Uberspace 7 – Public Beta

Der erste Eindruck

Shell, SSH, Uberspace
Übersicht der laufenden Prozesse mit htop

Uberspace, der nerdige Hoster von Jonas Pasche aus Mainz, hat nun erstmals Uberspace 7 (U7) der Allgemeinheit vorgestellt. Nach einem Test der Closed Beta mit 50 Usern, ging nun die Public Beta an den Start. Zeit sich das Ganze mal etwas näher anzusehen. Da ich selbst eine ganze Weile meine Seite auf Uberspace betrieben habe, war die Einrichtung nicht ganz so schwer. Die neue Doku unter https://manual.uberspace.de soll dem U7-Neuling beim ersten Umgang etwas unter die Arme greifen. Leider ist die Dokumentation noch sehr übersichtlich gehalten und auch nur in englischer Sprache verfügbar. Trotz alledem sind die notwendigsten Schritte zum Aufsetzen einer eigenen Webseite auf Uberspace 7 recht gut erklärt. Anfänger, denen der Umgang mit der Shell nicht so vertraut ist, werden es jedoch auch mit U7 weiterhin recht schwer haben. Da Uberspace aus meiner Sicht hauptsächlich durch Mund-zu-Mund-Propaganda wächst, steht hier aber meist ein erfahrener Uberspace-User helfend zu Seite.

Kurz und knapp gesagt bzw. geschrieben, ist es kein Hexenwerk eine Domain aufzuschalten und eine Webseite bzw. eine eMail-Adresse in der Public Beta einzurichten. Noch fehlen zwar einige Dinge, wie Spamfilter, Webmail, phpMyAdmin, Adminer oder die Möglichkeit virtuelle Mailuser anzulegen. Dafür muss man sich aber in Zukunft keine Gedanken mehr um SSL-Zertifikate und deren Verlängerung auf dem neuen Uberspace machen. Let’s Encrypt ist Standard. Weiterhin wird von Haus aus von HTTP auf HTTPS umgeleitet. Als Datenbank­-Verwaltungs­-System wird nun MariaDB, welches kompatibel zu MySQL ist, verwendet.

Wo bekommt man das alles?

Hierzu verweise ich erst einmal auf den Blog, der über alle News rund um Uberpace informiert. https://blog.uberspace.de

Zur Registrierung eines U7-Account geht’s hier: https://uberspace.de/register?u7=1

Fazit

Mit ein wenig Bastelei konnte ich in kürzester Zeit eine Testseite sowie eine eMail-Adresse im neuen Uberspace 7 migrieren. Das Aufschalten der für den Test verwendeten Domain lief ebenfalls völlig unspektakulär. Zwar fehlen noch einige Features im neuen System, dennoch öffnet Uberspace mit der U7 Public Beta eine neue Tür.

Der Preis zum Hosting, kann nach wie vor selbst bestimmt werden. Man bekommt einen kompetenten Hoster mit super Support zu einem fairen Preis.

Autor: Frank Lüttig

Mein Name ist Frank, ich bin 1969 geboren und wohne in Halle (Saale). Ich bin ein technikbegeisterter Linux-User und berichte von Zeit zu Zeit auf intux.de über meine Erfahrungen im Bereich Open Source.

28 Gedanken zu „Uberspace 7 – Public Beta“

  1. Bin von U7 hin und hergerissen. Kann die Entscheidung die Hostnamens-Verzeichnisse abzuschaffen zwar technisch absolut nachvollziehen, aber auf der anderen Seite für jeden Mist einen extra Uberspace anzulegen finden ich auch nicht so toll. Die empfohlenen 5 bis 10 Euro sind mir da ehrlich gesagt zuviel. Auf der anderen Seite habe ich aber auch ein Problem damit für jeden Space z. B. nur einen Euro zu bezahlen. Ich bleibe daher erst mal bei U6.

      1. Habe ich schon. Aber bei einem eigenen Server habe ich halt wieder die ganze Wartung an der Backe. Da ich beruflich schon bis zu 50 Stunden die Woche vorm Rechner sitze, möchte ich diesen Aufwand möglichst vermeiden. Und managed ist mir für den Blödsinn den ich hoste dann wieder zu teuer.

