Suchmaschine Grams ist Geschichte

Suchmaschine im Darknet
Grams – die Suchmaschine

Die Suchmaschine Grams, Das Pendant zu Google im Darknet, ist seit dem 16.12.2017 Geschichte. Für den Administrator sei die Pflege der  Seite, Angaben zu Folge, zu aufwendig und komplex geworden. Nach einem finanziell und persönlich hartem Jahr sah der Administrator keine andere Möglichkeit als die Suchmaschine vom Netz zu nehmen.

TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 8

Die letzten zwei Monate habe ich ausschließlich mit dem TUXEDO InfinityBook Pro 13 von TUXEDO gearbeitet. Alle zu erledigenden Aufgaben, welche sonst mein ThinkPad übernimmt, habe ich problemlos auf das Pro 13 übertragen. In Puncto Akkulaufleistung und Performance ist das InfinityBook kaum zu schlagen. Wie sich das Gerät allerdings unter Last verhält, zeigt der folgende kleine Beitrag.

Da ich hin und wieder einige neu erschienene Betriebssysteme teste, verschaffe ich mir oftmals hierüber einen ersten Einblick in einer virtuellen Maschine. Dazu verwende ich die VirtualBox aus dem Hause Oracle. Ab und zu wird aber auch einmal ein Game über die Spieleplattform Steam gezockt. Auf beide Anwendungen gehe ich nun etwas näher ein.

Virtualisierung auf dem InfinityBook

Aus eigenem Interesse, aber auch um darüber zu berichten, schaue ich mir gern einmal neue Betriebssysteme für den Desktop näher an. Hierzu installiere ich diese i.d.R. in einer VM. Dort kann ich so ziemlich alles simulieren und das OS auf Tauglichkeit checken. Zuletzt hatte ich mir Ubuntu 17.10 auf diesem Gerät näher angesehen.

Ubuntu 17.10
Ubuntu 17.10 Desktop
Ubuntu 17.10
Ubuntu 17.10 GNOME Dash

Aus technischer Sicht gibt es kaum etwas zu schreiben. Das InfinityBook bewältigt solche Aufgaben spielend. Der einzige Wermutstropfen ist, dass CPU-Temperaturen bei entsprechender Last von ca. 85°C erreicht werden. Der Lüfter ist dann in den Spitzen deutlich zu hören. Solche hohen Temperaturen werden allerdings nicht während des gesamten Testlaufs erreicht. Das schont nicht nur die CPU, sondern auch die Ohren.

Gaming auf dem InfinityBook

Beim Gaming sieht das Ganze etwas anders aus. Hier pendeln sich die Temperaturen zwar auch um die 85°C ein, jedoch verharren diese während des Spielens auch auf dem Niveau. Das hat zur Folge, dass der Lüfter doch recht lautstark das Spielvergnügen beeinflusst. Die folgende Grafik verdeutlicht das recht anschaulich.

Psensor
Temperaturaufzeichnung mit Psensor

Getestet wurde mit den zwei älteren Games Duke Nukem 3D: Megaton Edition und Mount & Blade: Warband

Duke Nukem 3D
Duke Nukem 3D: Megaton Edition
Duke Nukem 3D
Duke Nukem 3D: Megaton Edition

Bei Duke Nukem 3D gab es keinerlei Probleme. Das Spiel lief flüssig und machte bis auf die Lüftergeräusche nach wie vor Spaß.

Bei Mount & Blade hingegen kam doch die Grafik ab und zu leicht ins stocken. Da es das Game auch generell an Spannung vermissen lässt, war die Spielfreude hier schnell eingetrübt.

Mount & Blade
Mount & Blade: Warband
Mount & Blade
Mount & Blade: Warband

Fazit

Wenn das InfinityBook Last bekommt, fängt dieses an tüchtig zu schnaufen. Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich bei dem Gerät um kein GamigBook mit einer leistungsstarken Grafikkarte handelt. Seine Stärken spielt das InfinityBooks im mobilen Einsatz aus, wo es nahezu geräuschlos seine Arbeit verrichtet. Das Pro 13 ist, wie schon so oft erwähnt, der perfekte Begleiter auf Reisen.

Vorschau

Im nächsten Artikel werde ich berichten, wie sich das TUXEDO InfinityBook Pro 13 mit Solus 3 schlägt. 

