23. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Flightradar

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerade ein Freund der Fliegerei bin. Jetzt hat mich aber eine Geschichte der ganzen Sache etwas näher gebracht. Hierbei handelt es sich um Flightradar24. Dieser Dienst zeigt die Bewegung sämtlicher Flugzeuge am Himmel.

Flightradar24 finanziert sich zu einem Großteil durch Werbung. Diesen störenden Nebeneffekt kann man aber mit ein wenig technischem Aufwand umgehen.

Bei der Suche nach einem weiteren spannenden Projekt für den Raspberry Pi, habe ich nun entdeckt, dass man sich an Flightradar24 beteiligen und so in den Genuss eines werbefreien Premium-Business-Accounts kommen kann.

Was wird hierzu benötigt?

Zu allererst sollte man grundsätzlich bereit sein, Funksignale der sich im näherem Luftraum befindlichen Flugzeuge über den Raspberry Pi zu empfangen und diese an Flightradar24 zu übermitteln. 

Statistik

Viel technischen Schnick-Schnack braucht man dazu nicht. Es reicht ein Raspberry Pi, mit einer entsprechenden MicroSD die genug Platz für das OS Raspbian bietet. Ich verwende hier eine Speicherkarte mit 8GB. Diese verfügt über genug Reserven. Des Weiteren wird ein DVB-T Stick mit einem RTL2832U/R820T-Chip angeschlossen, welcher ADS-B Signale (Automatic Dependent Surveillance – Broadcast) empfangen kann. Eine Verbindung des Einplatinencomputers zum Internet ist Voraussetzung.

Post aus China

Raspberry Pi + Empfänger

Ist Raspbian installiert, wird folgender Befehl ausgeführt:

Hierbei wird das kleine Programm dump1090 installiert und konfiguriert. Es werden dabei Daten wie eMail-Adresse, Standort (Lat, Lon, Hight) sowie der verwendete Empfänger (z.B. Receiver selection – 1) abgefragt. Um die Daten dann auch entsprechend darstellen zu können, muss die Multilateration (MLAT) hier aktiviert werden. Nach Abschluss der Konfiguration erhält man von Flightradar24 eine eMail mit dem Sharing Key und dem Code der neu angelegten Empfangsstation.

Den Business-Account kann man nun mit der bei Flightradar24 während der Konfiguration hinterlegten eMail-Adresse anlegen und aktivieren.

Die lokale Hauptseite der Empfangsstation erreicht man über http://IP:8754. In meinem Fall ist das http://192.168.1.60:8754. Von dort gelangt man zur Liste der getrackten Flugzeuge und auch zu den Einstellungen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit von hieraus dump1090 zu beenden.

Hauptseite

getrackte Flugzeuge

Um nun die von der Station getrackten Flugzeuge sichtbar zu machen, gibt man in den Einstellungen http://IP:8754/settings.html unter „Process arguments“ folgende Zeile ein.

Einstellungen

Nun werden alle empfangenen Flugzeuge über http://IP:8080 in Google Maps oder OpenStreetMap dargestellt.

Darstellung der getrackten Flugzeuge

Flightradar24 (Business-Account)

Nach jedem Neustart des Raspberry Pi wird auch dump1090 automatisch ausgeführt. Hat man jedoch den Dienst beendet, so lässt sich dieser über

wieder aktivieren.

Wenn dump1090 längere Zeit (48h) keine Daten übermittelt, wird der Account stufenweise herunter gefahren bis der Raspberry Pi wieder an Flightradar24 Signale sendet. Nach 7 Tagen ohne Signal steht der Account auf Basic. Hierzu findet man Folgendes:

If You Are Sharing Data with Flightradar24

We’ve upgraded your existing Premium account to our new Business subscription! In addition to the detailed live flight information included as part of our Gold subscription, our Business subscription also includes access to a full year of historical data and the ability to download individual flights in KML or CSV format. You also have access to our new Airport and Fleet views. You can learn more about our Business subscription in our introductory blog postor by visiting our Premium page.

Your Business subscription will remain active as long as you are sharing data with Flightradar24. If you stop sharing data, your subscription will be downgraded to Gold after 48 hours. If we have not received data from you for 7 days, your subscription level will return to Basic.

11. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Uberspace – Prosody 0.9.10 => 0.9.11

Seit einiger Zeit betreibe ich meinen eigenen XMPP-Server auf meinem Uberspace. Mittlerweile wird auch dieser Server mit einem Let’s Encrypt Zertifikat verschlüsselt. 

Da ich nun gestern dabei war Roundcube zu aktualisieren und alles so reibungslos lief, habe ich mich im Nachgang an Prosody gewagt. Hier lief noch die Version 0.9.10.

Zuerst wurde der Service angehalten,

dann die neue Version 0.9.11 installiert

und die Beispiel-Config nach ~/etc/prosody/ verschoben.

Nun musste der Symlink zur Config erneut erstellt werden.

Im Anschluss wurde der Service zu Prosody neu gestartet

und die alte Version 0.9.10 deinstalliert.

Ein abschließender Check zeigt nun aktuelle Version (siehe Screenshot).

Nachtrag

Einige Anpassungen habe ich laut der Anleitung https://0101010.one noch nachgeschoben. Dazu gehören eine neue OpenSSL-Version sowie zwei Anpassungen von Lua.