        1. Genau so geht es mir auch.
          Ich habe zwar nicht mehrere domains (subdomains werden ja bestimmt noch möglich sein) aber ich habe auch zwei .onion domains um meinen blog und meine searx-Instanz auch über Tor verfügbar zu machen und ich denke das werde ich mit U7 nicht mehr hinbekommen. Bleibe auch erst mal bei U6.

          1. Ich bin mir nicht mal bei den Subdomains sicher. Ich glaube da muss ich mal bei Jonas und Co. nachhaken. Eventuell bekommt man von den Jungs und Mädels ja auch unter der Hand einen Hinweis wie man mehrere Domains/Subdomains auf einem U7 laufen lassen kann. Eventuell per .htaccess.

            1. Das mit mehreren Domains geht nicht, ist auch nicht gewollt! Es sei denn sie zeigen auf ein und die selbe Startseite. Man soll auf einen anderen Uberspace ausweichen, um mehrere Projekte gleichzeitig zu realisieren. Das setzen eines Symlinks wird nicht mehr funktionieren. Somit kann man keine zwei Seiten in einem Account laufen lassen. Die index. php bzw. indew.html muss in

              liegen. Also hat sich das Ganze auch mit den Subdomains erledigt. Für mich ist U7 damit auf Dauer keine Alternative.

                  1. Also somit auch keine Subdomains innerhalb eines Uberspaces? Dann bräuchte ich mindestens 7 Uberspace. Da sind dann für mich die empfohlenen 5 bis 10 Euro pro Überspace schon heftig. Aber nur 1 Euro pro Space zu zahlen finde ich jetzt auch nicht so prall. Werde dann definitiv bei U6 bleiben und wenn der Stecker gezogen wird wohl auf einen Server umziehen.

                    1. Schade, das heißt für mich dann wohl auch goodbye Uberspace sobald U6 nicht mehr verfügbar ist.
                      Einen eigenen Server würde ich mir auch zutrauen, das einzige worauf ich keine Lust habe ist der Mailserver. Ich habe mich vorher auf Neuigkeiten zu U7 gefreut, aber irgendwie habe ich das Gefühl sie wollen die User vertreiben. Ich werde bestimmt nicht für meinen blog, mein searx, mein TT-RSS, mein prosody, mein runalyze und meine nextcloud jeweils einen Uberspace aufmachen.

                    2. Seitens der Ubernauten wird immer wieder beteuert, dass es für sie keinen Unterschied macht, ob ein Uberspace (v6) mit fünf Projekten für zehn Euro läuft oder fünf Uberspaces (v7) für jeweils zwei Euro. Auch der Ressourcenverbrauch wäre praktisch identisch. Hier geht es offenbar wirklich darum, möglichst wenige Angriffsflächen zu bieten. Das Umbuchen des Guthabens auf einzelne Uberspaces soll im Laufe der Beta deutlich einfacher vonstatten gehen, ebenso die Verwaltung im Dashboard.

                      Soweit das, was ich mir auf Twitter angelesen habe. 😀 Für mich hieß es auch, die Verteilung meiner Projekte zu überdenken. Nach erfolgter Umstellung bin ich aber ganz happy drüber. Es ist tatsächlich alles schneller.

    1. Uberspace hat sich da glaube ich einen kleinen Elfenbeinturm gebaut, daß Seiten gehackt werden läßt sich nicht verhindern. Gerade beim Paradebeispiel WordPress ist es ohnehin witzlos, da WordPress von sich aus Multidomainfähig ist (ggf. mit Plugins, die sich aber wirklich leicht installieren lassen).