Servercow – Image mounten

Regelmäßig sichere ich die Snapshots meines vServers, welcher auf Servercow läuft auf meinem lokalen Rechner. Um diese Images jedoch in Debian zu mounten, muss die Startposition des Images angeben werden.

Im Beispiel wird diese wie folgt abgefragt:

Nun wird der Mountbefehl entsprechend angepasst und das Image ins Dateisystem eingebunden.

Searx in Docker

Inspiriert durch Martins Artikel „Searx auf Uberspace einrichten“ habe ich mich nun auch an der Metasuchmaschine Searx versucht. Da es mit der aktuellen Installationsanleitung aber unter Debian Stretch aktuell Probleme gibt, habe ich mich für die Docker-Variante entschieden. Hierzu wurde Searx hinter einen Reverse Proxy auf dem Apache2 meines Servers gepackt. 

Searx läuft auf dem Port 8888 (http://5.1.76.25:8888/). Der Reverse Proxy leitet nun die über https://searx.cybt.de (Port 443) eingehende Anfrage auf den Port 8888 des Servers um.

Der Reverse Proxy wurde als VirtualHost in /etc/apache2/sites-available/proxy.conf angelegt und sieht in meinem Fall so aus:

Damit das alles auch funktioniert, müssen die entsprechenden Module aktiviert sein. Hier die Ausgabe zu meinem Apache2 der HTTPS für die entsprechende URL erzwingt.

Netzabdeckung im Mobilfunk: vor dem Vertragsabschluss Versorgung prüfen

Vor dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages werden vor allem Kosten und Leistungen miteinander verglichen – ein anderer wichtiger Aspekt sollte in die Überlegungen allerdings mit einbezogen werden: die Netzabdeckung entscheidet maßgeblich darüber, ob und in welcher Geschwindigkeit das mobile Datennetz genutzt werden kann. Während die Telefonie auch außerhalb der Ballungszentren meist problemlos möglich ist, weist das Datennetz noch einige Lücken auf. Was sollten Mobilfunknutzer zum Thema Netzabdeckung wissen?

Lücken im mobilen Internet: Netzbetreiber scheuen vollständigen Ausbau

Als Netzabdeckung wird die Verfügbarkeit eines Mobilfunknetzes verstanden. Finden sich am eigenen Standort nur wenige Funktürme des eigenen Netzbetreibers und liegen diese gar in weiter Entfernung, sinkt die nutzbare Bandbreite. In sehr ungünstigen Fällen kommt es gar zu einem Abbruch der Verbindung, sodass das Smartphone nicht mehr weiter genutzt werden kann, bevor wieder eine Verbindung besteht. Problematisch ist hierbei, dass der flächendeckende Ausbau des Mobilfunknetzes mit hohen Kosten verbunden ist – die von den Netzbetreibern in Deutschland möglichst vermieden werden. Aktuell liegt die Netzabdeckung nach eigenen Angaben der Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile und O2 Telefónica bei mehr als 90 %. Problematisch ist hierbei allerdings, dass die Abdeckung unter ungünstigen Bedingungen sinken kann. Wenn sich viele Nutzer in die Funkzellen eines Funkturms einwählen, reduzieren sich Bandbreite und Reichweite. Häufig kommt es dann auch zu dem Phänomen, dass das Smartphone eine ausreichende Signalstärke anzeigt, die Verbindungsgeschwindigkeit aber dennoch gering ausfällt. Zudem kann eine hohe Netzabdeckung nur im UMTS-Netz gewährleistet werden, hier sind die Bandbreiten allerdings ohnehin gering – im deutlich leistungsfähigeren 4G-Netz.

Netzabdeckung online prüfen

Insbesondere, wer sich außerhalb von Metropolen bewegt, sollte vor dem Vertragsabschluss daher die Verfügbarkeit am eigenen Standort überprüfen. Dafür gibt es online Netzabdeckungskarten, die visuell darstellen, welche Netzqualität von dem jeweiligen Provider zu erwarten ist. In der Praxis kann es tatsächlich sinnvoll sein, sich aufgrund dessen für einen anderen Netzbetreiber zu entscheiden – selbst wenn das Datenvolumen etwas geringer oder der Preis ein wenig höher ausfällt. Dabei sollten Kunden jene Orte prüfen, in denen das Mobilfunknetz auch häufig zur Datenübertragung genutzt wird. Im Eigenheim erscheint eine reduzierte Bandbreite aufgrund des vorhandenen WLAN womöglich gar noch verschmerzbar.

