Ein Jahr WordPress

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Vor fast genau einem Jahr habe ich mich entschlossen meine Seite von Joomla! in WordPress zu migrieren. Einfach war dies nicht, da ich kein geeignetes Tool für dieses Vorhaben fand. So habe ich begonnen jeden einzelnen Beitrag per Copy & Paste in WordPress mit dem ensprechenden Erscheinungsdatum neu anzulegen. Nach einer Woche Arbeit war ich dann endlich soweit durch.

Warum ich den Schritt tat, ist relativ einfach erklärt. Joomla! ist zwar ein sehr mächtiges CMS, doch muss man sehr viel Zeit und Geduld investieren. Die ständige Änderung von Standards hat mich echt Nerven gekostet. Kaum hatte man die Seite am Laufen, schon kam eine neuere Version heraus, die nicht ohne weiteres upzugraden war. Dies ist der Historie von Joomla! geschuldet.

Ich hatte meine erste dynamische Seite mit Mambo 4.5 erstellt. Aus Mambo ging das Joomla!-Projekt hervor. Also migrierte ich zu Joomla! 1.0. Ein Templatewechsel war die Folge. Dann kam Joomla! 1.5. Auch hier war kein einfaches Upgrade möglich. Zwischenzeitlich verlor ich meine Kommentare, da sich diese nicht migrieren ließen. Ab Version 1.6 sollten Aktualisierungen nun einfacher möglich sein. So migrierte ich meine Seite ein letztes Mal. Das Template konnte ich auch hier nicht mitnehmen. Ich hatte mich kaum an die Version 1.6 gewöhnt, da kam auch schon die 1.7, dann die 2.0. Deshalb zog ich die Notbremse. Alle Komponenten, Module und Plugins waren jedes mal zu überprüfen. Oft gab es nichts entsprechendes für die neuere Version. Dies empfand ich sehr frustrierend. Wie oft hatte ich meine Seite zerstört (FTP, MySQL)?

Davon hatte ich nun genug. Also probierte ich WordPress aus. Mittlerweile läuft die Version 3.5. Upgrades haben bisher nie Probleme gemacht. Mein Theme (Template) konnte ich seit Anfang an behalten. Alle Plugins die ich installiert hatte, laufen immer noch. Die Kommentar-Funktion ist fest integriert. Die Seite wurde bisher kein einziges Mal ernsthaft zerstört.

Diese Einfachheit von WordPress hat mich letztendlich überzeugt. Nach wie vor halte ich sehr viel von Joomla!, doch für das Modell eines Blogs wie intux.de, ist WordPress einfach optimaler geeignet.

Mambo – Joomla!

Hier will ich einmal kurz einen Überblick über die Gestaltung dieser Webseite geben. 2008 habe ich entschieden meine Homepage etwas aufzuwerten. Dazu gab es meinerseits nur eine Möglichkeit. Ich entschied mich für ein Content Management System (CMS). Solch ein CMS hat den Vorteil, dass wenn es installiert und eingestellt ist, man keine großen Computerkenntnisse braucht, um Beiträge (Contents) zu erstellen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Ein weiterer großer Pluspunkt ist das leichte Aufsetzen eines Templates. Hierbei kann man in sehr kurzer Zeit das Aussehen der Seite verändern. Da ein solches System jedoch mit einer Datenbank (MySQL) arbeitet, wird ein Hoster benötigt. Für solch einen Dienst bezahlt man Minimum ca. 5€/ Monat inkl. einer Domain. Ich habe all-inkl.com als Hoster gewählt.

2008 habe Ich mich letztendlich für das CMS Mambo entschieden, da es mir recht gut gefiel und keine Wünsche offen lies. Zu dieser Zeit kam es jedoch zu einer Abspaltung im Mambo-Entwicklerteam. Es stand relativ schnell fest, dass Mambo am Ende war. Aus diesem Projekt ging Joomla! hervor.  Als es die ersten Migrations-Tools gab, wagte ich das Upgrade von Mambo 4.5 zu Joomla! 1.0. Joomla! 1.0 enthielt jedoch noch so viele Mambo-Elemente, dass recht bald schon der nächste Schritt bevorstand. Es kam die Version 1.5 herraus. Nach einiger Zeit migrierte ich meine Seite von Joomla! 1.0 nach Joomla! 1.5. Diese Version lief ca. zwei Jahre. Aber auch hier ist wieder ein Ende abzusehen. Aus diesem Grund habe ich nun Joomla! 1.5 nach joomla! 1.7 migriert. Die Entwickler sagen, dass man nun alles was man von Mambo mitgeschleppt hat nun endgültig der Vergangenheit angehört und zukünftige Upgrades für den Webmaster einfacher werden.

Ich werde diese Geschichte mit Spannung verfolgen.

Ausflug zu Linux

Seit ca. einer Woche überlege ich ernsthaft mich von meinem Mircrosoft Betriebssystem Vista zu trennen und auf meinem Notebook eine Distribution von Linux zu installieren. Angefangen habe ich diese Woche mit Ubuntu und Suse als Live-Betriebssystem. Mal sehen wo mich der Weg noch hinführt. Seit meinem letzten Ausflug zu Linux in den neunziger Jahren hat sich echt eine Menge getan. Die Hardware wird zum Großteil automatisch erkannt.

Seit dem Umstieg meiner HTML-Seite auf Mambo >>> Joomla! bin ich sowieso ein großer Fan der Open-Source-Gemeinde.

Übrigens, dieser Beitrag wurde unter Linux geschrieben.