      Es ist auch ein Bruch der Privatsphäre, da jetzt unter .uber.space immer der richtige Domaininhalt sichtbar ist. Auf U6 konnte man bei den Nachbarn nicht unbedingt gleich sehen, wer das jetzt ist. Das war auch so dokumentiert ( https://wiki.uberspace.de/philosophy:allusersvisible „““ Worauf wir im Gegensatz dazu sehr detailliert geachtet haben, ist, dass nicht einsehbar ist, welche Domains auf einem Uberspace-Host liegen, weil das deutlich tiefer in die Privatsphäre der einzelnen User eingreift als das Wissen um nackte Usernamen „““ ). Im U7 System kann man diesen Satz streichen. Das .uber.space läßt sich nur mit .htaccess-Tricks sperren, kennt keiner und entspricht dann auch wieder nicht der neuen Philosophie.

      Angeblich will U7 später auch mal nginx unterstützen. Wenn das auf die gleiche Weise kastriert ist, kann man es auch gleich bleiben lassen.

      Rechtetrennung hätte man auch schön innerhalb eines Uberspaces realisieren können. Geht halt nur wenn es von Anfang an Teil des Konzepts ist. Bei Uberspace nicht der Fall und ich bezweifle, daß sich das mit Anpassungen im Dashboard kaschieren läßt.

  2. @Martin (kann nicht auf deinen Beitrag direkt antworten da die maximale Thread-Tiefe wohl erreicht ist)

    Ich denke nicht, dass hiermit Nutzer vertrieben werden sollen. Meiner Meinung nach macht das aus technischer Sicht schon Sinn. Wenn in einem U6 5 Anwendungen laufen und eine kompromittiert wurde, sind die restlichen 4 halt auch betroffen. Das ist wohl auch schon des öfteren vorgekommen. Mir wäre hier irgendwie ein Mittelweg aus U6 und U7 ganz recht. Die Frage ist nur ob dies gehen würde und wenn ja wie.

    Was eine Mailserver-Konfiguration betrifft, hat Thomas Leister eine recht gute Anleitung gebaut (https://thomas-leister.de/mailserver-debian-stretch/). Der Indianer und Datenbanken sind auch kein Hexenwerk. Für die Firewall würde ich UFW einsetzen. Hmm das ganze könnte doch was für eine Artikelreihe für das OSBN sein. Kann mir vorstellen, dass einige OSBN-Mitglieder U7 wegen der Domains nicht so prickelnd finden.

    1. Für mich wäre das auch das (teilweise) Ende auf uberspace.

      Ich habe eine eigene Software mit mehreren Mandanten laufen, die alle eine eigene Domain bzw. Subdomains haben. Da jeder Mandant ein eigenes Verzeichnis braucht und daher auch ein eigenes Startskript, wäre die 7’er Version völlig ungeeignet. Was Schade ist.

  3. Uberspace ermutigt dazu, für verschiedene Projekte verschiedene Uberspaces zu verwenden, ohne mehr zu bezahlen. Bezahlt man für einen Uberspace aktuell fünf Euro pro Monat und teilt diesen auf fünf Uberspaces auf, ist es absolut in Ordnung, fünf Mal einen Euro zu bezahlen. Der Grund ist, dass trotz mehrerer Uberspaces ja nicht mehr Ressourcen verbraucht werden.

    Wenn man mehrere Domains aufgeschaltet hat, sitzen hinter diesen normalerweise jeweils verschiedene Projekte, weshalb es sinnvoll ist, diese auch rechtemäßig zu trennen. Das lässt sich am besten mit verschiedenen Uberspaces lösen.

    Den einzigen Nachteil, den ich sehe, ist die Verwaltung mehrerer Uberspaces. Es soll bald aber ein neues Dashboard geben, in dem mehrere Uberspaces gemeinsam verwaltet werden können. Das könnte der „Mittelweg“ zwischen U6 und U7 sein.

    1. Ich kann mir vorstellen, dass so manche Nutzer mehr als nur eine Domain und auch mehrere Subdomains hat. Selbst wenn man nur einen Euro pro Uberspace zahlt, könnte dies mit U7 merklich teurer werden.

