USB-Stick an die ownCloud des Raspberry Pi

Wem der Speicher der SD-Karte zu klein ist um die privaten Daten in der ownCloud aubzulegen, kann den Raspberry Pi zu diesem Zweck z.B. mit einem USB-Stick erweitern. Dazu führt man diese Schritte aus.

Nun erkennt man anhand der Ausgabe wie der Stick anzusprechen ist. In der Regel ist es /dev/sda1.

Nun wird der zusätzlich Speicher formatiert und in das System eingehängt.

Das Device muss nun noch in die /etc/fstab eingefügt werden.

Meine fstab sieht wie folgt aus:

Das System wird neu rebootet und nach dem Neustart das Daten-Verzeichnis auf den Stick kopiert.

Jetzt werden noch die nötigen Rechte vergeben und  Apache neu gestartet.

Zum Schluss muss noch der Speicherpfad für die Daten in der config.php der ownCloud angepasst werden.

Der Pfad ist in hierbei /media/usb1/owncloud/data zu ändern.

Nach einem Neustart sollten zukünftig die Daten auf dem Stick landen.

Übrigens verfährt man beim Einbinden einer USB-HDD genau nach dem gleichen Prinzip .

Autor: Frank Lüttig

Mein Name ist Frank, ich bin 1969 geboren und wohne in Halle (Saale). Ich bin ein technikbegeisterter Linux-User und berichte von Zeit zu Zeit auf intux.de über meine Erfahrungen im Bereich Open Source.

20 Gedanken zu „USB-Stick an die ownCloud des Raspberry Pi“

  1. Vielen Dank – das hat wunderbar geklappt!
    Ein kleiner Verbesserungsvorschlage noch: Wenn das Datenverzeichnis schon ziemlich voll ist und man es dann wie angegeben kopiert, bekommen alle Dateien auf dem USB-Stick das Datum des Kopiertages. Mindestens bei mir hat owncloud das dann als neuere Version identifiziert und die Dateien auf allen clients aktualisiert. Das kann dauern … Wenn man beim Kopieren die Option -p bzw. –preserve angibt, bleiben die bisherigen Angaben der Dateien erhalten:

  2. Danke für die Rückmeldung, dass es funktioniert hat! Ich hatte es zu seinerzeit selbst nicht hin bekommen. Ich habe mir aber im Nachhinein Gedanken gemacht, wie es funktionieren würde. So ist dieser Artikel entstanden. Leider hatte ich keine Zeit dies selbst noch einmal duchzutesten, was eigentlich nicht meiner Arbeitsweise vor Veröffentlichung entspricht. Viele Beiträge schreibe ich selbst als Gedankenstütze für mich nieder. So habe ich es auch mit diesem Artikel getan.
    Danke für den Tipp zum kopieren des Data-Verzeichnisses. Ich habe den Hinweis sofort aufgenommen und dahingehend geändert.

    Grüße intux

    1. Sie haben diesen Artikel veröffentlicht, obwohl Sie „es seinerzeit selbst nicht hinbekommen haben“ ? Dieser Artikel entspricht Ihren Vorstellungen, wie es hätte funktionieren können ?

      Das ist doch eine Unverschämtheit. Wie viel Zeit von wie vielen Menschen hier hätte verschwendet werden können.

      Das ist der letzte Beitrag, den ich hier lesen werde.

      1. Es tut mir natürlich leid Sie als Leser zu verlieren.
        Wichtig ist, dass diese Anleitung funktioniert! Ich konnte es leider im Vorfeld nicht komplett so durch testen. Ich war mir aber relativ sicher, dass es genau so klappt.
        Wie schon erwähnt teste ich sonst vorher alle hier niedergeschriebenen Anleitungen, was aber in diesem Fall natürlich sofort im Nachgang erfolgte.
        Trotzdem, Danke für die Kritik!

        1. Von so einer offen und ehrlichen Art kann sich manch ein Redakteur sich eine Scheibe ab schneiden. Ich werde das ganze morgen ausprobieren. Danke schon mal für den Artikel!

  3. Ich habe in der Datei config.php die neue Pfadangabe geschrieben. Nun kann OwnCloud nicht mehr aufgerufen werden. Stelle ich den alten Pfad wieder ein, ist alles OK. Was mache ich falsch?

    Grüße von der Ostsee Peter

    1. Bitte genau den Pfad, die Rechte und die Bezeichnung des USB-Stick

      überprüfen. Auch beim Kopieren ist zu beachten, dass auf der SD mein Hauptverzeichnis der OC direkt in /var/www lag. In der Regel ist es aber /var/www/owncloud. Das muss natürlich alles angepasst werden. Um das Ganze richtig zu verstehen, muss man sich die Vorgehensweise der Installation von ownCloud auf dem Raspberry Pi in dem entsprechenden Artikel auf dieser Seite ansehen bzw. alles von Anfang an nachbauen.

      Viel Erfolg!

  4. Hallo, wie meinst du das mit den Rechten?
    Ich bekomme immer Operation not permitted
    Habe aber eigentlich alle Pfade an /owncloud angepasst.

    Woran liegt das?

  5. Beim reboot kommt bei mir jetzt „A start job is running for dev-sdb1.device“ 1min 30s

    danach kommt „Welcome to emergency mode“

    also er bootet auf jedenfall nicht mehr vod der internen sd karte…

    hilfe???

    1. Dazu müsste man genau wissen, was Du tatsächlich gemacht hast. Ich hoffe Du hast ein Backup gemacht und kannst es einspielen, um das Ganze noch mal Schritt für Schritt von vorn durchzugehen.

  6. Erstmal vielen Dank für diese ausführliche Anleitung!
    -Es funktioniert fast alles wunderbar.
    Nachdem ich meine Owncloud nun auf eine USB Festplatte geschoben habe,
    zeigt mir Owncloud (über das Webinterface) an, dass ich xx MB von 9.7 GB nutze.
    Die 9.7 GB beziehen sich aber immer noch auf die interne SD Karte meines Raspberry Pis.
    Wie kann ich dem System denn mitteilen, dass er die Quota auf meiner neuen USB HDD berechnen und anzeigen soll?
    Die Daten werden, so wie es sein soll, auf die neue USB HDD geschrieben.

    1. Hallo Alex,
      wie du siehst ist der Artikel schon zwei Jahre alt. Damals war, glaube ich, Version 6 aktuell. Ich bin der Meinung, dass mir ownCloud damals den Speicher des Sticks angezeigt hat.
      Ich habe vor einer Woche meinen Pi in Rente geschickt und meine Cloud zu meinem Hoster übertragen. Leider kann ich nun nicht basteln und das versuchen zu reproduzieren.
      Ich habe zum Schluss eine schnellere und größere Micro-SD eingesetzt. Der Unterschied war von der Geschwindigkeit her verblüffend. Hier mal ein Link:
      http://www.amazon.de/gp/product/B00MWXUKEY?creativeASIN=B00MWXUKEY&linkCode=w00&linkId=&ref_=as_sl_pc_tf_til&tag=fadi08-21
      Versuche trotzdem bitte über http://www.forum-raspberrypi.de/ Hilfe zu bekommen. Die Jungs sind dort auf einem aktuelleren Stand als ich.

  7. Hallo Intux,

    das hat bei mir ebenfalls wunderbar geklappt (owncloud 9 auf einem Banana Pro). Anstatt jedoch die config.php anzupassen
    habe ich einen symlink aka ln -s /var/www/owncloud/ /media/usb1/ownlcloud/ erstellt. So habe ich mir das anpassen erspart und funktioniert genauso gut.

    Grüße
    Andreas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.