Google Play Music auf Raspbmc

Im letzten Artikel „Sound-Cloud oder MP3-Recycling à la Steve“ bin ich etwas näher auf die Musik-Cloud von Google eingegangen. Heute möchte ich kurz erklären wie man seine eigene Musik, die sich  bei Google Play Music befindet, über das Media Center Raspbmc streamen kann. Dazu setze ich voraus, dass Raspbmc auf dem Raspberry Pi schon installiert ist und seinen Dienst verrichtet. ist dem nicht so, ist folgender Artikel „Raspbmc-Installation unter Ubuntu“ vielleicht hilfreich.

Um Google Play Music an Raspbmc anzubinden benötigt man die folgenden zwei Scripte und das Google Play Music Addon

1. script.module.mutagen-1.21.0.zip
2. script.module.gmusicapi-2013.02.28.zip
3. plugin.audio.googlemusic-0.8exp19.zip

Diese Zip-Dateien legt man auf einem USB-Stick ab, steckt diesen in den Raspberry Pi und läd alle drei Dateien via System => Einstellungen => Addons => Aus Zip-Datei installieren in dieser Reihenfolge in Raspbmc. Über Aktivierte Addons => Musik Addons => Google Music Dev => Konfigurieren werden die erforderlichen Zugangsdaten hinterlegt.

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Nun erhält man via Musik => Musik Addons => Google Music Dev Zugriff zur eigenen Musikbibliothek auf Google Play Music.

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Viel Spaß!

Sound-Cloud oder MP3-Recycling à la Steve

soundsearchVor einigen Jahren, in Zeiten als Speicherplatz noch recht teuer war, rippte ich meine CDs noch mit dem Audiograbber unter Windows. Die Zeiten ändern sich ja bekanntlich. Die Speicher-Preise verfielen zusehens. Musik kauft man inzwischen online. CD-Sammlungen sind out. Auch die vorherrschende Meinung eine höhere Bitrate von 192kBit/s macht keinen Sinn, da das menschliche Gehör das eh nicht wahrnimmt hat sich bei den Experten geändert. Online gekaufte Musik hat in der Regel heutzutage eine bessere Qualität. Inzwischen ist bei mir Windows einem Linux gewichen.

Meine MP3s wurden damals auch so von mir mühsam mit 192kBit/s erzeugt. Da ich nun mittlerweile Musik über Google Play kaufe und diese dann zu Hause problemlos via WLAN auf mein Smartphone lade, wird für mich privat die Google Sound-Cloud immer wichtiger. Man muss dazu sagen: es geht auch anders, via ownCloud etc.

Als ich vor zwei Jahren die Biographie von Steve Jobs las, fand ich diesbezüglich eine Passage interessant. Und zwar ging es um die private Musik, mit der man iTunes füttert. Läd man seine Musik in iTunes in schlechterer Qualität hoch als diese dort in den Bibliotheken vorhanden ist, so hat man später Zugriff auf die beste Qualität die iTunes zu bieten hat.

Nun zurück zur Sound-Cloud von Google. Ich dachte mir, warum soll Google das nicht auch bieten? Also begann ich meine komplette private Musik hochzuladen. Zum einen kann ich auf Android-Endgeräten diese nun streamen, zum anderen direkt auf das Gerät laden. Hierbei merkte ich, dass Google den gleichen Weg wie iTunes geht und ich nun meine Musik, wenn diese in Google Play vertrieben wird, in bester Qualität zurück erhalte. Selbst wenn ich diese Musik wieder als MP3 downloade, bekomme ich die Titel in der Regel mit 320kBit/s.

So konnte ich nun Platz auf meinem Notebook schaffen und verwalte meine Musik jetzt online. In der Regel werden hier auch die entsprechenden Cover hinzugefügt. Für mich ist das eine runde Sache.