      Mal schnell etwas mit U7 testen wird auch schwerer. Mit U6 lege ich mir Subdomains an und spiele beispielsweise mit neuen CMS herum. Zum Teil parallel. Hier fällt mir auch nur ein, entweder für mehrere Uberspaces extra zu zahlen oder die kostenlosen Test-Uberspaces quasi zu missbrauchen. Bei letzterem ist man dann halt auf einen Monat limitiert. Das reicht bei mir oft nicht aus, da ich teilweise aus beruflichen ober privaten Gründen mal mehrere Wochen nichts testen kann oder will. Andere Sachen teste ich mal für ein paar Stunden und die Installationen werden wieder platt gemacht. Auch wenn das „Wieso“ seitens Uberspace absolut nachvollziehbar ist, ist das dann doch recht umständlich imho.

    1. Nur gut. Sonst wären einige User Uberspace davon gelaufen. Die Jungs sind eben nicht beratungsresistent. Das ist eine gute Vorraussetzung für deren Erfolg. Ob die Entscheidung aus technischer Sicht sinnvoll ist, sei einmal dahin gestellt.

      1. Einige wären sicherlich abgesprungen. Aber ob das wirklich so viele gewesen wären? Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mir zwischenzeitlich auch schon überlegt wie ich trotz des DocumentRoot-Problemes nach 2020 weiterhin bei Uberspace bleiben kann. Einen kompletten Server mit dicker Anbindung zu administrieren habe ich ehrlich gesagt wenig Lust, da ich beruflich ja schon den ganzen Tag vorm Rechner hocke aber trotzdem nicht der Vollzeit-Server-Admin bin. Vermutlich wäre es daher auf eine Lösung mit weiteren Rapsberry Pi’s hinausgelaufen. Einige Dienste nutze ich ja komplett alleine bzw. werden diese nur von ein paar Leuten genutzt

        Auch wenn das jetzt wie von einem Fanboy anhört (gut, irgendwie bin ich in dem Fall auch einer), eine wirkliche Alternative zu Uberspace gibt es ja nicht. Webspace von all-inkl.com oder netcup.de sind zwar nicht schlecht aber unterm Strich trotzdem vergleichsweise limitiert. Vom Uberspace-Support will ich gar nicht erst anfangen.

        Ich habe mir jetzt einfach mal einen Uberspace V7 angelegt und versuche mal testweise die Umstellung. Mein Sorgenkind Isso Comment funktioniert schon mal. Und wenn das neue Dashboard und das Bezahlen mehrerer Uberspaces auf einen Rutsch kommt, kann ich mir auch vorstellen, das eine oder andere auf zusätzliche Uberspaces auszulagern (auch wenn ich seit über 10 Jahren erst einmal ein Webspace wegen eines Layer-8-Problems kompromittiert wurde). Scheinbar hat Jonas und Co. ja wirklich kein Problem wenn man für kleinere Sachen dann halt nur 1 oder 2 Euro zahlt. Und wenn ich anstelle von aktuell 6 Euro halt 10 zahle bringt es mich auch nicht um. Immer noch besser als ein eigener vServer für 5 Euro und dafür die Arbeit zu haben.

        1. Ich habe wegen dem Blogpost ein richtig schlechtes Gewissen (Elfenbeinturm). Es ist aber auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Sonst kriegt man nur Steine in den Weg gelegt und jeder der Unterverzeichnisse statt Subdomains nutzt, hat doch wieder alles zusammen.

          Mit der Änderung sind nun meine U7 Wünsche fast komplett. Einzig das /backup/ fehlt – einfacher, unbürokratischer Zugriff auf den Stand der letzten Tage / Wochen war auch immer ein riesengroßes Plus bei Uberspace. Aber das wird wohl auch noch kommen.

          Zum Thema vServer, das Problem ist da weniger die Arbeit und mehr die Stabilität. Eine Experimentierkiste einfach mal so neu starten – kein Problem. Wenn dann eine Webseite drauf läuft und die ist down weil ein Update schiefgegangen ist – das tut weh. Für solche Kopfschmerzen sind nun mal Webhoster da. Sowohl um das Problem zu beheben, als auch um der Sündenbock zu sein, und man selbst als „Webhoster“ wäscht seine Hände in Unschuld („Sorry Leute, da hat Uberspace mal wieder Mist gebaut.“)

          Stabilitätsprobleme hatte U6 ja indes auch (ständig MariaDB down) deswegen ja auch der frühzeitige Umstieg auf U7 noch in der Beta Phase. Die Beta hat zwar auch dann und wann mal gewackelt, aber war bis jetzt trotz allem viel besser als das eigentliche „stabile“ Produkt.