Schnelles Datennetz: 5G erst 2025

Künftig werden aber leistungsfähigere Mobilfunknetze dafür sorgen müssen, dass Bandbreite und Netzabdeckung steigen, um auch einem höheren Datenbedarf Rechnung zu tragen. Der Umstieg auf die nächste Generation der Datennetze könnte allerdings noch ein wenig Zeit beanspruchen: auch wenn das 5G-Netz derzeit erprobt wird, ist mit einem flächendeckenden Ausbau allzu bald nicht zu rechnen. EU-Kommissar Günther Oettinger hatte als Startzeitpunkt für das 5G-Netz bisher das Jahr 2020 ins Spiel gebracht, aktuell ist hingegen von 2025 die Rede – und selbst dann kann von einem flächendeckenden Ausbau kaum gesprochen werden. Versorgt sein sollen laut eines gemeinsamen Fahrplans der europäischen Mitgliedsländer lediglich Metropolen. Für die Nutzer bedeutet dies, dass vor dem Vertragsabschluss auch künftig ein umfangreicher Tag der Verfügbarkeit durchgeführt werden sollte.

Ubuntu 17.10 Artful Aardvark

Ich hatte nun die Zeit mir die Ende Oktober erschienene Version Ubuntu 17.10 etwas näher anzusehen.

Ubuntu 17.10 Anmeldebildschirm – GDM 3
Ubuntu 17.10 Desktop

Ubuntu wendet sich mit dieser Version vom teils beliebten und teils gehassten Unity-Desktop ab. Stattdessen kommt Artful Aardvark erstmals mit der GNOME Shell. Obwohl die Entwickler ursprünglich versprochen hatten, möglichst auf Anpassungen an der GNOME Shell für Ubuntu zu verzichten und alles so ursprünglich wie möglich zu belassen, war mein erster Eindruck diesbezüglich sehr gemischt. Auf Ubuntu 17.10 wird man zwar mit dem GDM3 begrüßt, jedoch sieht nach der Anmeldung der Desktop beim flüchtigen Betrachten aus wie das alte Unity. Vlt. hat Canonical vor die Community langsam an GNOME 3 zu gewöhnen, bevor der Desktop in der unbearbeiteten Form in Ubuntu Einzug hält. Ich würde mir dies sehr wünschen.

Die Einstellmöglichkeiten in diversen Fenstern erinnern auch noch sehr stark an den alten Desktop und sehen ein wenig unprofessionell umgesetzt aus. Diese Integration ist aus meiner Sicht nicht erforderlich, da GNOME-Tweak hier zur Konfiguration völlig ausreichend wäre.

Ubuntu 17.10 GNOME Dash
Ubuntu 17.10 GNOME Tweak

Das neue Startmenü verschwindet wenn gewünscht automatisch und lässt sich ruckelfrei und zuverlässiger aus dem linken Bildschirmrand holen als mit Unity. Die Fenster-Knöpfe (minimieren, maximieren und schließen) befinden sich wieder oben rechts. Wer damit nicht zurecht kommt, kann diese mit Tweak wieder nach links verschieben. Als Mail-Client kommt Thunderbird zum Einsatz. Andere GNOME-Distributionen wie Debian setzen da hingegen schon länger auf Evolution. Das ist natürlich Geschmacksache. Als Standard-Browser ist Firefox vorinstalliert.

Fazit

Alles in Allem arbeit Ubuntu 17.10 zuverlässig. Zu Problemen kann es aber hingegen mit Bluetooth unter dem verwendeten Kernel 4.13 kommen.

Der Desktop versprüht den Charme von Unity und wirkt aber aus meiner Sicht samt Unterbau irgendwie unfertig.

Ubuntu verliert zwar immer mehr an Bedeutung. Trotz allem ist dieses Betriebssystem immer noch das Maß der Dinge in diesem Segment. Man darf also gespannt sein, welches Konzept Canonical der Community mit der bevorstehenden Long Term Support Version 18.04 präsentieren wird.

