzabdeckung online prüfen

Insbesondere, wer sich außerhalb von Metropolen bewegt, sollte vor dem Vertragsabschluss daher die Verfügbarkeit am eigenen Standort überprüfen. Dafür gibt es online Netzabdeckungskarten, die visuell darstellen, welche Netzqualität von dem jeweiligen Provider zu erwarten ist. In der Praxis kann es tatsächlich sinnvoll sein, sich aufgrund dessen für einen anderen Netzbetreiber zu entscheiden – selbst wenn das Datenvolumen etwas geringer oder der Preis ein wenig höher ausfällt. Dabei sollten Kunden jene Orte prüfen, in denen das Mobilfunknetz auch häufig zur Datenübertragung genutzt wird. Im Eigenheim erscheint eine reduzierte Bandbreite aufgrund des vorhandenen WLAN womöglich gar noch verschmerzbar.

Schnelles Datennetz: 5G erst 2025

Künftig werden aber leistungsfähigere Mobilfunknetze dafür sorgen müssen, dass Bandbreite und Netzabdeckung steigen, um auch einem höheren Datenbedarf Rechnung zu tragen. Der Umstieg auf die nächste Generation der Datennetze könnte allerdings noch ein wenig Zeit beanspruchen: auch wenn das 5G-Netz derzeit erprobt wird, ist mit einem flächendeckenden Ausbau allzu bald nicht zu rechnen. EU-Kommissar Günther Oettinger hatte als Startzeitpunkt für das 5G-Netz bisher das Jahr 2020 ins Spiel gebracht, aktuell ist hingegen von 2025 die Rede – und selbst dann kann von einem flächendeckenden Ausbau kaum gesprochen werden. Versorgt sein sollen laut eines gemeinsamen Fahrplans der europäischen Mitgliedsländer lediglich Metropolen. Für die Nutzer bedeutet dies, dass vor dem Vertragsabschluss auch künftig ein umfangreicher Tag der Verfügbarkeit durchgeführt werden sollte.