TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 11

Als vorerst letztes Betriebssystem habe ich mir Qubes OS auf dem InfinityBook Pro 13 von TUXEDO angesehen. Diese Distribution setzt auf Sicherheit durch Isolation und rangiert bei Distrowatch derzeit auf Rang 53. 

Auf Wikipedia heißt es hierzu:

Qubes OS ist ein auf IT-Sicherheit fokussiertes Computer-Betriebssystem, welches dies durch Isolation gewährleistet. Die dafür benötigte Virtualisierung wird durch Xen ermöglicht. Die Benutzerumgebung kann basierend auf Fedora, Debian, Whonix, Microsoft Windows und weiteren anderen sein.

Installation

Leider war es mir nicht möglich die aktuelle Version Qubes Release 3.2 auf dem InfinityBook zu installieren. Hier gab es Probleme, wie auch bei einigen anderen Distributionen, mit der NVMe M.2 SSD von Samsung.

Die Version Qubes Release 4.0-rc4 (release candidate) hingegen ließ sich im Legacy-Mode auf dem Gerät installieren. Um später Zugriff auf das Netzwerk zu erhalten, sollte im BIOS Thunderbold deaktiviert werden.

Qubes
Qubes Desktop
Qubes
Qubes Startmenü mit den einzelnen VMs
Qubes
Qubes Kernel 4.14

Qubes OS im Einsatz

Wer sich auf das Abenteuer Qubes einlässt, sollte ein wenig Frickelei in Kauf nehmen. Nach der Installation auf TUXEDOs InfinityBook wird man feststellen, dass das Netzwerk fehlt. An dieser Stelle ist etwas Handarbeit angesagt. Hierzu erstellt man im Editior in dom0 die Datei /etc/systemd/system/qubes-pre-netvm.service

mit folgendem Inhalt:

Dann wird der Befehl

zum Erstellen des Service abgesetzt und das System neu gestartet.

In der VM sys-net müssen dann noch in Devices LAN und WLAN hinzugefügt werden. Im Anschluss startet man im Qube-Manager sys-net neu. Ist dies erledigt, ist das Netzwerk aktiv und es haben u.a. die vorinstallierten VMs von Debian, Fedora und Co. Zugriff auf das World Wide Web.

Qubes
Qubes Manager
Qubes
sys-net Settings – Basic
Qubes
sys-net Settings – Devices

Die meisten Funktionstasten lassen sich auch bei Qubes OS wie bei den zuvor getesteten Systemen nach der Installation problemlos ansteuern.

Fazit

Qubes OS hat ein interessantes Konzept und lässt sich mit einigen Kniffen auf dem InfinityBook Pro 13 installieren. Auch hier sperrt die Hardware von TUXEDO diesen Exoten nicht aus. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Arbeiten in den Virtualisierungen doch an der Performance nagt und so auch die Akkulaufleistung deutlich beeinflusst. Im Arbeitsmodus kam ich über 4 Stunden meist nicht hinaus. Darüber sieht aber sicher der typische auf Sicherheit bedachte Qubes-User hinweg.

Vorschau

Im letzten Artikel werde ich eine kleine Zusammenfassung bringen, wie sich das InfinityBook Pro 13 rückblickend im letzten Jahr geschlagen hat.

Autor: Frank Lüttig

Mein Name ist Frank, ich bin 1969 geboren und wohne in Halle (Saale). Ich bin ein technikbegeisterter Linux-User und berichte von Zeit zu Zeit auf intux.de über meine Erfahrungen im Bereich Open Source.

5 Gedanken zu „TUXEDO InfinityBook Pro 13 – Teil 11“

  1. Und anschließend das dos special in welchem unter Ubuntu noch mittels Dosbox Windows 3.1 getestet wird. Und – oh Wunder –
    Windows 3.1 hat ein interessantes Konzept und lässt sich mit einigen Kniffen auf dem InfinityBook Pro 13 installieren. Auch hier sperrt die Hardware von TUXEDO diesen Exoten nicht aus.
    Trollige Grüße,
    PlanB

  2. Depuis sa première version en 2003, la distribution GNU Linux Fedora ne cesse d’évoluer et la version 27 est sortie en novembre 2017. Chaque semestre, une nouvelle édition apporte quelques nouveautés grâce au développement actif de Fedora Project. Basée sur le noyau Red Hat avec le gestionnaire de paquets RPM, Fedora est une distribution gratuite, libre, adaptée aux développeurs et aux postes de travail pour partager une base commune avec RedHat, toujours open source. Les amateurs de Linux qui ont l’habitude de Fedora peuvent aussi l’installer en tant que serveur, pour héberger des fichiers, servir des sites web ou autre rôle central dans un réseau d’entreprise. Ce tutoriel explique comment installer un serveur Fedora dans sa version 27 mais les autres éditions sont quasiment identiques dans les options proposées. Il n’y a d’ailleurs que peu d’étapes avant d’arriver sur une distribution Fedora vide mais propre et prête à être utilisée.

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