11. November 2016
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Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 6

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Nun kam es doch wie es kommen musste. Das Büro sollte um ein Notebook erweitert werden. Für diesen Einsatz habe ich mich für ein Lenovo T430 entschieden. Installiert wurde Debian 8

Das Notebook hängt über WLAN im Netzwerk. Der Zugriff auf den Drucker wurde über CUPS realisiert. Dabei war es nötig mit

einige Anpassungen in der /etc/cups/cupsd.conf vorzunehmen. Der Eintrag

wurde, wie man sieht, um die IP des Raspberry PI erweitert. Zudem wurden folgende Zeilen jeweils mit Allow @LOCAL ergänzt.

Der Nutzer des Notebooks wurde auch auf dem RasPi hinzugefügt.

Dieser wird der Gruppe lpadmin zugeordnet.

Nach dem Neustart von CUPS

findet man nun den Brother MFC-7420 auf dem T430.

4. November 2016
nach Frank Lüttig
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Ikhaya

Vor ein paar Wochen hatte das Ikhaya-Team von ubuntuusers.de bei mir angefragt, ob ich evtl. Lust hätte, im Team mitzuarbeiten. Ich war natürlich äußert überrascht und wurde hierbei irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt. Dies alles geschah in einer Zeit, in der ich ohnehin vor hatte, die Quantität meiner Artikel auf das Nötigste zu begrenzen. Ich möchte nur noch schreiben, wenn ich dazu Lust und Laune habe, ohne mich dem zeitlichen Druck auszusetzen, immer wieder etwas Neues veröffentlichen zu müssen.

Nach einer gewissen Beobachtungsphase im IRC und näherer Beschäftigung mit der Teamarbeit, bin ich zu dem Schluss gekommen, das Angebot abzulehnen. Einerseits ist es nicht mein Stil, ausgeklügelte lange Artikel zu Themen zu verfassen, die mich nicht im Detail so berühren wie sie vielleicht sollten.

Ich werde deshalb meinem Blog treu bleiben kurz, knapp und verständlich an Problemen zu arbeiten, die sich während meiner Nutzung mit Linux und Open Source auftun.

Ich denke, das Ikhaya-Team wird geeigneterere Leute finden, die besser zu diesem Projekt passen als ich.

3. November 2016
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Rainloop auf Uberspace mit CardDAV

Den Webmailer Rainloop kann man, wie auch Roundcube, auf einem Uberspace installieren. Rainloop sieht nicht nur schick aus, sondern verfügt von Haus aus über einen CardDAV-Support. Wie man Rainloop installiert und seine Kontakte synchronisiert zeige ich in diesem Artikel.

Da sich meine WordPress-Installation im Verzeichnis  ~/html/intux/ befindet und ich das SSL-Zertifikat meiner Seite hierfür nutzen möchte, hänge ich Rainloop hinter meinen Blog. Dazu wird im erwähnten Verzeichnis ein weiteres namens rainloop erstellt.

Dort legt man nun die neueste Version ab und entpackt diese.

Anschließend werden die Rechte für Ordner und Dateien gesetzt.

Rainloop ist nun erreichbar unter https://domain.tld/rainloop (siehe Screenshot).

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Webmailer Login

Bevor man jedoch den Webmailer nutzen kann, muss dieser noch konfiguriert werden. Dazu wechselt man in den Admin-Bereich unter https://domain.tld/rainloop/?admin.

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Admin Login

Der Benutzername ist admin und das vorläufige Passwort lautet 12345.

Nach dem ersten Einloggen sollte die Sprache angepasst und das Passwort geändert werden! Des Weiteren muss die Domain unter Anmeldung angegeben werden.

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Die Einrichtung des Postfaches erfolgt über Domains (siehe Screenshot).

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Rainloop hat, wie schon erwähnt, anders als Roundcube eine CardDAV-Anbindung.

Diese nutzt man wie folgt. Auch hier zeige ich, wie man das z.B. mit Google-Kontakten realisieren kann.

Dazu geht man in den Admin-Bereich auf Kontakte und wählt Kontakte aktivieren, dann Kontakte-Synchronisierung erlauben (mit externem CardDAV-Server).

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Nun wechselt man in den Webmailer über https://domain.tld/rainloop. Hier erfolgt die Anmeldung wie gewohnt mit dem bekannten Benutzernamen und dem Passwort zum Postfach von Uberspace.

