Interview mit Roman Buchta von Die Tux-Kurbel

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Arbeits-PC (Foto: Roman Buchta)

Fast täglich durchstöbere ich das Netz zu den Themen Linux und Open Source. Dabei stößt man u.a. auf Blogs, die sich ausgiebig dieser Problematik widmen. Egal ob nun News, Tutorials, Problemlösungen, Produktvorstellungen etc. thematisiert werden, so ist es immer wieder interessant neue Artikel zu lesen. Nun wollte ich einmal mehr über die Autoren hinter diesen Seiten erfahren. Herausgekommen dabei ist eine Interview-Serie, die ich nun nach und nach hier auf intux.de veröffentlichen werde.

Heute stand mir hierzu Roman Buchta (dtk) von Die Tux-Kurbel Rede und Antwort.

intux: Hallo Roman! Stell Dich mal kurz vor.

dtk: Hallo! Ich bin jenseits der 40, seit 20 Jahren verheiratet und habe 2 Kinder. Mein erster Beruf war Elektromechaniker. Danach absolvierte ich die Krankenpflegeschule und arbeite seither auf der Intensivstation. Ich würde mich als einen sportlichen und an Technik interessierten Heimwerker bezeichnen. Zur Zeit hole ich meine Matura (Abitur) nach.

intux: Du berichtest ja auf deinem Blog über die gesammelten Erfahrungen mit Linux. Was treibt dich hierzu an?

dtk: Da ich selbst sehr viele Kenntnisse aus Blogs gewonnen habe, möchte auch ich einen kleinen Teil dazu beitragen. Andere sollen ebenfalls davon profitieren und die Scheu vor Linux verlieren. Sozusagen Berührungsängste abbauen. Außerdem lernt man dadurch andere bzw. gleichgesinnte Menschen kennen.

intux: Wann bist Du das erste Mal mit Linux in Berührung gekommen?

dtk: 2005 war es soweit. Mein PC mit WinXP zickte rum, war zu langsam. Ein Kollege baute mir eine neue Grafikkarte ein. Da sah ich das erste Mal das Innenleben eines PC’s. Was ist das Mainboard, OS, BIOS, Booten von CD,…. Mein Interesse wuchs und wuchs – eine Flamme war entzündet. Ich wollte einfach über den Tellerrand blicken.

intux: Welche Distributionen hast Du bisher ausprobiert?

DTK: OpenSUSE, Fedora und Knoppix.

intux: Warum bist Du bei openSUSE hängen geblieben?

dtk: Es war/ist so schön grün. Nein, Spaß beiseite. OpenSUSE erschien mir von Anfang an als stabil und ausgereift. Gut zu überblicken und mit YAST gut zu konfigurieren. Ubuntu hatte jeder, deshalb wollte ich es nicht. Irgendwie bin ich daran haften geblieben – bis heute.

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Hotkeys (Foto: Roman Buchta)

intux: Ich habe einmal in einem Kommentar gelesen, du bist mit CAD an die Grenzen gestoßen. Wie sind da Deine Erfahrungen unter Linux?

dtk: Mein Sohn musste für seine technische Lehranstalt ein professionelles CAD installieren. Natürlich hatte er einen Linux-PC. Aber dieses wuchtige Programm, welches mit dem Schulserver kommuniziert und alles in 3-D darstellt, war für eine virtuelle Maschine einfach zuviel. Deshalb ist sein PC der einzige im Haus mit Windows als OS. Freie CAD Programme wirken gegen dieses Programm (leider) nur wie Spielzeug.

intux: Verrat uns etwas über Deine Hardware.

dtk: Nichts besonderes. Desktop PC: Intel Pentium Dual Core, AMD Graphik aus der 486’er Serie mit 1GB, 3GB RAM, 500GB Festplatte, Insgesamt laufen 2 PC’s, ein Laptop und ein Netbook bei mir mit Linux – alle openSUSE aber mit unterschiedlichen Desktops.

intux: Deine Seite läuft beim Google-Dienst Blogger. Warum?

dtk: War das Einfachste.

intux: Wie ich gelesen habe, bist Du ein ambitionierter Radsportler. Du fährst 4000 – 5000 km pro Jahr. Was bedeutet dir mehr, die Technik oder der Radsport?

dtk: Schwierige Frage. Mal so, mal so. Im Winter werden die Ausfahrten kürzer, da bleibt mehr Zeit für Linux. Upgrades erledige ich zumeist in dieser Zeit. Aktuell nimmt aber meine Matura sehr viel Zeit in Anspruch.

intux: Erzähle mal etwas über Deine Rennmaschine!

dtk: Viel Carbon, viel Alu, Campagnolo Schaltung, Hochprofil Laufräder,….

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Roman auf seiner Rennmaschine (Foto: Roman Buchta)

intux: Danke für das Interview, Roman.

dtk: Gerne!

2 Kommentare

  1. „Andere sollen ebenfalls davon profitieren und die Scheu vor Linux verlieren.“

    Oh, toll, noch so ein bekloppter Missionar, der glaubt, es ginge ihn was an, wenn Andere keinen Bock auf sein Strokelsystem haben.

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