Jessie Updates

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Pexels / Pixabay

Vor drei Jahren habe ich ein kleines Mini-Office auf Debian-Basis eingerichtet. Bestandteil war zu dieser Zeit unter anderem auch ein ThinkPad T430. Auf diesem Gerät wurde Debian 8 Jessie installiert.

Nun wurde ich darauf hingewiesen, dass Updates nicht mehr wie gewünscht installiert werden können. Was war passiert? Jessie-Updates und Jessy-Backports wurden regulär von den Spiegelservern von Debian entfernt, was zu Fehlermeldungen bei Update-Versuchen führte.

Mit der Version 8.11 im Juni 2018 wird Jessie also nicht mehr auf herkömmliche Weise unterstützt. Es wird empfohlen auf Debian 9 Stretch upzugraden oder den LTS-Zweig von Debian 8 zu nutzen.

Da ich nun dieses System vorerst aber nicht weiter anfassen möchte, habe ich mich für den letzteren Weg entschieden. Dazu wurde die vorhandene /etc/apt/sources.list

wie folgt angepasst:

Hierbei ist zu erläutern, dass die Jessy-Updates in den Hauptzweig zu Jessie gewechselt sind. Diese Repos sind nun auszukommentieren. Ebenfalls werden die Repos zu den Backports auskommentiert. Diese wurden in http://archive.debian.org/debian/ verschoben. Dazu muss die letzte Zeile hinzugefügt werden.

Um nun wieder ohne Fehlermeldung Updates einspielen zu können, muss abschließend noch folgender Befehl

abgesetzt werden.

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