Sichern und Wiederherstellen der MariaDB Datenbank

Falls auf meinem vServer etwas mit einer MariaDB Datenbank schief geht, kann ich diese recht schnell über die Konsole einspielen. Wie das geht zeige ich am Beispiel der Datenbank intux.

Dazu liegt die entsprechende Datei intux.sql.gz im Verzeichnis /root.

Sichern würde man die Datenbank intux mit mysqldump.

TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 7

Seit einer ganzen Weile habe ich nun das TUXEDO InfinityBook Pro 13 von TUXEDO zum Testen. Meine vorherigen Artikel bezogen sich darauf, wie das Notebook mit diversen Betriebssystemen u.a. Windows, Ubuntu oder Debian zurecht kommt.

InfinityBook Pro 13
dem InfinityBook geht mobil kaum die Puste aus

Nun möchte ich aber darüber berichten, wie sich das Gerät in meinem normalen Alltag bei schlägt.

Um arbeitsfähig zu sein, habe ich meine Daten, auf die ich regelmäßig zugreife, auf das Gerät kopiert. Die eMail-Konten waren, dank Evolution sichern/wiederherstellen, schnell eingerichtet. Seit Jahren nutze ich ausnahmslos Notebooks. So fiel mir die Umgewöhnung auf dieses Gerät nicht sonderlich schwer. Die Tastatur des InfinityBook finde ich persönlich, bei ausreichendem Hub und gutem Anschlag, recht angenehm. Dadurch bereitet das Tippen von Texten keinerlei Schwierigkeiten. Was mir jedoch ein wenig fehlt, ist der Nummernblock. Darauf muss man jedoch bei einem 13 Zoll Gerät verzichten können. Dieser Umstand stellt aber kein wirkliches Problem dar. Das matte entspiegelte Display ist kontrastreich und lässt genügend Spielraum für ausreichend Helligkeit. Ich persönlich bevorzuge auf dem Pro 13, auf Grund der Full-HD Auflösung, die GNOME-Shell. Texte und Menüs werden so für meine Begriffe recht gut dargestellt.

Die kompakte Bauform sammelt bei mir einige Pluspunkte, weil ich das Gerät ständig dabei haben möchte, um Artikel zu schreiben oder aus der Ferne am Server zu arbeiten. Das InfinitiBook Pro 13 ist dünn, leicht und besitzt ein robustes Gehäuse, welches allerdings im produktiven Einsatz schnell einmal einen Kratzer abbekommen kann. Abnutzungen an den Touchpad-Tasten sind entgegen meiner Erwartung noch nicht zu erkennen.

Des Weiteren finde ich es angenehm wenn kein WLAN am Standort vorhanden ist, auf LAN ausweichen zu können. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell. Da die Nutzung von CDs oder DVDs immer weiter an Bedeutung verliert, habe ich auch kein Problem mit diesem Gerät auf ein entsprechendes Laufwerk zu verzichten.

InfinityBook Pro 13
LAN und HDMI

Ich arbeite in meinem kleinen Home-Office gern mit einem zweiten Monitor. Das InfinityBook Pro 13 lässt mich auch hierbei, dank einer HDMI-Schnittstelle, nicht im Stich. Der Kartenleser (SD/MMC) ist für meine Zwecke ausreichend. Dieser kommt aber nur zum Einsatz wenn ich mit meinem Raspberry Pi experimentiere oder ein Backup des Einplatinencomputer-Systems mache. Mit den vorhandenen USB-Schnittstellen kann ich mich arrangieren.

Arbeitsplatz
mein Arbeitsplatz

Im Gegensatz zu meinem ThinkPad bin ich auch durch die an neuere Prozessoren anpassten Kernel ab Version 4.11 von der Akkulaufleistung des Notebooks begeistert. Wo mein ThinkPad schlapp macht, arbeitet das InfinityBook locker noch ein paar Stündchen weiter.

Fazit

Gerade im mobilen Einsatz komme ich sehr gut mit dem InfinityBook zurecht. Das Gerät benötigt wenig Stauraum, ist leicht und verfügt über genug Power um einige Stunden mit dem Gerät zu arbeiten. Das InfinityBook macht aber auch am Schreibtisch eine gute Figur. Ein zweiter Monitor lässt sich problemlos anschließen.

Vorschau

In den nächsten Artikeln werde ich berichten, wie das InfinityBook mit Virtualisierungen und der Spiele-Plattform Steam zurecht kommt.