Hyperion, die Ambilight-Alternative – Teil 3

Es ist vollbracht! Alle Teile sind am TV befestigt und der Raspberry Pi (Modell B) ist programmiert.

Die nötigen Schritte möchte ich nun kurz hier erläutern. Zuerst habe ich die LED-Steuerung an den GPIO und die Stromquelle angeschlossen. Hierbei muss man darauf achten ein entsprechendes Netzteil einzusetzen. Meine Lichterkette verfügte am Anfang über 50 LEDs. Jede LED hat eine Stromaufnahme von 0,06A (60mA). Das bedeutet unter Vollast wird ein Netzteil mind. 3A (50 x 0,06A) benötigt. Will man mehr LEDs verbauen, so muss also die Leistung entsprechend größer sein.

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Quelle: http://raspberrypi.org

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Die Netzteil-Buchse wurde mit drei Kabeln belegt, zwei schwarzen (Ground) und einem roten (5V). Ein schwarzes Kabel wird an den Pin 6 des GPIO angeschlossen, das andere schwarze und das rote Kabel kommt so wie auf der Abbildung an die Lichterkette. Nun werden noch CI von der Lichterkette mit einem grünen Kabel mit Pin 23 und DI mit einem gelben Kabel mit Pin 19 verbunden.

Da die Angelegenheit noch sehr wackelig war, habe ich den Kabelbaum mit Schrumpfschläuchen haltbarer gemacht.

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Der Rest wurde dann wie auf der schematischen Darstellung abgebildet entsprechend verbunden. Dabei habe ich auf Grund noch ungelöster Probleme auf den HDMI-Splitter verzichtet. Der Blue-ray-Player liefert im Moment die alleinige Quelle. Component Video des Players wird an den TV und HDMI an den Konverter angeschlossen. Der Konverter wandelt dabei das digitale in ein analoges Signal und übergibt dieses an den Grabber, der wiederum das Bild an den Raspberry Pi zur weiteren Verarbeitung weiter leitet.

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Übrigens, wenn das Ganze dann entsprechend programmiert, verbaut und angeschlossen ist, wird nicht zwangsläufig ein Schalter sowie ein Netzzugang für den Pi benötigt. Man muss sich aber im Klaren darüber sein, dass das Gerät in diesem Modus dann bis zu ca. 3,5 Watt verbraucht. Dies Ambilight-Alternative schaltet bei fehlendem HDMI-Signal die LEDs komplett aus. Wird ein Signal eingespeist, z.B. wenn der Blu-ray-Player eingeschaltet wird, nimmt die Hintergrundbeleuchtung automatisch ihre Arbeit auf.

Den Einsatz der verbauten Kühlkörper halte ich im Moment persönlich für unnötig, da der Raspberry Pi nicht übertaktet wird. Wer jedoch auf Nummer Sicher gehen will, sollte diese aber verbauen.

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Verbaut (mit Heißkleber) sind jetzt 46 LEDs für einen 42 Zoll Flatscreen. Die vier nun überflüssigen Leuchtmittel wurden einfach abgeschnitten. Der Abstand der Dioden beträgt ca. 6cm.

Was für Software nötig ist und wie man den RasPi programmiert, darauf werde ich im nächsten Artikel näher eingehen.

Autor: Frank Lüttig

Mein Name ist Frank, ich bin 1969 geboren und wohne in Halle (Saale). Ich bin ein technikbegeisterter Linux-User und berichte von Zeit zu Zeit auf intux.de über meine Erfahrungen im Bereich Open Source.

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