Check der Version von OpenSSL vorher:

Check der Version von OpenSSL nach der Installation:

Check der Versionen der Lua-Module vorher:

Check der Versionen der Lua-Module nach der Installation:

10. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Roundcube-Upgrade auf Uberspace

Heute habe ich, aufgrund einer Sicherheitslücke,  mein auf Uberspace installiertes Roundcube auf die Version Version 1.2.3 gehoben. Dabei konnte ich mich im Großen und Ganzen an die Anleitung auf Didis Blogazo halten.

Dazu musste ich via Termianl in das Verzeichnis /var/www/virtual/intux/html/ auf meinem Uberspace wechseln.

Die neue Version wurde herunter geladen

und entpackt.

Jetzt wurde das neue Verzeichnis betreten

und folgender Befehl ausgeführt. Dabei muss der Ort der Alt-Installation von Roundcube angepasst werden.

Nun ging es wieder zurück in/var/www/virtual/intux/html/.

Das Verzeichnis roundcubemail-1.2.3 und die heruntergeladene gepackte Datei konnten nun gelöscht werden. 

8. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Punkt oder Komma

Eine weitere unschöne Sache mit dem Nummernblock des Lenovo ThinkPad E550 ist, dass beim Anschlag des Punktes ein Komma als Dezimalzeichen ausgegeben wird. 

Dies kann in GNOME 3 schnell geändert werden. Dazu öffnet man Tweak. Hier stellt man Eingabe => Belegung des Nummernblocks => veraltet ein. 

Sicherlich kann über die Sinnhaftigkeit gestritten, doch möchte ich persönlich beim Drücken der Taste Punkt auch einen Punkt ausgegeben wissen.

6. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Nummernblock aktivieren

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Seit der Anschaffung meines Lenovo ThinkPad E550 läuft auf diesem Gerät Linux. Nach einer längeren Ubuntu-Pause, wollte ich mich einmal wieder intensiver dem Unity-Desktop beschäftigen. Doch nach wenigen Tagen kam wieder Ubuntu GNOME auf die Festplatte. Dieses Ubuntu-Derivat wich aber irgendwann Debian Jessie mit GNOME.

Nach der Anmeldung musste auf diesem System der Nummernblock immer erst manuell zugeschaltet werden. Das störte mich nicht wirklich. So richtig schön fand ich den Umstand aber nicht.

Ich weiß nicht warum, aber ich suchte erst jetzt nach einer Lösung dieses eigentlich unbedeutenden Problems. Um mit dem Nummernblock automatisch nach der Anmeldung arbeiten zu können installiert man numlockx.

Dann wird ein Autostarter erstellt.

In die noch leere Datei trägt man folgendes ein:

Anschließend speichert man mit Ctrl + o und verlässt den Editor mit Ctrl + x

Soll der Nummernblock schon während der Anmeldung zur Verfügung stehen, so öffnet man unter Debian die Datei /etc/gdm3/Init/Default

und trägt dort vor exit 0

ein.

3. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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Themetuning unter Debian

Wenn das Standard-Theme der GNOME Shell zu langweilig wird, kann dieses recht einfach anpasst werden. Die erste Anlaufstelle hierzu ist i.d.R. GNOME-LOOK.ORG. Dort ist die Auswahl recht groß. Man findet viele ansprechende Themes.

Das GNOME-Theme seiner Wahl lädt man nun herunter. Im Anschluss wird dieses unter Tweak => Erweiterungen => User themes aktiviert.

news-799

Tweak

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Tweak

Die Voraussetzung ist nun geschaffen das neue Theme via Tweak => Erscheinungsbild => Shell-Thema hinzuzufügen. Der Speicherort liegt in ~/.local/share/themes/. Nach dem Umschalten ist das neue „Shell-Thema“ sofort verfügbar.

news-801

ACID Version 1.3

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ACID Version 1.3

news-803

ACID Version 1.3

2. Dezember 2016
nach Frank Lüttig
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CeBIT 2017 Pesseausausweis

presseausweis2

Die nächste CeBIT findet in der Zeit vom 20.3. bis 24.03.2017 in Hannover statt. Gestern kamen nun endlich meine Akkreditierungsunterlagen für die Computermesse. Ich freue mich schon riesig mit meinem Blogger-Kollegen Didi das Open-Source-Forum zu besuchen und den interessanten Vorträgen dort zu lauschen.

Nicht nur Journalisten, sondern auch Blogger, welche technikbezogene Inhalte veröffentlichen haben im Übrigen die Möglichkeit einen Presseausweis der CeBIT zu beantragen, sofern diese die Akkreditierungsregeln erfüllen.

Die Anmeldung muss bis spätestens zum 01.03.2017 erfolgen.

Hier kann der Presseausweis online beantragt werden.

28. November 2016
nach Frank Lüttig
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Dateien kopieren via SSH

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Möchte man Dateien von einem auf den anderen Rechner via SSH schicken, so geht das via Secure Copy (SCP) Im folgenden Beispiel wird die index.html aus dem Home-Verzeichnis auf den entfernten Rechner in /var/www/html/ abgelegt.

Das ganze geht natürlich auch umgekehrt

Ganze Verzeichnisse lassen sich mit der zusätzlichen Option -r auf Reise schicken.