Nach der Installation von Debian auf meinem Notebook Hewlett Packard Pavilion dv6-6b14eg liefen meine Lüfter auf Hochtouren und verlangten förmlich nach einem Treiber für meine ATI-Grafikkarte (HD 6520). Nach etwas  Suche im Netz und einigen Fehlinstallationen wurde ich fündig.

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Zuerst musste die Quelle in die /etc/apt/sources.list.

Dann erfolgte ein Update und die Installation des FGLRX-Treibers.

Nun musste noch eine Xorg Konfigurationsdatei erstellt werden.

Nach dem Neustart funktionierte der unfreie Grafik-Treiber einwandfrei. Nun werkelt hier zwar der veraltete Calalyst 12.6, aber die Performance ist bisher unschlagbar. Ich kann endlich wieder zwischen meinen beiden Grafikkarten umschalten und die Temperaturen sind deutlich geringer als mit allen bisher verwendeten ATI-Treibern. Dadurch erhöht sich die Akku-Laufzeit meines Notebooks deutlich.

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4 KOMMENTARE

  1. Tja, das Worst-Case-Scenario für jeden Linuxer. Ich hatte bislang mit meinen beiden Rechnern -die ich seit meinem Linux-Umstieg eingesetzt hatte- Glück gehabt. Die einbußen die durch freie Treiber entstanden konnte ich alle verschmerzen.

    Aber es ist und bleibt ein Glücksspiel 🙁

  2. echo „….“ > /etc/X11/xorg.conf.d/20-fglrx.confhttp://www.intux.de/wp-admin/post-new.php#

    ist ja wohl nicht so ganz richtig …

  3. AMD bzw. ATI sind die Kunden scheißegal, sonst würden sie ja freie Treiber anbieten. Wer sich freiwillig die non-free Software von dennen installiert braucht sich auch nicht zu wundern wenn diese ihr Verhalten nicht ändern.

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