Uberspace – Prosody 0.9.10 => 0.9.11

Seit einiger Zeit betreibe ich meinen eigenen XMPP-Server auf meinem Uberspace. Mittlerweile wird auch dieser Server mit einem Let’s Encrypt Zertifikat verschlüsselt. 

Da ich nun gestern dabei war Roundcube zu aktualisieren und alles so reibungslos lief, habe ich mich im Nachgang an Prosody gewagt. Hier lief noch die Version 0.9.10.

Zuerst wurde der Service angehalten,

svc -d ~/service/prosody
toast disarm prosody

dann die neue Version 0.9.11 installiert

toast arm https://prosody.im/downloads/source/prosody-0.9.11.tar.gz

und die Beispiel-Config nach ~/etc/prosody/ verschoben.

mv ~/.toast/armed/etc/prosody/prosody.cfg.lua ~/etc/prosody/prosody.cfg.lua.stock

Nun musste der Symlink zur Config erneut erstellt werden.

ln -s ~/etc/prosody/prosody.cfg.lua ~/.toast/armed/etc/prosody/prosody.cfg.lua

Im Anschluss wurde der Service zu Prosody neu gestartet

svc -u ~/service/prosody

und die alte Version 0.9.10 deinstalliert.

toast remove https://prosody.im/downloads/source/prosody-0.9.10.tar.gz

Ein abschließender Check zeigt nun aktuelle Version (siehe Screenshot).

toast status prosody

Nachtrag

Einige Anpassungen habe ich laut der Anleitung https://0101010.one noch nachgeschoben. Dazu gehören eine neue OpenSSL-Version sowie zwei Anpassungen von Lua.

Check der Version von OpenSSL vorher:

openssl version
toast arm https://www.openssl.org/source/openssl-1.0.2j.tar.gz && . ~/.bash_profile

Check der Version von OpenSSL nach der Installation:

openssl version

Check der Versionen der Lua-Module vorher:

luarocks list
luarocks install luafilesystem --local
luarocks install luasec 0.5.1 --local OPENSSL_DIR=~/.toast/armed/usr/local/

Check der Versionen der Lua-Module nach der Installation:

luarocks list

Roundcube-Upgrade auf Uberspace

Heute habe ich, aufgrund einer Sicherheitslücke,  mein auf Uberspace installiertes Roundcube auf die Version Version 1.2.3 gehoben. Dabei konnte ich mich im Großen und Ganzen an die Anleitung auf Didis Blogazo halten.

Dazu musste ich via Termianl in das Verzeichnis /var/www/virtual/intux/html/ auf meinem Uberspace wechseln.

cd /var/www/virtual/intux/html/

Die neue Version wurde herunter geladen

wget https://github.com/roundcube/roundcubemail/releases/download/1.2.3/roundcubemail-1.2.3-complete.tar.gz

und entpackt.

tar xfz *.tar.gz

Jetzt wurde das neue Verzeichnis betreten

cd roundcubemail-1.2.3

und folgender Befehl ausgeführt. Dabei muss der Ort der Alt-Installation von Roundcube angepasst werden.

./bin/installto.sh /var/www/virtual/intux/html/intux/roundcube

Nun ging es wieder zurück in/var/www/virtual/intux/html/.

cd ..

Das Verzeichnis roundcubemail-1.2.3 und die heruntergeladene gepackte Datei konnten nun gelöscht werden. 

rm -r roundcubemail-1.2.3
rm *.tar.gz

Punkt oder Komma

Eine weitere unschöne Sache mit dem Nummernblock des Lenovo ThinkPad E550 ist, dass beim Anschlag des Punktes ein Komma als Dezimalzeichen ausgegeben wird. 

Dies kann in GNOME 3 schnell geändert werden. Dazu öffnet man Tweak. Hier stellt man Eingabe => Belegung des Nummernblocks => veraltet ein. 

Sicherlich kann über die Sinnhaftigkeit gestritten, doch möchte ich persönlich beim Drücken der Taste Punkt auch einen Punkt ausgegeben wissen.

Nummernblock aktivieren

news-804

Seit der Anschaffung meines Lenovo ThinkPad E550 läuft auf diesem Gerät Linux. Nach einer längeren Ubuntu-Pause, wollte ich mich einmal wieder intensiver dem Unity-Desktop beschäftigen. Doch nach wenigen Tagen kam wieder Ubuntu GNOME auf die Festplatte. Dieses Ubuntu-Derivat wich aber irgendwann Debian Jessie mit GNOME.

Nach der Anmeldung musste auf diesem System der Nummernblock immer erst manuell zugeschaltet werden. Das störte mich nicht wirklich. So richtig schön fand ich den Umstand aber nicht.

Ich weiß nicht warum, aber ich suchte erst jetzt nach einer Lösung dieses eigentlich unbedeutenden Problems. Um mit dem Nummernblock automatisch nach der Anmeldung arbeiten zu können installiert man numlockx.