          2018 darf so weitergehen. Ich freue mich auf eine lange Zeit mit Uberspace7.

      1. Hatte ich vor 2 Monaten auch schon versucht. Problem ist momentan, dass es bei U7 noch keine Port-Freischaltung gibt.
        Wenn dies möglich ist, sollte es klappen.

        1. Rein technisch gesehen kann man jetzt schon freie Ports nutzen ohne etwas freischalten zu müssen.

          UBERPORT=$(( $RANDOM % 4535 + 61000)); netstat -tulpen | grep $UBERPORT && echo „Port bereits belegt“

          echo $UBERPORT

          oder

          FREEPORT=$(( $RANDOM % 4535 + 61000 )); ss -ln src :$FREEPORT | grep $FREEPORT && echo „Port bereits belegt“ || echo $FREEPORT

          Solche Befehle findet man sogar in den Anleitungen unter https://lab.uberspace.de, so dass die Betreiber von Uberspace wohl derzeit kein Problem damit haben.

          1. Das ist aber ein lokaler Port für eine Webapp (von aussen dann über https://du.uber.space) aufgerufen.

            Siehe z.B. https://manual.uberspace.de/en/lang-nodejs.html#connection-to-webserver

            Das ist dann noch lange kein von außen freizugänglicher Port für alles abseits von http-Gedöhns.

            Ein frei zugänglicher Port geht nur über den Umweg eines eigenen vServers, wo du dich mit deinem Uberspace dann als Client dranhängst. Und da kannst dann gleich den eigenen vServer nehmen.

            Mir sind die offenen Ports ohnehin suspekt. Uberspace ist eben was für Webspace. Keine Ahnung wieso man auch einen TeamSpeak-Server auf Uberspace laufen haben muss. Dafür ist es nicht wirklich da.

  4. Vermutlich stehe ich gerade auf der Leitung und sehe das Problem nicht. Die Standardports bekommt man so oder so nicht. Egal ob man nun bei U7 Ports freischalten kann oder nicht. Also bleibt nur andere Ports zu nutzen (meine Isso-Instanz läuft auch auf einem Port der mit genannten Befehlen „gewürfelt“ wurde, da der Standardport 8080 gesperrt ist). Und hier sollte es doch ziemlich egal sein, welchen man nutzt. Wenn ich mich recht erinnere war damals meine Prosody-Instanz auch über die von dir verlinkte Lösung mittels Proxy erreichbar. Allerdings unter einer Subdomain (das aber nur am Rande). Und einloggen konnte man sich mit einem XMPP-Client auch. Wo ist also das Problem, das ich gerade übersehe?

    >Keine Ahnung wieso man auch einen TeamSpeak-Server auf Uberspace laufen haben muss. Dafür ist es nicht wirklich da.

    Das sehen die Betreiber scheinbar anders. Sonst würden sie ja solche Sachen verhindern und Anleitungen dieser Art auch nicht fördern (was unter lab.uberspace.de aber gemacht wird (jeder der dort eine Anleitung veröffentlicht bekommt aktuell eine Uberspace-Tasse)).

    Ich kann dir aber sagen, warum ich solche Sachen auf einem Uberspace laufen lassen würde. Weil es auf einem normalen Webspace nicht möglich ist und weil ich keine Zeit und Lust habe einen eigenen Server zu betreuen. Bei Uberspace bin ich nur für die Sachen verantwortlich die ich installiert habe. Alles andere wie die Sicherheitsupdates von CentOS machen die Leute von Uberspace. Es ist sozusagen ein managed Server light. Ich finde die Lösung daher nicht schlecht. Zumindest besser als wenn sich Lieschen Müller einen eigenen Server für solche Sachen mietet und dieser dann in wenigen Tagen zu Spam-Schleuder verkommt oder Mitglied im einem Botnet für DDoS wird weil sie von der Materie keine Ahnung hat.

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