Ubuntu 10.04 LTS aufgehübscht

Es ist schon wieder eine Weile her das ich etwas geschrieben habe. Vielleicht war ich ja durch das Naturereignis in Japan ein wenig aus der Spur.

Gestern habe ich versucht mein System etwas zu optimieren. Zuerst habe ich mich daran gemacht Firefox 4 zu installieren. Der erste Eindruck hierzu war, dass der Browser doch schneller startet als meine Version 3.6. Zweitens musste ich feststellen, dass Sun Java wohl einige Probleme macht und der Browser dann einfriert. Ich werde das erst einmal beobachten. Vielleicht war es ja nur eine von Firefox der Tagesform abhängige Geschichte. Ansonsten sieht die 4.0er Version etwas gefälliger und moderner aus.

Des weiteren habe ich gestern OpenOffice durch LibreOffice, den offiziellen Nachfolger des alten Entwicklerteams, installiert. Ein paar Beiträge zuvor hatte ich schon über diese Problematik berichtet. Alle mit OpenOffice erstellten Dokumente lassen sich wie erwartet problemlos mit LO öffnen und bearbeiten.

Open Office ade

Seit über zwei Jahren arbeite ich privat mit Open Office. Was mich dazu bewogen hat war der Gedanke der Open Soure Bewegung, Software frei zugänlich zu machen. Man konnte bisher mit dieser Office-Variante genau so gut arbeiten, wie mit der Büro-Suite von Microsoft.

Vor ca. einem Jahr wurde die Firma Sun Microsystems, die Open Office entwickelt hat, von Oracle übernommen. Leider gab es mit dem Entwicklerteam wohl einige Querelen, so dass man sich entschloss das Projekt unter einem neuen Namen und ohne Unterstützung der Firma Oracle fortzuführen. Unter dem Namen Libre Office kommt nun eine alte Bürosoftware im neuen Gewand daher. Wobei Open Office von Oracle wohl weiterentwickelt werden soll. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass Open Office auf Dauer den Stellenwert haben wird wie bisher. Die Zukunft gehört wohl dem freien Libre Office.