Experimente mit MODX Revolution

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Vor über fünf Jahren hatte ich mir das CMS MODX zuletzt angesehen. Nun habe ich mir einmal die aktuelle Version MODX Revolution 2.4.0-pl heruntergeladen und bei meinem Hoster installiert.

Die Installation inkl. MySQL-Datenbankanbindung geht einfach und selbsterklärend, ähnlich wie bei Joomla! oder WordPress. Ist das System erst einmal oben, muss man sich darauf einlassen, was man nun geboten bekommt. Von großem Vorteil sind hier umso mehr HTML-Kenntnisse. Da man bei der Installation in den Einstellungen die Sprache wählen kann, kommt man so im deutschen Backend einigermaßen gut zurecht. MODX bietet einen völlig anderen Ansatz als die bekannten Content-Management-Systeme, sodass eine umfangreiche Einarbeitung nötig ist. Lässt man sich jedoch auf MODX ein, so wird man schnell feststellen, dass durch etwas probieren und suchen in den einschlägigen Internet-Foren hier einiges zu bewerkstelligen ist. Von Vorteil hierbei ist u.a., dass dieses CMS mittlerweile mit einer Paketverwaltung arbeitet, ähnlich wie auch Linux. Leider ist aber hier die Auswahl an Templates, Chunks und Snippets nicht so umfangreich, wie man sich das wünscht.

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Fazit

MODX ist deutlich erwachsener geworden. Das Backend ist gut strukturiert und wirkt aufgeräumt. Die Installation gelingt ohne weitere Vorkenntnisse. Eine Paketverwaltung hilft bei der Installation von Templates etc.

Probleme macht zum Anfang das neue Bedienkonzept. Hier arbeitet man sich aber ganz gut ein, was jedoch seine Zeit dauert. Ganz ohne HTML-Kenntnisse ist MODX aus meiner Sicht wenig empfehlenswert. Negativ schlägt auch die geringe Auswahl an Paketen in den Repositories zu Buche. Deshalb würde ich MODX nur für kleinere Internetauftritte bzw. Blogs empfehlen.

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