Kaufen für die Müllhalde

Geplante Obsoleszenz, was ist das? Das ist eine vom Hersteller eines Produktes eingebaute Funktion der Dienstverweigerung des selben. Hierdurch wird ein Zeitpunkt während der Produktion festgelegt, wann ein Konsumartikel seinen Dienst verweigert, um so den Kauf von immer neuen Produkten anzukurbeln. ARTE hat einen interessanten Film zu diesem Thema produziert. Wir kaufen letztendlich für die Müllhalde! Auch Richard Albrecht geht kurz im Beitrag zuvor auf dieses Thema ein.

Das angehängte Video wurde inzwischen von YouTube entfernt!

Unity oder GNOME 3

Letzte Woche konnte ich das erste mal die neue Desktop-Umgebung GNOME 3.2 testen. Dazu verwendete ich eine Live-DVD von openSUSE, die ich mir kostenlos aus dem Netz herunterladen konnte. Da das alte GNOME 2 mittlerweile ausgedient hat und nun ein Nachfolger her musste, gibt es nun einen kleinen Wettlauf der einzelnen Distributions-Entwickler. Die einen setzen auf Unity die neue Oberfläche von Ubuntu, welche von Canonical entwickelt wurde und die anderen setzen auf das neuen Gnone 3. Ich konnte nun beide Systeme testen und mir geht es wie den meisten Linux-Usern. Ich kann mich schwerlich daran gewöhnen.

Mein Fazit jedoch ist, dass Unity eine bessere Figur in der Bedienbarkeit macht, jedoch GNOME 3 mir optisch besser gefällt. Ich hatte mich nun mit der Ubuntu 10.04 Lucid Lynx an die Schaltflächen wie kleiner, größer und schließen oben links im Fenster gewöhnt. Da kommt nun das neue GNOME und setzt das Symbol zum Schließen wieder nach rechts und verzichtet gänzlich auf kleiner und größer. Des weiteren ist es nicht mehr möglich Dateien etc. auf dem Desktop abzulegen. Der Papierkorb ist bei Unity in die Bedienleiste links gerutscht, wobei GNOME auf den ersten Blick gänzlich auf den Papierkorb verzichtet.

Wenn ich ein neues System aufsetze werde ich mich jedoch wahrscheinlich für GNOME 3 entscheiden.

Trojaner „DNSChanger“

Bin ich froh, dass ich mit Ubuntu arbeite. Dauernd hört man von Viren und Trojanern, die Windows-Rechner befallen, infizieren oder gar Daten dort ausspähen. Zum Glück sind hier fast ausschließlich Rechner mit dem Betriebssystem Windows betroffen. Ein Vorteil von LINUX ist hierbei, die vernachlässigbare Verbreitung dieses Systems (ca. 1%) sowie ein völlig anderer Aufbau der Struktur dieses Betriebssystems. Der Nutzer ist in der Regel während der Arbeit kein Administrator und hat nur einen Schreibzugriff auf einen begrenzten User-Bereich der Festplatte und nicht auf das eigentliche Betriebssystem. Somit können sich auch keine Programme oder Trojaner im System aktiv festsetzen.

Ich kann beruhigt meinen Rechner hochfahren und brauche somit auch keine Angst vor einem Trojaner wie dem „DNSChanger“ zu haben.

Über den folgenden Link kann man testen ob man betroffen ist www.dns-ok.de.

Kommentare

Mit dem Umstieg von Joomla! auf WordPress ist es nun wieder möglich Beiträge zu kommentieren. Weitere ältere Beiträge sowie die gewohnte Fotogalerie werden folgen. Leider hatte dieser Schritt einmal wieder die Veränderung des Designs meiner Seite zur Folge. Über diese Problematik und meiner Unzufriedenheit darüber habe ich schon einige Beträge geschrieben.

Nun wird alles besser und ich kann mich wieder auf den Inhalt dieser Seite konzentrieren.

Ich wünsche viel Spaß auf intux!