Zu erwähnen wäre aber noch, dass man um diesen Dienst zu nutzen eine Kreditkarten-Nummer hinterlegen muss. So kann man dann auch bequem später Musik online kaufen. Des Weiteren wird der Google Music Manager benötigt, um die Stücke in die Sound-Cloud zu laden. Hierbei ist es möglich bis zu 20.000 Titel dem Account hinzuzufügen. Der Google Music Manager ist für Linux, Windows und Mac OS erhältlich und kann hier herunter geladen werden.

In Händels Fußstapfen

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Heute möchte ich mal ein wenig Werbung für die Musikszene meiner Heimatstadt Halle Saale machen. Von 2005 – 2009 sind hier fünf sehr schöne HipHop-Sampler entstanden, die kostenlos auf saltysoundz.de zum Download bereit stehen. Wie man es erwartet, handgemachte sozialkritische und nicht weich gespülte Rap-Musik.

Viel Spaß beim Hören!

MP3s mit ripperX

Vor einigen Jahren wollte eine Band namens Einstürzenden Neubauten eine CD, ohne Plattenfirma und nur durch finanzielle Mithilfe ihrer Fans produzieren und dieser begrenzten Zielgruppe, so genannter Supporter, exklusiv zur Verfügung stellen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Der Plan ging wohl soweit auf. Doch die Kosten der Produktion zwang die Gruppe, neben diesem Supporter-Projekt parallel kommerzielle CDs auf den Markt zu werfen. Ganz ohne Plattenfirma ging es eben doch nicht. Auch ich war damals Supporter. Nach der Zahlung eines Obolus von (ich glaube) 35€, dauerte die Produktion der CD eine ganze Weile. Als kleine Aufmerksamkeit gab es ein Gift (Geschenk) als Zugabe für die treuen Fans. Es war das Live-Album Gemini, welches man dann downloaden durfte. Dieses Album wurde als MP3 in 192 kbit/s, mit der Begründung, dass höhere Qualitäten das menschliche Gehör nicht mehr erfassen würden, bereit gestellt. Wahrscheinlich ist das bei mir tatsächlich so, denn bei allen was darüber hinaus geht, kann ich keine spürbar höhere Klangqualität feststellen.

Seit dieser Zeit erstelle ich meine MP3s, die ich nur für mobile Zwecke nutze, mit einer Sample Rate von 192 kbit/s. Zu Windows-Zeiten habe ich ausschließlich den Audiograbber genutzt. Später unter Ubuntu war es der Sound-Juicer. Hierfür gibt es eine sehr gute Anleitung im Wiki von ubuntuusers.de. Die Konfiguration des entsprechenden MP3-Profils ist hierbei nicht unbedingt benutzerfreundlich. Jetzt unter Precise Pangolin wollte ich einmal nach Alternativen schauen. Sehr schnell bin ich auf ripperX gestoßen. Nach dem Hinzufügen von lame, ist die Erstellung eigener MP3s ein Kinderspiel. Das Programm ist selbsterklärend und leicht konfigurierbar. Schnell lässt sich die gewünschte Sample Rate einstellen. Des Weiteren beherrscht es auch CDDB und erkennt damit die gängigsten Audio-Projekte.

ripperX ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.

Mixxx für den DJ

Auch unter Linux kommen DJs auf ihre Kosten. Mixxx ist hierfür das perfekte Programm. Unter der Paketquelle

findet man jederzeit die aktuellste Version. Der Einsatzbereich von Mixxx reicht von der Beschallung von Familienfeiern über das Entertainment größerer Partys bis hin zur Erstellung eigener Mixtapes.

Beim ertsen Start wird die Musik-Bibliothek eingelesen und schon geht es los.

Aufmerksam bin ich auf Mixxx kurz nach der Jugendweihe meiner Tochter geworden. Unser DJ hatte zwei Programme im Einsatz, die beide nicht so perfekt liefen. Darauf hin hatte ich auf ubuntuusers.de im Wiki nach einer Alternative für Ubuntu gesucht. Mixxx lief damals noch nicht so stabil wie ich es mir vorgestellt hatte. Inzwischen ist aber auch Mixxx erwachsener geworden.

Hier schnell noch der Link zum Projekt http://www.mixxx.org/.