Jetzt geht man oben rechts auf das User-Symbol => Einstellungen => Kontakte. Dort wird die Remote-Synchronisierung aktiviert und die Adressbuch-URL eingetragen. Für Google wäre das:

https://www.googleapis.com:443/carddav/v1/principals/“Gmail-Adresse“/lists/default/

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Ist dies erledigt, wird oben links auf das Kontakte-Symbol (neben „Neue Nachricht“) geklickt und über Einstellungen Synchronisierung (CardDAV) gewählt.

Nun sollten alle Adressen nach und nach den Weg ins Adressbuch finden.

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Viel Spaß!

22. Oktober 2016
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Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 5

Das Projekt Mini-Office hat nun glücklicherweise seinen Abschluss gefunden. Bisher sah es so aus, als müssten wir den alten Multifunktionsdrucker Brother MFC-7420 aufgeben und durch einen HP-Printer ersetzen.

Da es für den MFC 7420 keine geeigneten Linux-Treiber für den Raspberry Pi gibt, musste ich hier wie folgt vorgehen. Den entscheidenden Tipp zum problemlösenden Artikel von Masterofpc’s bekam ich von Malte.

Zuerst wurde dem root ein Passwort zugewiesen, um den Printserver administrieren zu können .

Dann wurden die Pakete system-config-printer und CUPS installiert.

Jetzt kam noch die freie Treiberbibliothek foomatic-db-compressed-ppds hinzu.

Der Drucker wurde nun via USB an den Raspberry Pi angeschlossen.

Nach Aufruf des Webinterface von CUPS über

http://localhost:631

im Browser konnte der MFC 7420 problemlos installiert werden. Zuerst wählt man CUPS für Administratoren => Drucker und Klassen hinzufügen. Hierbei wählt man sich als root mit dem zuvor vergebenen Passwort ein.

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Nun geht man auf Drucker => Verfügbare Drucker auflisten.

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Der Brother MFC 7420 ließ sich als verfügbarer Drucker hinzufügen.

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Die Freigabe im Netzwerk wurde noch aktiviert.

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Die Marke Brother konnte gewählt werden.

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Für den Treiber wird hier der Brother HL-5050 Foomatic/hl1250 ausgewählt.

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Die vorgegebenen Standardeinstellungen werden hier festgelegt.

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Der MCF 7420 ist nun aktiv und für den Betrieb konfiguriert.

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Damit sind die gesteckten Ziele wie im Artikel „Mini-Office mit dem Raspberry Pi – Teil 2“ beschrieben umgesetzt. Der ganze Spaß kostete nur 205,37€.

20. Oktober 2016
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CardDAV in Roundcube auf Uberspace

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Ich habe ja nun den Aufwand betrieben, eine eigene Roundcube Instanz, wie im Artikel „Roundcube auf Uberspace“ beschrieben, auf meinem Uberspace zu installieren. Hintergrund des Ganzen war den Webmailer weiter meinen Wünschen anzupassen. Hierbei hatte ich besonders CardDAV im Auge, um Adressen aus meiner Nextcloud bzw. meinem Google-Account zu holen.

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Die ersten Versuche das entsprechende Plugin einzubauen gingen schief, sodass ich zwischenzeitlich mit Rainloop experimentiert habe.

Nun habe ich aber auf https://crycode.de/wiki/CardDAV_in_Roundcube ein schönes Tutorial gefunden, mit dem ich das Plugin in Roundcube installieren konnte.

Zuerst wechselt man in das Roundcube-Verzeichnis. Das sah bei mir so aus:

Dann wird das Plugin herunter geladen und das Verzeichnis vorbereitet.

Nun wechseln wir in das CArdDAV-Verzeichnis und bereiten über den Composer die Installation vor.

Nach der Installation wird eine Konfigurationsdatei erstellt.

Man öffnet nun die neue config.inc.php.

und fügt am Ende

ein. Nun noch mit Ctrl + o speichern und den Editor mit Ctrl + x verlassen.

Nun springt man wieder in das Roundcube-Verzeichnis

öffnet dort die

und sucht nach der Zeile

die dann um ‚carddav‘ wie im Beispiel erweitert werden muss.

Auch hier wieder mit Ctrl + o speichern und den Editor mit Ctrl + x verlassen.

Alles Weitere erledigt man nun in Roundcube über Einstellungen => Bereich => CardDAV.