# apt-get install numlockx

Dann wird ein Autostarter erstellt.

# nano /etc/xdg/autostart/numlockx.desktop

In die noch leere Datei trägt man folgendes ein:

[Desktop Entry]
Name=Ziffernblock aktivieren
Type=Application
Exec=numlockx on
Terminal=false
NoDisplay=true

Anschließend speichert man mit Ctrl + o und verlässt den Editor mit Ctrl + x

Soll der Nummernblock schon während der Anmeldung zur Verfügung stehen, so öffnet man unter Debian die Datei /etc/gdm3/Init/Default

# nano /etc/gdm3/Init/Default

und trägt dort vor exit 0

which numlockx >/dev/null && numlockx on

ein.

Themetuning unter Debian

Wenn das Standard-Theme der GNOME Shell zu langweilig wird, kann dieses recht einfach anpasst werden. Die erste Anlaufstelle hierzu ist i.d.R. GNOME-LOOK.ORG. Dort ist die Auswahl recht groß. Man findet viele ansprechende Themes.

Das GNOME-Theme seiner Wahl lädt man nun herunter. Im Anschluss wird dieses unter Tweak => Erweiterungen => User themes aktiviert.

news-799
Tweak
news-800
Tweak

Die Voraussetzung ist nun geschaffen das neue Theme via Tweak => Erscheinungsbild => Shell-Thema hinzuzufügen. Der Speicherort liegt in ~/.local/share/themes/. Nach dem Umschalten ist das neue „Shell-Thema“ sofort verfügbar.

news-801
ACID Version 1.3
news-802
ACID Version 1.3
news-803
ACID Version 1.3

CeBIT 2017 Pesseausausweis

presseausweis2

Die nächste CeBIT findet in der Zeit vom 20.3. bis 24.03.2017 in Hannover statt. Gestern kamen nun endlich meine Akkreditierungsunterlagen für die Computermesse. Ich freue mich schon riesig mit meinem Blogger-Kollegen Didi das Open-Source-Forum zu besuchen und den interessanten Vorträgen dort zu lauschen.

Nicht nur Journalisten, sondern auch Blogger, welche technikbezogene Inhalte veröffentlichen haben im Übrigen die Möglichkeit einen Presseausweis der CeBIT zu beantragen, sofern diese die Akkreditierungsregeln erfüllen.

Die Anmeldung muss bis spätestens zum 01.03.2017 erfolgen.

Hier kann der Presseausweis online beantragt werden.

Dateien kopieren via SSH

news-798

Möchte man Dateien von einem auf den anderen Rechner via SSH schicken, so geht das via Secure Copy (SCP) Im folgenden Beispiel wird die index.html aus dem Home-Verzeichnis auf den entfernten Rechner in /var/www/html/ abgelegt.

scp /home/intux/index.html pi@192.168.1.60:/var/www/html/

Das ganze geht natürlich auch umgekehrt

scp pi@192.168.1.60:/var/www/html/index.html /home/intux/

Ganze Verzeichnisse lassen sich mit der zusätzlichen Option -r auf Reise schicken.

scp -r pi@192.168.1.60:/var/www/html/beispiel /home/intux/

ScreenFetch

Infos über das installierte System lassen sich bekanntlich durch Terminalbefehle oder installierte Tools abfragen. Ein weiteres schönes Terminal-Programm ist ScreenFetch, welches es für Linux-Distributionen sowie Mac OS aber auch Windows gibt. Voraussetzung ist hier jedoch die Bash.

ScreenFetch zeigt eine Übersicht des verwendeten Systems, des Kernels, der Auflösung, Prozessortyp, RAM etc. mit entsprechendem Logo im ASCII-Format.

ScreenFetch installiert man über die Paketverwaltung

# apt install screenfetch

und führt es mit folgendem Befehl aus:

screenfetch

 news-796

Viel Spaß!

Fortschrittsanzeige beim Kopieren mit dd

Recht oft lege ich Images meiner Raspberry Pi Systeme zur Sicherung an. Wie dies geht, hatte ich im Artikel „Raspberry Pi Backup“ schon näher beschrieben. Das Kopieren kann je nach Größe der Speicherkarte eine längere Zeit in Anspruch nehmen.

news-792
Terminal 1

Um sehen zu können, wie weit der Vorgang schon abgeschlossen ist, kann man mit Hilfe eines zweiten Terminals den aktuellen Fortschritt abfragen.

# ps -a
news-793
Terminal 2

Hier entnimmt man die laufende Prozessnummer von dd und hängt diese an den folgenden Befehl (siehe Beispiel).

# kill -USR1 3347
news-794
Terminal 2

Nun wird im ersten Terminal der aktuelle Stand des Backups angezeigt.

news-795
Terminal 1