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Die URL für die Google-Kontakte lautet:

https://www.googleapis.com:443/carddav/v1/principals/“Gmail-Adresse“/lists/default/

Die URL für ownCloud bzw. Nextcloud findet man unter Kontakte => Einstellungen im Webinterface der entsprechenden Cloud.

Die Synchronisierung funktioniert in beide Richtungen. Der voreingestellte Intervall im Plugin beträgt eine Stunde. Dieser kann nach Bedarf angepasst werden.

Die Datensicherung vorab bitte nicht vergessen! Falls doch mal etwas schief geht.

17. Oktober 2016
nach Frank Lüttig
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Roundcube auf Uberspace

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Man kann auf seinem Uberspace natürlich mit dem vorinstallierten Webmailer Roundcube arbeiten. Diese Installation hat aber den Nachteil, dass sie nicht erweiterbar ist.

Roundcube kann jedoch recht einfach im eigenen Uberspace installiert und mit entsprechenden Plugins erweitert werden.

Ich zeige wie ich den Webmailer so aufgesetzt habe, um ihn hinter mein SSL-Zertifikat zu packen. So ist mein Roundcube via HTTPS erreichbar.

Als Vorlage diente mir der Artikel „Roundcube auf Uberspace installieren“ von geeklabor.de.

Meine Seite liegt in ~/html/intux/. Dieses wird entsprechend aufgerufen.

Hier wird nun das Verzeichnis roundcube erstellt.

Nun wechselt man in das erstellte Verzeichnis.

Die aktuelle Version 1.2.2 wird herunter geladen

und entpackt.

Jetzt geht man in das Installationsverzeichnis

und verschiebt die Dateien.

Der Tarball kann nun gelöscht werden.

Nun muss Roundcube natürlich noch konfiguriert werden. Dies geht selbsterklärend via https://domain.tld/roundcube/installer/Da ich mit MariaDB arbeite, musste der Host/Port hier entsprechend vorgegeben werden. Im Normalfall reicht hier aber 127.0.0.1 für MySQL. Folgende Einstellungen sollten nun gewählt werden.

Database setup

Database type – MySQL
Database Server – 127.0.0.1:3307
Database name – „DB-Name“_roundcube (diese muss zuvor eingerichtet werden)
Database password – „Passwort für die Datenbank uberspace_roundcube“
db_prefix – rc_ (Beispiel)

IMAP Settings

default_host – ssl://“server“.uberspace.de
default_port – 993

SMTP Settings

smtp_server – „server“.uberspace.de
smtp_port – 587
Use the current IMAP username and password for SMTP authentication – Aktiv

Display Settings & User Prefs

language – de_DE

Die vorgegebenen Plugins können nun bei Bedarf gesetzt werden. Ich persönlich habe noch archive und zipdownload gewählt.

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Dann wird die Konfiguration mit CREATE CONFIG bestätigt. Mit CONTINUE geht es im Anschluss weiter. Abschließend initialisiert man noch die Datenbank.

Nach erfolgter Einrichtung kann bei Bedarf  noch eine Testmail abgesetzt und das Login gecheckt werden. Danach ist Roundcube über https://domain.tld/roundcube/ erreichbar. Das Installer-Verzeichnis sollte zum Schluss gelöscht werden.

Viel Spaß!

11. Oktober 2016
nach Frank Lüttig
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Die Sache mit dem Logo

Irgendwie konnte ich mich nicht wirklich mit meinem neuen Logo anfreunden. 

Aus diesem Grund habe ich mein altes etwas überarbeitet und wieder aktiviert. Die Darstellung der Verbindung zu Linux und Open Source ist mir einfach wichtiger.

28. September 2016
nach Frank Lüttig
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Kontakte und Kalender der Nextcloud

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Vor drei Jahren hatte ich schon einmal über die Synchronisation von Kontakten mit der ownCloud geschrieben. Zu dieser Zeit hatte ich mit der freien Version von CardDAV-Sync experimentiert. Diese hatte damals jedoch leider nicht alle Daten synchronisiert.

Nun habe ich die Kaufversionen CardDAV-Sync und CalDAV-Sync von Marten Gajda mit meiner Nextcloud getestet.

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Fazit

Es klappt sehr gut. Die Apps machen genau was sie sollen.

Man muss sich also nicht immer blind in die Hände von Google begeben.